
Sind sie jetzt von gestern?
Wer unsere demokratischen Strukturen stärken will, muss alle Bürgerinnen und Bürger möglichst kontinuierlich erreichen. Parallel zum Wachsen der elektronischen Medien verloren Printmedien entsprechende Marktanteile. Die betroffenen Zeitungsverlage reagieren mit einem Parallelangebot, der sogenannten E-Zeitung. Genauso versuchen es die demokratischen Parteien, um weiter gehört zu werden. Dabei agieren sie aber überwiegend in den sogenannten sozialen Medien. Das auf Papier gedruckte Wort scheint aus der Zeit gefallen. Die Rhader Sozialdemokraten steuern dagegen und knüpfen aktuell an die guten Erfahrungen mit ihrer Stadtteilzeitung „SPD-Nachrichten für Rhade“ an, indem sie eine Sonderausgabe zur Kommunalwahl am 14. September produziert und gedruckt haben. Sie wird in diesen Tagen an alle Rhader Haushalte verteilt. „So erreichen wir, neben Hausbesuchen und Informationsständen, alle ca. 5600 Rhader Bürgerinnen und Bürger“, so Achim Schrecklein und Lothar Danielowski, die als Herausgeber der auf Hochglanzpapier gedruckten Zeitung zeichnen. Dass sie auch als SPD-Direktkandidaten um Aufmerksamkeit werben, schmälert nicht das Anliegen, mit kommunalpolitischen Inhalten zu punkten. Beide haben etwas anzubieten, so lautet die Titelzeile im Kopf der Publikation. Was genau, verraten beide in unterschiedlichen Texten, die mit entsprechenden Fotos korrespondieren. Julian Fragemann, SPD-Bürgermeisterkandidat verrät, warum er Bürgermeister kann. Ein erster Kommentar zur neuen gedruckten Rhader Stadtteilzeitung: Sie ist nicht von gestern sondern lesenswert und informativ!
Eigener Bericht