Bundespolitik Aktuell: Scharfmacher im Bundestag spielen mit dem Kriegsfeuer. Olaf Scholz führt verantwortungsvoll.
Veröffentlicht am 22.04.2022
Veröffentlicht am 22.04.2022
Rhader Ideen kollidieren mit Gutachter-Votum
Ein kleines Waldstück zwischen der Lembecker Straße und der Ringstraße, in direkter Nachbarschaft zur neuen Tank- und Rastanlage gelegen, soll sich zum örtlichen Bürgerpark wandeln. Entsprechende Bürger-Ideen wurden im Zuge der Dorfentwicklungsplanung eingereicht. Die Verwaltung beauftragte inzwischen ein Fachbüro, das die Fläche unter die Lupe nahm. Auf den Punkt gebracht lautet das Werturteil: eine erstaunlich interessante ökologische Nische im Dorf. Die Entwicklung sollte daher sehr zurückhaltend, wenn überhaupt, in Angriff genommen werden. Der Arbeitskreis des Rhader Bürgerforums zeigte sich bei der ersten internen Präsentation des Experten wenig begeistert. Waren doch die eigenen weitreichenden Vorschläge intensiv diskutiert und abgewogen. Nun soll es eine allgemeine Informationsveranstaltung vor Ort für alle interessierten Bürger am 29. Mai um 16 Uhr geben. Dann soll das Gutachten im Mittelpunkt stehen und das Für und Wider abweichender Ideen auf den Prüfstand gestellt werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass bereits 1998 der von der Verwaltung beauftragte Stadtplaner Peter Broich diese Fläche als sehr wichtig für das Kleinklima Rhades bewertete. Also eine Bestätigung der Expertise 2022. Treffpunkt der Bürgerversammlung, die die Verwaltung einberufen hat, ist die Tankstelle Lembecker Straße 3.
Veröffentlicht am 22.04.2022
Mit einem NRW-Ministerpräsidenten Thomas Kutschaty wird NRW stärker. Schwarz-gelb hat in 5 Jahren leider bewiesen, keine Gestaltungskraft zu haben. Der Wechsel ist überfällig. Für Sie, für Dich und für Euch gewinnen wir das Morgen.
Veröffentlicht am 21.04.2022
Gemeinsam frühstücken und über die Zukunft beraten
Morgen um 10 Uhr treffen sich die Rhader Sozialdemokraten im Gasthaus Pierick, um über die Dorstener Kommunalpolitik im Allgemeinen und die künftige Rolle der Rhader SPD im Besonderen zu diskutieren. Nach den vielen Corona bedingten Absagen, soll ein gemeinsames Frühstück für angenehme Atmosphäre und eine gute Grundlage für spannende, zukunftsweisende Diskussionen sorgen.
Veröffentlicht am 20.04.2022
Bundesweites Zeitungssterben macht unser Leben ärmer
Immer mehr Regionen in Deutschland kennen sie nicht mehr - die Lokalzeitung. Wirtschaftliche Zwänge veranlassen immer mehr Herausgeber, das „Handtuch zu schmeißen“. Eine Entwicklung, die nicht nur einen kulturellen Verlust bedeutet. Dorsten hatte mal zwei Lokalzeitungen. Neben dem Verkaufen von Nachrichten, gepaart mit eigenen Recherchen, gehört das Anzeigengeschäft zu einer entscheidenden Einnahmequelle. Mit dem Internet begann eine Wanderungsbewegung. Anzeigenkunden wechselten ins Netz, Zeitungsleser folgten. Alle Redaktionen versuchten gegenzusteuern. Die Idee, die eigenen Artikel dort kostenlos zu platzieren, war kontraproduktiv. Weitere Bezahl-Leser sprangen ab. In der Folge wurden Redaktionsteams ausgedünnt, einige schlossen die Tür für immer, andere suchten ihr wirtschaftliches Heil in der Fusion. Ein Blick auf die bundesweiten Zahlen verheißt wenig Gutes. Die Auflage aller Tageszeitungen in Deutschland hat sich seit 1995 mehr als halbiert. Die Anzeigenumsätze betrugen im Jahr 2006 noch 4,8 Milliarden Euro, 2021 waren es nur noch 1,8 Mrd. Parallel stiegen die Produktionskosten. Eine fatale Entwicklung, die besonders die Regional- und Lokalblätter erst in die Defensive, dann in die Sparspirale zwang. Der letzte Schritt wäre dann die Aufgabe. Viele Regionen in Deutschland kennen bereits dieses Vakuum. Dorsten gehört nicht dazu. Noch werden wir allmorgendlich mit Informationen aus aller Welt und unserer Stadt versorgt. Dass Rhade mehr als bisher berücksichtigt werden muss, sollte in der Redaktion als Anregung verstanden werden. Um herauszufinden, wie dort die eigene Lage bewertet wird, haben wir eine entsprechende Nachfrage der Redaktion zugestellt. Wir berichten.
Eigener Bericht auf Grundlage der ZEIT-Dokumentation „Wenn Lokalzeitungen sterben - und kein Reporter mehr kommt“ vom 13. April 2022
Veröffentlicht am 19.04.2022
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