Parksituation in Siedlungsstraßen neu ordnen
Das Auto ist und bleibt, besonders in unserer ländlichen Region, ein wichtiges Verkehrsmittel. Auch wenn der Umstieg aufs Fahrrad für innerörtliche Wege inzwischen Normalität ist, steht das Auto „stand by“ immer in Reichweite der Wohnung. Da in Familien nicht selten mehrere PKW zur Verfügung stehen, reicht der vorgesehene öffentliche Parkraum „vorne und hinten“ nicht mehr aus. Die zugeparkten Straßen sind für Rettungsdienste, Müllabfuhr, Schulbusse und den Alltagsverkehr nicht nur eine Herausforderung, sondern zunehmend auch ein Sicherheitsproblem. Eine Anliegerin in der Straße Am Stuvenberg bittet darum, feste Parkzonen entsprechend zu kennzeichnen. Sie begründet ihre Anregung mit der Schilderung eines Beinahe-Unfalls durch das Rangieren aus einer Einfahrt, die durch geparkte Fahrzeuge „zugestellt“ war. Ein Nachbar bestätigt die Beobachtung uneingeschränkt und spricht von keinem Einzelfall. Das, was in der genannten Straße beklagt wird, kann auf weitere in Rhade übertragen werden. Ein Grund, die Verwaltung zu bitten, das Parken in Wohnsiedlungen unter dem Gesichtspunkt „Allgemeine Verkehrssicherheit“ zu überprüfen und Vorschläge zur Verbesserung öffentlich vor- und zur Diskussion zu stellen. Diese Anregung wird zeitgleich unserem Dorfmanager Laszlo Taube und dem Orga-Team „Rhader Bürgerforum“ zugestellt. Reaktionen werden umgehend veröffentlicht.
Rhader Bürgeranregung