Bundesweite Klage über sterbende Baumalleen betrifft auch Rhade und Dorsten

Umwelt


Lembecker Straße: Abgesägt, weil wurzelkrank. Neupflanzung? Bisher Fehlanzeige..

Örtliche Anregungen kommen über den Status „Zur Kenntnis genommen“ nicht hinaus

Das sich 3 Kilometer von Ost nach West in die Länge ziehende Straßendorf Rhade, ziert eine beeindruckende Baumallee. Wer genau hinsieht, stellt fest, dass sie, bevor sie Rhade erreicht, besonders im Osten und Süden seit vielen Jahrzehnten für ein besseres Klima sorgt. Beim zweiten Blick fällt aber auf, dass größere Lücken den Gesamteindruck deutlich mindern. Besonders in Rhade klafft zwischen Bahnlinie und Ehrenmal eine riesige Lücke. Hinweise, mehr Augenmerk diesem wichtigen Biotop inmitten unseres Ortes zu gewähren, wurden verwaltungsseitig interessiert aufgenommen. Da aber die Lembecker- und Erler Straße als Kreisstraßen klassifiziert sind, wird die Verantwortung in Richtung Kreis Recklinghausen weitergereicht. Bisher gibt es keine verbindliche Antwort, weder aus Dorsten noch aus RE, wann gefällte Bäume nachgepflanzt werden und wo die Allee-Lücken geschlossen werden sollen. Nun weist eine Universitätsstudie nach, dass die bundesweite Vernachlässigung der Baumalleen, die auch als Kulturgut gelten, nur durch mehr Aufmerksamkeit und systematisches Nachpflanzen beendet werden kann. Eine gute Gelegenheit in Rhade, kurzfristig ein Zeichen für Erhalt und Nachhaltigkeit zu setzen.

Rhader Hinweis, der auch den direkten Weg ins Dorstener Rathaus nimmt. Fortsetzung folgt.

 
 

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