
Achim Schrecklein hat vor Ort den Opfern gedacht und „DORSTEN“ gefunden
Seit 2021 ist Dorsten Mitglied im Riga-Komitee. „Das Riga-Komitee erinnert an das Schicksal von über 25.000 Jüdinnen und Juden, die in den Jahren 1941 und 1942 nach Riga in Lettland deportiert und dort in ihrer überwiegenden Zahl im Wald von Bikernieki ermordet wurden. In Zusammenarbeit mit dem Riga-Komitee, seiner lettischen Partnerorganisation und der Stadtverwaltung Riga errichtete der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge den Opfern die würdige Gräber- und Gedenkstätte im Wald von Bikernieki. Mit der Pflege der Anlage und der Begegnung durch lettische und deutsche Jugendliche vor Ort wird ein lebendiges Band der Erinnerung und der Begegnung zwischen Riga und den deutschen Städten geknüpft, von denen damals die Sammeltransporte ausgingen.“ So der Informationstext auf der Internetseite des Jüdischen Museums in unserer Stadt. In diesem Jahr ist das Ratsmitglied Achim Schrecklein aus eigener Initiative nach Riga gereist, um dort an diversen Gedenkveranstaltungen mit hochrangigen Vertretern aus vielen Ländern teilzunehmen. Obwohl er bereits in seiner früheren Eigenschaft als stellvertretender Bürgermeister Dorsten in Riga vertreten hat, zeigte sich der Sozialdemokrat wieder tief beeindruckt vom würdigen Gedenken, dem offenen Meinungsaustausch mit den teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen der Städte und Gemeinden, sowie von der herzlichen Gastfreundschaft der Letten. Die kleine, eher unscheinbare Gedenktafel mit dem Namen DORSTEN weist darauf hin, dass die Täter der monströsen Verbrechen in Riga und vielen anderen Vernichtungslagern auch aus Dorsten kamen. Bürgermeister Tobias Stockhoff dankte Achim Schrecklein ausdrücklich für seine persönliche Teilnahme in Riga.
Nachdenkzeilen aus Rhade auf Grundlage des Berichts von Achim Schrecklein und der Internetseite des Jüdischen Museums Westfalen in Dorsten www.jmw-dorsten.de