Stadtspitze beim Elternabend Kiga Stuvenberg

Kommunalpolitik

Großbaustelle Kiga Stuvenberg - Ein Neubau wäre besser und kostengünstiger gewesen

Kritik der Rhader SPD an Baumaßnahme hat Wellen geschlagen

Elternabend im Kindergarten. Kein normaler Routinetermin. Diesmal ging es nicht um pädagogische Konzepte, sondern um die umstrittene Erweiterungs- und Umbaumaßnahme des städtischen Kindergartens. Es war ein Pressebericht der Rhader SPD, der die Verwaltung, den Stadtrat und nicht zuletzt die betroffenen Eltern elektrisiert hat. Kosten in Höhe von mehreren hunderttausend Euro für ein im Prinzip abgeschriebenes und marodes Fertiggebäude? Das wollte so recht keiner glauben. Aber die Bestätigung wurde, mehr oder weniger kleinlaut, eingeräumt. Gestern nun wollten die Eltern Informationen aus erster Hand. Dass der Bürgermeister und der Stadtbaurat persönlich erschienen, zeigt die Bedeutung des Vorgangs.  Da inzwischen allen Beteiligten klar geworden ist, dass die aus dem Ruder gelaufene Maßnahme wegen des Baufortschritts nicht mehr aufzuhalten ist, heißt es nun: Das Beste draus machen. Das haben die Eltern auch so akzeptiert. Neue Fenster, neue Toiletten – es sind einige Bonbons zusätzlich, die die Akzeptanz steigen ließen. Bis zur Sommerpause soll die Großbaustelle, die dem Personal und den Anliegern Nerven gekostet hat, Geschichte sein. Aber nur kurz. Denn in der Sommerferien wird das Dach dann noch erneuert. Fazit: Ein Neubau hätte viel Ärger erspart und wäre deutlich kostengünstiger gewesen. „Aus Fehlern wird man klug“, sagt der Volksmund. 

 
 

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