Riesige Baugrube im Dorf

Stadtentwicklung

Neubau wird das Dorfbild verändern

Erstaunt reiben sich nicht wenige Betrachter die Augen, blicken sie in die riesige Baugrube an der Debbingstraße. Während im westlichen Teil Rhades noch historische Baustrukturen und Grundstücksanordnungen „rund um die Kirche“ erkennbar sind, ist östlich der Debbingstraße davon nichts mehr sichtbar. Dennoch passten die teils niedrigen Gebäude noch irgendwie zum Dorfbild. Nun wird aber direkt gegenüber der Kirche ein (sehr) großes Mehrfamilienhaus gebaut. Das Baurecht lässt das zu. Daran wird eine öffentlich geführte Diskussion über die Dimension des Baukörpers und die Ausnutzung des Grundstücks nichts mehr ändern. „Unser Dorf soll schöner werden“, so der frühere Wettbewerb des Landes, um den ländlichen Bereich zu stärken. Ein Preis wurde bisher nicht gewonnen. Ob sich die Ausgangslage für eine Neubewertung mit dem Neubau mitten im Dorf ändert, ist mehr als fraglich. Sicher ist, dass die parallel vorangetriebene Dorfentwicklung, gefördert mit Landesmitteln, vor der Herausforderung steht, den neuen Baukörper ins Gesamtensemble zu integrieren. Rhade hat verdient, dass das (irgendwie) gelingt.

Rhader Zwischenruf zur Dorfentwicklung

 
 

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