Zuhören, Hinweise analysieren, programmatische Beschlüsse fassen, Umsetzung sofort beginnen
Drumherum reden hilft gar nicht. Die SPD ist in einer existenziellen Krise. Schafft sie es kurzfristig nicht beim Wähler zu punkten, droht ihr der Abstieg in die Bedeutungslosigkeit. Selbst der Exitus, also das totale Verschwinden von der politischen Bühne darf nicht (mehr) ausgeblendet werden. Zuviel der Schwarzmalerei? Die letzten Wahlergebnisse und die aktuellen Umfragen sprechen eine deutliche Sprache. Sozialdemokratische Sympathisanten aus allen Teilen der Bevölkerung, sowie alle Mitglieder, insbesondere jene, die inzwischen ehrenamtlich und ohne Mandat das Rückgrat der SPD bilden, leiden an der taumelnden „161 Jahre alten Tante SPD“. Darunter auch mehrere frühere Parteivorsitzende und Minister, beispielhaft sei Peer Steinbrück genannt: Sie liefern aber wichtige Anregungen zum Umsteuern. Aber auch von der kommunalen Basis, werden seit Jahren Fehlentwicklungserkenntnisse an die Parteispitze weitergeleitet, um „denen da oben“ die Realitätsferne auszutreiben. Hier kommt der ehemalige Fraktionsvorsitzende der Dorstener SPD, Friedhelm Fragemann, ins Spiel. Seine nichts beschönigende Positionierung „Die Existenzkrise der SPD - Revitalisierung oder Exitus“, auf dieser Internetseite in 5 Teilen veröffentlicht, verdient gelesen und diskutiert zu werden. Er zitiert abschließend Willy Brandt: „Wenn die Politik den Menschen dient, ist sie gut. Sonst kann sie mir gestohlen bleiben.“ Mehr Orientierung für die SPD im Jahr 2026 gibt es nicht.
Rhader Appell an die gesamte SPD, die ernste Lage endlich zu erkennen und nachvollziehbare Schlussfolgerungen zu ziehen. Oben und unten!