Sparen ja, aber bitte mit Perspektive

Kommunalpolitik


Friedhelm Fragemann besucht die Mitgliederversammlung der Rhader SPD, um die Finanzlage zu erklären

Die Sparauflagen in Dorsten dürfen uns nicht die Luft abschnüren
Friedhelm Fragemann besucht die Rhader SPD

Dorsten muss unter den Rettungsschirm des Landes, der hier Stärkungspakt heißt. Zusätzliche Finanzhilfen sind an harte Sparauflagen gekoppelt.
Die hohe Verschuldung unserer Stadt ist aber nicht allein hausgemacht, sondern eine Mischung aus Strukturwandel und ständig neuen Pflichtaufgaben des Bundes und des Landes, ohne dafür die Mittel zu erhalten.

Jetzt ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Bilanzielle Überschuldung ist ein Insolvenzgrund.
Das Land mit Hannelore Kraft und der SPD hat verstanden. Die Hilfe ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber dringend nötig und willkommen.
Die Sparauflagen, so wie sie auf dem Tisch liegen, schnüren uns aber die Luft ab.
Die Presse meldet, dass wohl eine große überparteiliche Zustimmung zu den Sparvorgaben in Dorsten zu erwarten ist, um aus der Spirale nach unten herauszukommen. Die Zeche zahlen aber wir, die Bürgerinnen und Bürger. Sie sind sicher bereit, Verständnis dafür aufzubringen, wenn parallel auch aufgezeigt wird, wie und wann es wieder aufwärts geht. Das fehlt aber auf der ganzen Linie. Mut und Zuversicht vermitteln weder der Bürgermeister, noch die Parteien, die im Dorstener Stadtrat Sitz und Stimme haben.
Jetzt befassen sich die Rhader Sozialdemokraten wieder mit der brennenden Thematik.
Am kommenden Donnerstag steht der Fraktionsvorsitzende der SPD, Friedhelm Fragemann Rede und Antwort vor den Rhader Mitgliedern. Vielleicht eine Möglichkeit, etwas mehr zu erfahren und Perspektiven anzumahnen. Donnerstag, 14. Juni, 19.30 Uhr Gaststätte Pierick.

 
 

WebsoziCMS 3.9.9 - 007144665 -