Bundesparteitag der SPD behandelt Klimaschutzantrag aus Rhade
Stolz präsentieren die Rhader Sozialdemokraten das Antragsbuch, das die Delegierten der Bundespartei in der kommenden Woche beraten und abstimmen werden. Auf 840 (!) Seiten wird damit die weitere programmatische Richtung der SPD festgelegt. Mit dabei, zwar nicht als Delegation, aber mit einem eigenen Antrag zum Klimaschutz, ist der Rhader Ortsverein.
Unter dem Kapitel „Umwelt- und Energiepolitik“ heißt es auf der Seite 767, dass die SPD-Ortsvereine Rhade und Brüssel (!) gemeinsam beantragen, den Stellenwert des globalen Klimaschutzes innerhalb der eigenen Partei viel stärker als bisher zu verankern. Das soll u. a. durch einen Beauftragten des Parteivorstands, der die nötige Diskussion künftig leitet, koordiniert und die Beschlussergebnisse kontrolliert, geschehen. Weiter werden die Landtagsfraktionen aufgefordert, den Klimaschutz als Querschnittsthema in allen Schulformen verbindlich zu behandeln. Interessant, was die Antragskommission, bestehend u. a. aus Olaf Scholz, Manuela Schwesig und Yasmin Fahimi den Delegierten in wesentlichen Punkten empfiehlt: „Überweisung an den Parteivorstand“. Übersetzt heißt das, dass die Anregung aus Rhade weiterbehandelt wird. „Ein erster kleiner Erfolg“, so Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender in Rhade. Die Zusammenarbeit zweier, in der Mitgliederstruktur völlig unterschiedlicher SPD-Ortsvereine, nämlich Brüssel (B) und Rhade, kam nicht zufällig zustande. Das kommunalpolitische Rhader/Dorstener Engagement und die kontinuierliche Dokumentation auf www.spd-rhade.de, mit den Themen, Energie, Klima, Umwelt, wurde auch in der belgischen Hauptstadt wahrgenommen. Eine ungewöhnliche Zusammenarbeit über die Landesgrenze, die noch nicht beendet ist.
Wird fortgesetzt