SPD-Vorsitz entschieden: Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken gewählt

Bundespolitik

Klare und etwas überraschende Entscheidung – Jetzt ist Solidarität in der SPD gefragt

 

Ende gut alles gut. So zumindest die Erwartung nach einem beispiellosen Ausleseverfahren, an dem über 400.000 SPD-Mitglieder aktiv beteiligt waren. Nach dem Rücktritt von Andrea Nahles ist die stolze SPD in ein tiefes Loch gefallen. Selbstzweifel, gepaart mit schwindendem Selbstbewusstsein, dazu ein Absturz in der Wählergunst, hat die Sozialdemokraten an der Basis verzweifeln lassen. Von ursprünglich 7 Bewerberpaaren haben es 2 in die Stichwahl geschafft. Olaf Scholz und Klara Geywitz sind Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken, deutlicher als erwartet, unterlegen. Nun heißt es, alle unterlegenen Kandidaten in die neu aufzustellende „Mannschaft SPD“ unter Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken zu integrieren. Eine Herausforderung, die aber alternativlos ist, um die Sozialdemokratische Partei Deutschlands wieder nach vorne zu bringen.

Wahlberechtigt: 425.630

gültige Stimmen: 216.721

Geiwitz/Scholz: 98.246 = 45,33%

Walter-Borjans/Esken: 114.995 = 53,06%

Die SPD-Basis gratuliert herzlich.

Eigener Bericht - wird fortgesetzt

 
 

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