
Nachdenkzeilen aus Rhade zur Diskussion über Soziale Medien - Gegen die App-hängigkeit
Es ist gut, mal darüber nachzudenken. Sollen wirklich bereits unsere Grundschulkinder, z. B. von WhatsApp, Instagram, TikTok und Co., in ihrer Kindheit begleitet werden? Fragezeichen sind nicht nur angebracht, sondern zwingend erforderlich. Die öffentliche Diskussion nimmt Fahrt auf. Gut so. Ergänzend sollten diejenigen, bereits im Erwachsenenalter angekommen, auch über das eigene Verhalten mal selbstkritisch nachdenken. Selbst in WhatsApp-Gruppen gelistet, die von sich behaupten politisch unterwegs zu sein, wird kaum inhaltlich agiert. Statt dessen überwiegen weitergeleitete Filmchen und Bilder, häufig unterlegt mit scheinbar lustigen Sprüchen. Die Reaktion darauf sind Herzen, Daumen hoch, mal lachende oder weinende Gesichter. Gepostete inhaltliche Texte, die länger als 5 Sätze sind, werden in der Regel unkommentiert zur Kenntnis genommen. Bevor sich dieser Text jetzt in Wiederholungen verliert, ein klares Schlusswort: Die Betreiber aller sogenannten sozialen Medien müssen zum Schutz unserer Kinder per EU-Gesetz verpflichtet werden, eine überprüfbare App-Altersgrenze zu programmieren. Und wir, die nicht selten ebenfalls inflationär nur noch mit Emojis korrespondieren, sollten wieder zurückfinden, einfach mal wieder einige Sätze zu schreiben. So wie früher.