SPD Rhade geht in die Offensive

Presse


Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender der Dorstener und Rhader SPD

SPD Rhade geht in die Offensive
Zukunftsausschuss soll für frischen Wind und Kreativität sorgen

Seit März 2009 hat es auf Anregung der Rhader SPD mehrfach vertrauliche Gespräche mit der Verwaltungsspitze (Planungsamt) gegeben, um neue Ideen und Wege aufzuzeigen und das kreative Potenzial der Rhader Bürger für die Weiterentwicklung des Stadtteils mit dörflichem Charakter zu nutzen.

Vertraulichkeit wurde angeboten, um die Vorschläge im Kommunalwahlkampf nicht „zu opfern“.
Hans-Willi Niemeyer: “Wir haben intern erhebliche, qualifizierte Vorarbeit geleistet und sicherlich die Verwaltung damit beeindruckt. Es ist uns ernst mit einer überparteilichen Zusammenarbeit zum Wohle der Rhader Bürger“.
Neben einer Zielformulierung für Rhade (Wo soll die Reise hingehen?) wurden im Einzelnen die Verkehrsprobleme (Kreisverkehre), die Umgestaltung der Debbingstraße, sowie der Fahrradstraßen-Plan (Schlehenweg) diskutiert und protokolliert. Parallel wurde auch ein Umsetzungsvorschlag, nämlich die Bildung eines Zukunftsausschusses für Rhade angeregt.
Die offizielle Reaktion des Bürgermeisters, so genannte Ortsteil-Planungsgespräche ab Januar 2010 durchzuführen, wird zwar von der Rhader SPD mit Interesse zur Kenntnis genommen, würde aber so noch nicht den Kern der erarbeiteten Vorschläge treffen.
Mit der Verwaltungsbehandlung des SPD-Vorschlags „Fahrradstraße“ wollen sich die Rhader Sozialdemokraten keinesfalls zufrieden geben.
Die Verwaltung hat aus formalen Gründen mitgeteilt, auf eine Ausweisung einer Fahrradstraße in Rhade verzichten zu wollen.
Dazu die Stellungnahme der SPD, die dem Bürgermeister seit Mitte November vorliegt:
„Wir haben nie gesagt, dass der jetzige Radverkehr die Ausweisung einer Fahrradstraße rechtfertigt, sondern haben Ihnen aufgezeigt, dass wir die Fahrradstraße in einem Gesamtplan „Rhader Modell“ sehen.
Das Angebot der SPD, gemeinsam mit der Verwaltung eine Presseerklärung zum
o. a. Sachverhalt zu formulieren, wurde leider, so die Rhader SPD, bisher nicht wahr genommen.
Im Schreiben an den Bürgermeister heißt es: „Jetzt glauben wir, dass der Zeitpunkt richtig wäre, auch die Öffentlichkeit von unserem Tun zu informieren. Das können wir aber auch gemeinsam machen“.

Fazit der Rhader Sozialdemokraten:
Ein Anfang ist gemacht. Jetzt dürfen die positiven Gesprächsergebnisse und die weiter führenden Ideen nicht in die Schubladen wandern und vergessen werden.

 
 

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