Rhader zur Mitarbeit aufgerufen (Teil 4 und Schluss)

Kommunalpolitik

Bürgerforum lädt zum Workshop in die Turnhalle

 

Das Projekt trägt den Namen Dorfentwicklung. Mit Mitteln des Landes NRW, der Stadt Dorsten und anderer Fördertöpfe sollen Rhade und Lembeck „zukunftsfähig“ gestaltet werden. Bereits vor Monaten haben die Bürger dazu Ideen produziert, die nun nochmals und wiederholt auf den Prüfstand gestellt werden sollen. Allen Rhadern die mitgemacht haben, gebührt Respekt, Anerkennung und Dank. Zu wünschen ist, dass die neuerliche Bürgerbefragung auch mal zu praktischer Umsetzung führt. An dieser Stelle wurde das gesamte Verfahren der Stadtverwaltung mit Unterstützung eines extern beauftragten Planungsbüros kritisch begleitet. Die Kritik lässt sich in einem Fragesatz zusammenfassen: „Warum wird das bereits mehrfach gemeinsam Erarbeitete und Dokumentierte nicht umgesetzt, anstatt immer wieder das Gleiche zu fragen?“ Dass die Antworten sich ebenfalls wiederholen, kann weder Bürger noch Planer verwundern. Den Akteuren des Bürgerforums und den motivierten Bürgern ist morgen Erfolg zu wünschen. Der wird sich aber nur dann einstellen, wenn alle zu diskutierenden Einzelideen ein logisches Gesamtes ergeben. Diese Rhader Zielformulierung müsste aber am Anfang der Aussprache stehen. Sie taucht in der von der Verwaltung vorgegebenen Tagesordnung erstaunlicherweise gar nicht auf. Ohne diese Grundorientierung besteht die große Gefahr, dass einzelne Themen überhöht werden, andere dagegen untergehen. Schade. Alles gut gemeint aber unerklärlich seltsam organisiert.

 

Ein Zwischenruf in Richtung Bürgerforum, Rathaus und Planungsbüro Frauns

 

In eigener Sache: Auf dieser Internetseite wird (noch) die gewohnte Schreibweise praktiziert. Wenn Bürger geschrieben steht, sind Bürgerinnen gleichwertig und gleichberechtigt gemeint. Der Leser wird gebeten, tolerant alle Möglichkeiten der Personenbezeichnungen zu akzepteren. So wie es unsere Sprachwissenschaftler zurzeit empfehlen.  

 
 

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