Sonntag, 23 Uhr: Euro-Krise und kein Ende in Sicht

Europa

Halbmast?

Europa am Scheideweg

Seit Monaten ringen 19 Länder um den Euro und 28 Staaten um die gemeinsame Europäische Union. Der interessierte Beobachter von außen kann es kaum noch verstehen. Zwei politische Lager stehen sich inzwischen unversöhnlich gegenüber. Hier die möglichen Retter der großen europäischen Idee, dort so genannte Realpolitiker, die dem finanzpolitischen Abgrund ausweichen wollen. Beide Seiten führen Argumente ins Feld, die stichhaltig sind. Und nun müssen die 19 Regierungschefs der Eurozone eine Entscheidung noch in dieser Nacht herbeiführen. Es wird ein Kompromiss sein, der Griechenland so oder so zerreißen wird. Die EU ist am Scheideweg angekommen. Weiter wie bisher wird es nicht gehen. Auch unsere Parteien und Politiker werden sich neu positionieren müssen. Ohne einen klaren Orientierungsrahmen wird die EU aus der Sackgasse nicht mehr heraus kommen.

Eigener Bericht

 
 

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