„Sagen, was man tut, und tun, was man sagt“

Gesellschaft


Die Rhader Urbanus-Kirche wirbt unübersehbar für unser Grundgesetz

Johannes Rau hat vor 20 Jahren seine letzte Grundsatzrede als Bundespräsident gehalten

In dieser Woche steht unser Grundgesetz, das seinen 75sten Geburtstag feiert, im Mittelpunkt vieler Veranstaltungen, Reden und Kommentare. Grund genug, auch auf dieser Internetseite es zu loben und zu würdigen. Unsere Grundrechte, in den Artikel 1 bis 19 festgeschrieben, bieten Orientierung und fordern Verantwortung von uns allen. Fast unbemerkt jährt sich auch die letzte Berliner Rede des sozialdemokratischen Bundespräsidenten Johannes Rau, die er 2004, also vor 20 Jahren gehalten hat. Wir zitieren nur einen Absatz daraus und erkennen auf einen Blick die hohe Aktualität seiner Worte. Eine sehr passende Ergänzung zu den GG-Feierlichkeiten in dieser Woche: „Und nichts stärkt das Vertrauen der Menschen mehr als die Übereinstimmung von Wort und Tat. Das ist der einfachste Weg, um Glaubwürdigkeit zu gewinnen - und der ist schwer genug: Sagen, was man tut, und tun, was man sagt. Wahrhaftigkeit, Glaubwürdigkeit, aber auch Pflichtbewusstsein und Anstand sind Tugenden, auf die wir nicht verzichten können. Wir müssen darauf vertrauen können, dass jede und jeder, da, wo sie Verantwortung tragen, ihre Pflicht tun, dass sie wahrhaftig sind und sich anständig verhalten.“

Eine Erinnerung an eine wichtige Grundsatzrede von Johannes Rau (SPD)

 
 

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