Allgemein Ich bin auf Distanz zu ... - Worte zum Sonntag

  • Ich bin auf Distanz zu Martin Winterkorn, sagte Ferdinand Piech und löste die Krise bei VW aus
  • Ich bin auf Distanz zu Deutschland, sagt der türkische Präsident Erdogan, weil Berlin den Völkermord an Armeniern Völkermord nennt
  • Ich bin auf Distanz zu Joachim Gauck, könnte Angela Merkel gesagt haben, weil der Bundespräsident zum 100. Gedenktag des Armeniervölkermords mal wieder bewiesen hat, einen eigenen „Kopp“ zu haben
  • Ich bin auf Distanz zu Griechenland, könnte Wolfgang Schäuble gesagt haben, weil die Finanzkrise mit Athen nicht vom Fleck kommt
  • Wir sind auf Distanz zum Wirtschaftsminister Gabriel, sagt die IGBCE, weil sie trotz der drohenden Klimaveränderung die dreckige Braunkohle mit Zähnen und Klauen verteidigt
  • Wir sind nicht auf Distanz, sagt die Mehrheit der Deutschen wenn es um die Rettung von Flüchtlingen aus dem Mittelmeer geht
  • Wir sind aber auf Distanz, sagt ebenfalls die Mehrheit der Deutschen, wenn es um die Unterbringung der Ärmsten der Armen in direkter Nachbarschaft geht

Zu guter Letzt:

  • Wir sind auf Distanz zur Champions- und Europa League, sagen enttäuscht die Fans des S04, weil die Mannschaft seit der Rückrunde mit Blick nach unten spielt

 

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 26.04.2015

 

Der havarierte Reaktor in Tschernobyl - Foto: BMUB / Melanie Klussmann. Umwelt Tschernobyl – haben wir wirklich verstanden? - Heute vor 29 Jahren ...

Barbara Hendricks, SPD-Umweltministerin zum 29. Jahrestag der Reaktorkatastrophe in der Ukraine

Am 26. April 1986 explodierte der Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl. Die Atomruine muss dauerhaft und sicher von der Umwelt abgeschirmt werden. Wir dürfen nicht riskieren, dass die in den letzten 29 Jahren erzielten Fortschritte wieder zunichte gemacht werden, weil sich die internationale Gemeinschaft nicht auf die Finanzierung für Maßnahmen zum sicheren Einschluss einigen kann. Dazu Barbara Hendricks:

 

Veröffentlicht am 26.04.2015

 

Franz Müntefering. Markenzeichen: Klare Kante Gesellschaft Franz Müntefering kommt

Prominenter Gastreferent in der Dorstener VHS

Er hatte das „schönste Amt neben Papst“. Er war Minister und Vizekanzler. Er war in der aktiven Politik ein Macher mit klarer, verständlicher Ansprache. Er war 1994 in Rhade und hat dem rührigen SPD-Ortsverein als NRW Arbeits- und Sozialminister persönlich zum 25jährigen Jubiläum gratuliert. Jetzt ist er im Unruhestand. Er – das ist Franz Müntefering, einer auf den die SPD immer zählen konnte und der die Partei zweimal als Vorsitzender führte. Gut, dass er sich nicht aufs „Altenteil“ zurückgezogen hat, sondern in beeindruckender Art und Weise den Demografiewandel in Deutschland begleitet.

Am Dienstag, 28. April ist er ab 19.30 Uhr im Forum der Dorstener VHS zu Gast. Sein Thema: WENIGER – ÄLTER – BUNTER. Wer Franz Müntefering kennt, weiß, dass das eine beeindruckende und nachdenklich machende Veranstaltung sein wird. Eintritt frei. Anmeldung erforderlich. VHS: 02362-664160-61

Veröffentlicht am 25.04.2015

 

Gesellschaft Heute vor 100 Jahren: Völkermord in Armenien

Wussten sie,

  • dass dabei ca. 1 Million Menschen vom Osmanischen Reich umgebracht wurden?
  • dass die heutige Türkei Rechtsnachfolger des Osmanischen Reichs ist?
  • dass die Türkei den Begriff „Völkermord“ immer noch mit „allen Mitteln“ verhindert?
  • dass der Papst sich davon nicht beeindrucken lässt und Völkermord sagt, wo Völkermord war
  • dass unsere Bundesregierung aus diplomatischer Rücksicht gegenüber Ankara bis gestern um den Begriff Völkermord rumeierte?
  • dass Deutschland im 1. Weltkrieg mit dem Osmanischen Reich verbündet war?
  • dass der Hauptverantwortliche des Völkermords in Deutschland 1919 „Asyl“ erhielt?
  • dass das der ehemalige Großwesir des Osmanischen Reichs war und Talat Pascha hieß?
  • dass er am 15.3.1921 in Berlin durch einen armenischen Studenten auf offener Straße „hingerichtet“ wurde?
  • dass dadurch die Gräuel des Völkermords an den Armeniern erstmals richtig von der Öffentlichkeit wahrgenommen wurden?

Eigener Bericht. Grundlage: Die ZEIT Nr. 16 vom 16. April 2015, „Völkermord an den Armeniern: Deutsche Mitwisser“

Veröffentlicht am 24.04.2015

 

Bundespolitik Wer wird den Dreck (end)lagern und bezahlen?

Atomkraft – eine saubere Energie? Der Mythos ist endgültig dahin

Strom aus Atomkraft zu gewinnen und sich dabei über Jahrzehnte eine goldene Nase zu verdienen, war für EON, Vattenfall, RWE und ENBW einfach. Den hochradioaktiven Restmüll nach der Abschaltung zu entsorgen, entwickelt sich aber zur Jahrtausendaufgabe. Eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission kommt jetzt zu folgenden vorläufigen Ergebnissen:

  • Ein Endlager wird es wahrscheinlich erst in 100 Jahren geben
  • Die Rückstellungen der o. a. Konzerne reichen bei weitem nicht aus
  • Da die verantwortlichen Unternehmen planen, die „Altlast ATOM“ aus dem eigenen Konzern auszulagern, muss die Rückstellungssumme sofort in einen öffentlich kontrollierten Fonds überstellt werden

Fazit: Die Energiekonzerne sind bereits jetzt nicht in der Lage, die vereinbarten Rückstellungen in Höhe von ca. 36 Milliarden Euro bereitzustellen, da sie sich auch in vielen Unternehmensbeteiligungen „verstecken“. Die Kommission geht von mindestens 70 Milliarden Euro Endlagerkosten aus. Also wird der Steuerzahler einspringen müssen. Die Atomenergie war eine einzige Kalkulationslüge. Von wegen billig und sauber.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 23.04.2015

 

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Termine

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07.05.2015, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr Massentierhaltung (Auswirkungen auf resistente Keime und Trinkwasser)
Bürgerversammlung / Mitgliederversammlung

11.06.2015, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr Rhader Rahmenplan
Bürgerversammlung / Mitgliederversammlung

09.07.2015, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr Mindestlohn (Auswirkungen auf heimische Wirtschaft und Sportvereine)
Bürgerversammlung / Mitgliederversammlung

Jeden 2. Donnerstag
im Monat,
in der Gäststätte Pierick
um 19h30.

 

Michael Baune Stadtverbandsvorsitzender michael.baune(at)go4more.de

Friedhelm Fragemann Fraktionsvorsitzender
fraktion(at)spd-dorsten.de

Michael Hübner Landtagsabgeordneter andreas.dunkel(at)landtag.nrw.de

Hans-Peter Müller Landtagsabgeordneter
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Michael Gerdes Bundestagsabgeordneter
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