Europa erlebt seit Jahren die schwerste politische Krise. Eine schnelle Lösung gibt es nicht! Bundespolitik Ohnmächtig, hilf- und ratlos – Politik in schwerer Krise

Fluchtbewegung spaltet Parteien, Regierung und EU

Was macht unsere Regierung (CDU/CSU/SPD), wenn die restlichen 27 europäischen Partner sich weiter weigern, bestimmte Kontingente an Flüchtlingen zu übernehmen? Was macht unsere Regierung, wenn weiter Flüchtlinge aus Arabien, Afrika und Asien an unserer oder der EU-Außengrenze stehen? „Die Antwort weiß nur der Wind“, so ein Liedtext, der exakt widerspiegelt, dass es keine einfachen, schlüssigen und schnellen Antworten gibt. „Wir müssen die Fluchtursachen, Krieg, Armut, Hunger, … beseitigen und solidarisches Handeln der EU-Partner einfordern“, so die (theoretische) Vorgabe unserer Regierung. Das wird aber Jahre, besser Jahrzehnte dauern, bis greifbare Erfolge erkennbar sind. Bis dahin werden wir lernen müssen, zu teilen. Auf diese Wahrheit unsere Gesellschaft vorzubereiten, wäre die richtige Antwort unserer Politiker. Stattdessen, wird fast täglich eine „neue Sau durchs Dorf getrieben“. Gewinnen werden am Ende die, die zwar keine demokratischen Antworten auf die Weltkrise haben, aber mit flotten Sprüchen punkten. Hatten wir das nicht schon mal?

Eigener Bericht  (Die Rhader SPD wird am Donnerstag, 11. Februar um 19.30 Uhr im Gasthaus Pierick auch über dieses Thema offen und öffentlich diskutieren.)

Veröffentlicht am 09.02.2016

 

Blickt irritiert in die Welt der Zukunftsforschung: Dirk Hartwich, Bildungsobmann der Rhader SPD Bildung & Forschung Kein Karnevalsscherz: Ich kann mich nicht erinnern ...

Ein (unheimlicher) Blick in die Zukunft

Heute: Ich treffe zufällig einen Bekannten, tausche belanglose Freundlichkeiten aus – das war’s. 

Morgen: Ich treffe zufällig einen Bekannten, meine Kamera in der Brille erkennt ihn sofort und spiegelt mir parallel auf die Netzhaut: Name, Datum des letzten Treffens und Inhalt des belanglosen Gesprächs.

Zukunftsfantasie? Seit Jahren wird in Übersee und Europa genau daran geforscht, unser Gehirn mit einem externen Speicher leistungsfähiger zu machen, Vergesslichkeit zu minimieren und Vergangenes zu jedem Zeitpunkt präsent zu haben.

In den USA ist es Professor Thad Starner, der die Google Brille mit seinem System kommunizieren lässt, das mit einer 5-Finger-Tastatur in der Hosentasche gesteuert wird und jede Begegnung aufzeichnet und speichert. Seit Jahren! „Die Erweiterung meines Gehirns“, so seine Bewertung.

In Dublin (Irland) forscht Professor Cathal Gurrin, ebenfalls seit Jahren, an dem gleichen Thema, hier Lifelogging genannt. Seine Brillenkamera macht pro Minute 2 Fotos, außer wenn er schläft. Gurrin: „Unser lausiges Gedächtnis speichert so schlecht, wir werfen alles durcheinander, wir vergessen – das, was wir im Kopf haben, ist nicht die Realität.“

Das soll unsere Zukunft sein? Nicht wenige Leser, wie auch der Unterzeichner dieser Geschichte, schütteln sicherlich jetzt den Kopf und fragen sich, ob diese Aussicht unser Leben reicher macht.

Dirk Hartwich

Quelle: ZEIT, Nr. 4, 21.01.2016, Ressort Wissen: Die perfekte Erinnerung von Eva Wolfangel

Veröffentlicht am 08.02.2016

 

Allgemein Erst Katastrophe oder Krieg – dann Geberkonferenz

Sonntagsgedanken kurz und knapp

Wenn das internationale Erschrecken am größten ist, egal ob durch Naturkatastrophen oder Kriege verursacht, dann treffen sich die wichtigsten (reichen) Akteure auf der Weltbühne zu so genannten Geberkonferenzen. So auch jetzt in London, um das Elend der Menschen in und um Syrien zu lindern und die Fluchtbewegung nach Europa (Deutschland) aufzuhalten. 70 Länder haben zugesagt, 9 Milliarden Euro dafür „zu geben“. Darunter Deutschland den Großteil von 2,3 Milliarden. Das ist gut und alternativlos. Noch ist es aber nur eine internationale Absichtserklärung. In der Vergangenheit haben sich nämlich viele Geberkonferenzen nachträglich als reine Angeberkonferenzen herausgestellt.

Ein Kommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 07.02.2016

 

Treffpunkt des Bürgerforums Rhade am 15. Februar: Carola Martius-Haus Kommunalpolitik Rhade: Startschuss zur direkteren Bürgerbeteiligung am 15. Februar

Einladung zur 1. Versammlung des Bürgerforums Rhade / Rhade-Konferenz

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 20. August 2015 trafen sich im CMH Rhade mehr als 70 Rhader Bürgerinnen und Bürger auf Initiative unseres Bürgermeisters Tobias Stockhoff, um über die Einführung einer sogenannten Rhade-Konferenz zu beraten. Diese Konferenz könnte als „Stimme der Bürgerschaft“ Gruppenmeinungen zu öffentlichen, politischen oder auch anderen Themen von öffentlichem Interesse und des unmittelbaren Lebensumfeldes erfassen und ggfs. in Partnerschaft mit der Stadtverwaltung Lösungen zu offenen Fragen erarbeiten. Das sich in der Auftaktveranstaltung gebildete Organisationsteam hat in intensiven Gesprächen die möglichen Inhalte und Vorschläge zu konkreten Zielsetzungen dieser Konferenz erarbeitet. Wir laden Sie herzlich ein, an der 1. Rhader Konferenz

am 15. Februar 2016 um 19:30 Uhr im CMH Rhade teilzunehmen.

Wesentliche Themen werden natürlich Diskussionen und Abstimmungen über das Selbstverständnis und die zukünftigen Ziele der Konferenz und deren Teilnehmer sowie erste Auseinandersetzungen mit Projektideen sein. Auch aufgrund der aktuellen anspruchsvollen Situation rund um die Flüchtlinge in Dorsten wurde Bürgermeister Tobias Stockhoff als Gast geladen. Er wird zu seinen Erkenntnissen und Erwartungen bezüglich der Flüchtlingssituation in Dorsten für heute und morgen referieren. 

Mit freundlichen Grüßen Im Namen und Auftrag des Organisationsteams Bürgerforum Rhade

Britta Faust

 

Veröffentlicht am 07.02.2016

 

Flüchtlinge in Rhade. Die Integration ist Gemeinschaftsaufgabe. Sicherlich ein Thema der Donnerstag-Versammlung Ortsverein Politischer Stammtisch der Rhader SPD am 11. Februar

Bürgerforum, Flüchtlinge, Stadtrat und mehr

Seit einigen Monaten haben die Rhader Sozialdemokraten ihr Format einer fest strukturierten, offen Mitgliederversammlung geändert. Offen und öffentlich ist sie immer noch, die zu diskutierenden Themen werden aber erst zu Beginn  der Veranstaltung gemeinsam festgelegt. Als Auswahl schlägt der Vorsitzende Hans-Willi Niemeyer für den kommenden Donnerstag vor:

  • Die Rhade-Konferenz oder das Bürgerforum Rhade. Welche Themen brennen uns unter den Nägeln?
  • Die internationale Fluchtbewegung und die Auswirkungen in Dorsten und Rhade? Wie bringen wir uns persönlich, wie kann sich der SPD-Ortsverein einbringen?
  • Der Stadtrat.  Seine Aufgaben, seine Verantwortung.
  • Ist der Rechtsruck in Übersee, Europa und Deutschland zu verhindern?
  • Allgemeine Themen auf Zuruf

Datum: Donnerstag, 11. Februar,

Uhrzeit: 19.30 Uhr

Ort: Rhade, Gasthaus Pierick, Lembecker Straße 

Veröffentlicht am 06.02.2016

 

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Termine

Jeden 2. Donnerstag
im Monat,
in der Gäststätte Pierick
um 19h30.

 

Michael Baune Stadtverbandsvorsitzender michael.baune(at)go4more.de

Friedhelm Fragemann Fraktionsvorsitzender
fraktion(at)spd-dorsten.de

Michael Hübner Landtagsabgeordneter andreas.dunkel(at)landtag.nrw.de

Hans-Peter Müller Landtagsabgeordneter
hans-peter.mueller(at)landtag.nrw.de

Michael Gerdes Bundestagsabgeordneter
michael.gerdes(at)bundestag.de