Prima Klima - so soll es sein. Hier ein spektakulärer Sonnenuntergang in Rhade. Foto: Privat
Rhader SPD-Gesprächsrunde mit klaren Forderungen
Ruhig, sachlich – aber sehr engagiert, so lässt sich in Kurzfassung das Gesprächsklima der Rhader SPD am Donnerstag zusammenfassen, als es wieder um den „Fall Paul“ ging. Paul, das Dorstener Kind (11), das für mehr als 12 Monate in Ungarn von einem einheimischen Betreuer „erzogen“ werden sollte. Auftraggeber das Jugendamt der Stadt, Auftragnehmer eine private Betreuungsfirma aus Bochum. Kosten: Ca. 7500 Euro pro Monat. Bekanntlich musste die Maßnahme kürzlich „Hals über Kopf“ abgebrochen werden, als die Öffentlichkeit (WDR-Monitor) hartnäckig nach dem Sinn und den Begleiterscheinungen nachfragte. Angeblich sei der Betreuer schwer erkrankt, eine Vertretungsregelung vor Ort wohl überhaupt nicht angedacht. Allein dadurch hat sich das so genannte pädagogische Konzept als unbrauchbar erwiesen. Kritisch wurde aber auch das Krisenmanagement der Stadtverwaltung diskutiert. Hans-Willi Niemeyer brachte es in seiner Zusammenfassung auf den Punkt: „Hätte die Verwaltung von Beginn an mitgeteilt, dass sie in Unkenntnis, Überforderung und Gutgläubigkeit Fehler gemacht habe und Maßnahmen dieser Art künftig ganz anders begleiten will, wäre die Aufarbeitung einfacher und die Kritik geringer.“ Am Ende der Aussprache wurde übereinstimmend gefordert, dass Vorkehrungen getroffen werden müssen, die eine Wiederholung des unrühmlichen Vorgangs kategorisch ausschließen.
Klimaveränderung bedroht unsere Zukunft
Ein Brief aus Brüssel,