Allgemein Nebenbei bemerkt: Wenn der Stromableser kommt

Digitalisierung, künstliche Intelligenz? Die Energieversorger setzen weiter auf „Steinzeit“

„Vorsicht Falle“, „Aktenzeichen XY“ oder „Die Kriminalpolizei rät“ - überall Warnungen vor Personen, die mit krimineller Energie in Häuser und Wohnungen gelangen, um sich dort Dinge anzueignen, die ihnen nicht gehören. „Nicht reinlassen“, lautet z. B. der simple Vorschlag auch der Verbraucherschutz-Organisation. Der Alltag: Überraschend klingelt es. Vor der Tür steht eine Person, hat einen Ausweis um den Hals hängen und will den Strom-, Gas- oder Wasserzähler ablesen. Kann ja jeder behaupten. Tatsächlich setzen unsere Energieversorger immer noch Beauftragte in Marsch, um den aktuellen Zählerstand abzulesen, zu notieren, weiterzuleiten. Das Ergebnis ist dann später die Abrechnung mit den zu leistenden Abschlagszahlungen. In der Regel werden die Verbraucher gebeten selbst abzulesen, um den Zählerstand per Postkarte, Telefon oder über den mitgesandten QR-Code zu melden. Wenn dann aber etwas später doch noch eine Person im Auftrag des Versorgers selbst ablesen will, schrillen alle Alarmglocken. Diejenigen, die dann höflich aber bestimmt abgewiesen werden, sind völlig unschuldig. Die Kritik richtet sich ausnahmslos an den oder die Versorger, die immer noch an ihrer Steinzeit-Organisation festhalten. War da nicht mal was mit Digitalisierung?

Rhader Erkenntnisse an der Haustür

Veröffentlicht am 16.05.2023

 

Forks Busch - eine Naturidylle vor der Haustür Umwelt Rhade: Klimaschutz - Absichtserklärung oder Pflichtaufgabe?

Einerseits sind wir alle für besseren Klimaschutz. Andererseits soll er unsere Haushaltskasse nicht belasten. Wir wissen, dass die fossilen Energien endlich sind, dennoch soll der Umstieg auf die erneuerbaren Energien nicht zu schnell gehen. Wir wissen inzwischen, dass Bienen und Insekten Schutzräume benötigen, versiegeln aber weiter viele Flächen. Auch vor der eigenen Haustür. Wir wissen, dass auch der ländliche Bereich Umwelt- und Klimaschutz dringend benötigt. Dennoch schaffen wir es seit Jahrzehnten (!) nicht, den Durchgangsverkehr zu entschleunigen. Wir könnten wissen, dass jede Stadt, jedes Dorf, sogenannte Frischluftschneisen benötigt, um das lebenswichtige Kleinklima zu stärken. Dennoch bebauen wir jetzt genau die Fläche, die dafür „reserviert“ war. Gemeint ist der alte Sportplatzbereich an der Lembecker Straße. Und dass die angrenzende Waldfläche Forks Busch eine wesentliche klimatische Bedeutung für Rhade hat, wurde gerade erst im Auftrag der Verwaltung von Fachleuten dokumentiert. Ein nicht unwichtiger Hinweis für mögliche Maßnahmen, noch intakte Flächen zu überplanen. Wer will, dass auch in Rhade keine „dicke Luft herrscht", sollte die Prioritätenliste zur Dorfentwicklung kritisch überprüfen.

Rhader Wochenanfangsgedanken

Veröffentlicht am 15.05.2023

 

Wahlen Wahl aktuell 1: SPD in Bremen Wahlgewinner. Ernüchterung für Grüne.

Hochrechnung 23 Uhr   ARD                 ZDF

  •                         SPD 29,6%          29,5%
  •                         CDU 26,1%.         25,8%
  •                     Grüne.  12,0%.        11,8%
  •                      Linke   10,9%          11,5%
  •                      FDP      5,2%           5,2%
  •                      BiW      9,6%            9,5%

Wahl aktuell 2: Türkei - Auszählung läuft. Zwischenergebnisse lassen Sorge wachsen, dass Unregelmäßigkeiten möglich sind.

Veröffentlicht am 14.05.2023

 

Wahlen Bremen wählt einen neuen Landtag - SPD mit guten Aussichten

In der Türkei wird auch gewählt - Ein demokratischer Neuanfang ohne Erdogan ist möglich

Während die Bundes-SPD in den Meinungsumfragen auf niedrigem Niveau verharrt, tickt die Uhr in Bremen ganz anders. Ein Ministerpräsident, der dort Bürgermeister heißt, regiert ziemlich erfolgreich in dem Dreierbündnis SPD/Grüne/Linke seit 2019. Die Prognose für die Bürgerschaftswahl am Sonntag sieht die SPD mit Dr. Andreas Bovenschulte vorn. Er ist ein Sympathieträger und ein pragmatischer Politiker, der beim Wähler gut ankommt. Ein Indiz dafür ist der Vergleich des Ergebnisses 2019 mit der heutigen Prognose. Danach könnte die SPD nun 30% plus gegenüber knapp 25% (2019) erzielen - und weiter regieren. Eine gute Nachricht aus sozialdemokratischer Sicht.

In der Türkei wackelt der Staatspräsident Recep Erdogan gewaltig. In den letzten 20 Jahren hat er sich vom Demokraten in einen Autokraten entwickelt. Wer seine Meinung nicht teilt, wird zum politischen Gegner erklärt und nicht selten mit allen Mitteln verfolgt. Die Gefängnisse sind voll, faire Prozesse haben Seltenheitswert. Unvergessen bleiben aus deutscher Sicht viele unbegründete Inhaftierungen, auch deutscher Staatsbürger. Nun haben sich mehrere Oppositionsparteien zusammengeschlossen, um einen demokratischen Neuanfang in der Türkei zu starten. Umfragen signalisieren, dass es gelingen kann, Erdogan abzuwählen. Eine gute Nachricht aus Sicht aller Demokraten. Hier und da.

Wochenendgedanken aus Rhade

Veröffentlicht am 13.05.2023

 

Kommunalpolitik Rhade/Lembeck: Ein Dorfmanager soll es künftig richten

Kommunikations-Schwachstelle erkannt

Seit vielen Jahren klagen Parteien und engagierte Bürger darüber, dass kreative Projekte in Rhade und Lembeck unter anderem deshalb nicht umgesetzt werden, weil das Personal im Rathaus über zu wenig Mitarbeiter verfügt, die koordinierend und steuernd eingreifen können. Nun soll es ein Dorfmanager oder eine Dorfmanagerin richten. Eine unbefristete Stelle wurde dazu im Haushalt/Stellenplan vorgesehen und soll in diesen Tagen umgesetzt werden. Angesiedelt im Büro für Bürgerengagement, Ehrenamt und Sport (Joachim Thiehoff), wird für den oder die Neue der Arbeitsplatz in der alten Laurentiusschule in Lembeck eingerichtet. Rhade, so die Planung, wird dadurch aber nicht benachteiligt. Das Aufgabengebiet umfasst beide Dörfer gleichwertig. Kommt es tatsächlich zur Einstellung, wird der „Draht vom Dorstener Norden ins Rathaus“ kürzer und effektiver. So zumindest erhoffen es sich Rathausführung und Stadtrat. Interessant ist, dass mit diesem Schritt indirekt auch eingestanden wird, dass nach der Auflösung des gemeinsamen Bezirksausschusses Rha/Le, ein Kommunikationsloch gerissen wurde, dass sich nie schließen lassen wollte. Nun also ein möglicher Neuanfang. Ob es die letzte Variante zur besseren Bürgerbeteiligung ist, wird der Alltag zeigen. Rhade und Lembeck sind gut beraten, die Zusammenarbeit mit dem neuen Dorfmanager oder der Managerin vorurteilsfrei zu suchen.    

Rhader Zukunftsgedanken

Veröffentlicht am 12.05.2023

 

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