
Dorsten kann künftig mit weiterem Highlight punkten. Foto Bergbauverein
Dorsten wird Teil der Route der Industriekultur
Es war vor einigen Jahren, als die SPD-Fraktion im Dorstener Stadtrat anregte, ihr Creativ-Quartier auf dem Gelände der früheren Zeche Fürst Leopold innerhalb der „Route der Industriekultur“ zu verankern. Nach der Zustimmung im Stadtrat wurde ein entsprechender Antrag beim Regionalverband Ruhr (RVR) gestellt. Der RVR zeigte sich tief beeindruckt vom Dorstener Potenzial, künftig mit diesem 28. sogenannten Ankerpunkt die Geschichte des Bergbaus im gesamten Ruhrgebiet nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Dorsten kann sich glücklich schätzen, u. a. nun mit Zeche Zollverein, Gasometer Oberhausen oder Jahrhunderthalle Bochum in einem Atemzug genannt zu werden. Neben dem Dank an die Dorstener Sozialdemokraten, die diese Idee zielstrebig verfolgten, muss insbesondere der Bergbauverein genannt werden. Dorsten gilt als strukturschwache und finanziell klamme Kommune. Sie kann aber mit kulturellem Reichtum punkten. Ein Pfund, mit dem unsere Stadt noch viel mehr wuchern sollte. Genannt werden in diesem Zusammenhang: Tisa von der Schulenburg und das Archiv, der Bürgerpark Stadtkrone auf dem Gelände Maria-Lindenhof, das Jüdische Museum Westfalen, das Schloss Lembeck und die über 50 Geschichtsstationen, die an unsere Stadtgeschichte kurz und knapp erinnern. Dorsten hat was - man muss vielmehr hinsehen!
Eigener Bericht auf Grundlage der SPD-Information und des Berichts in der DZ am 19.09. unter der Überschrift: „Fürst Leopold wird wohl Teil der Route der Industriekultur