Sagen, was man denkt …

Gesellschaft

Wenn die Schere im Kopf die Oberhand gewinnt

Duckmäuser, ein abwertender Begriff für Menschen, die keine eigene Meinung haben oder sich nicht trauen, sie zu sagen. Sie bilden in der Gesellschaft die Mehrheit. Die schweigende Mehrheit. Es gibt aber auch die anderen, die sich aktiv einmischen, um Verbesserungsvorschläge zu machen, oder um Kritik an bestehenden Verhältnissen zu üben. Diese sind zwar unverzichtbar, werden aber nicht selten, anfangs nur hinter dem Rücken, später auch öffentlich, abwertend be- und verurteilt. Wer da nicht ganz stark ist, wird sich aus dem gesellschaftspolitischen Leben nach und nach zurückziehen. Als vor einigen Tagen das Dorstener Krankenhaus stolz meldete, einen luxuriösen Anbau nur für Privatpatienten zu errichten,  erwachte spontan der Wunsch, das kritisch zu kommentieren. Tendenz: Zweiklassen-Medizin ist von gestern. Jeder Mensch hat nämlich des Recht, die beste medizinische Behandlung zu erfahren. Unabhängig vom Geldbeutel. Da war sie plötzlich - die Schere im Kopf. „Halt dich zurück. Als Kassenpatienten wird dir mindestens das Schüren von Neid vorgeworfen“. Also tief durchatmen und das Gedachte runterschlucken. Gut, dass es aber eine Bürgerin gibt, die anders denkt und in einem Leserbrief (Dorstener Zeitung) deutlich Kritik an unserem Zweiklassen-Gesundheitswesen übt. Sie hat die Schere im Kopf beiseite gelegt und sich offen und öffentlich positioniert. Sie verdient Anerkennung.

Ein selbstkritischer Rhader Zwischenruf

 
 

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Christoph Kopp
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