Schwer zu ertragen – Soziale Ungleichheit auf dem Höhepunkt

Gesellschaft


Auch wir in Dorsten und Rhade sind gefragt, wenn es um den Abbau von Ungerechtigkeit geht

62 Superreichen stehen 3,5 Milliarden Arme gegenüber

Oxfam, eine sehr angesehene, seriöse englische Hilfsorganisation schlägt Alarm. Die Weltöffentlichkeit zeigt sich schockiert. Zumindest kurzfristig. Nach einer Studie verfügen nur 62 Superreiche über ein Vermögen, das dem entspricht, was die Hälfte der armen Menschheit weltweit gerade zum (Über)Leben zur Verfügung hat. Da hilft keine Sternsinger-Aktion, da helfen keine Spenden von so genannten Gutmenschen (Unwort des Jahres), da hilft nur kompromisslose Steuerpolitik weltweit und untereinander abgestimmt. Ob sich nach der großen, ersten Empörung etwas ändert? Nach der weltweiten Aufmerksamkeit, die die Studie erzielt hat, sollte man die Hoffnung nicht ganz aufgeben und unsere Politiker immer wieder daran erinnern, mehr als bisher dafür zu tun, dass die soziale Ungleichheit abgebaut wird. Auf dem jetzt beginnenden Weltwirtschaftsforum in Davos, dem Treffpunkt der Reichen und Einflussreichen, wäre eine gute Gelegenheit, die Wende einzuläuten.

Eigener Bericht

 
 

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