Unser Trinkwasser gehört zum wichtigsten Lebensmittel. Wir müssen sparsam damit umgehen. (Eigenes Foto) Umwelt Hitze – Trockenheit – Wassermangel

Svenja Schulze (SPD): „Wir brauchen eine nationale Wasserstrategie“

 

Deutschland ist ein wasserreiches Land. Trotzdem wird unser (Grund)Wasser knapp. Das was von oben fällt, kommt unten nicht an. Jahrzehntelang wurden Moore entwässert, Bäche begradigt und Flüsse eingedeicht. Die Folge: Das Regenwasser fließt viel zu schnell ab, um im Boden versickern zu können. Der Grundwasserspiegel sinkt, die Landschaft darüber verändert sich. Erkenntnisse, die nicht neu sind aber viel zu lange verdrängt wurden. Jetzt hat die sozialdemokratische Umweltministerin Svenja Schulze angekündigt, im kommenden Jahr eine nationale Wasserstrategie vorzustellen, um eine gerechte Wasserverteilung in unserem Land zu gewährleisten. "Die höchste Priorität hat die Versorgung der Menschen mit Wasser zum Trinken, Kochen und Waschen", sagte Schulze. "Das ist ein Menschenrecht". Im Umkehrschluss heißt das dann auch, dass Landwirte ihre Felder nicht mehr in dem Maße wie bisher wässern können, Kleingärtner auf das Sprengen ihres Rasens verzichten müssen. Der Klimawandel, vom Menschen herbeigeführt, kann nur durch eigenes Handeln „im Zaum gehalten“ werden. Die SPD-Ministerin hat Unterstützung für ihr Vorhaben verdient. Der Gegenwind wird nicht ausbleiben.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 25.08.2020

 

Kommunalpolitik Rhade: Auf Parteien kann nicht verzichtet werden – auf die SPD schon gar nicht

Die Kommunalwahl kommt zur Unzeit – Corona zwingt zur Improvisation

 

Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. So steht es im Artikel 21 unseres Grundgesetzes. Auch wenn heute den Parteien nicht gerade Euphorie entgegengebracht wird, sind sie unverzichtbar. Im Gegensatz zu Bürgerinitiativen, die in der Regel nur für ein Anliegen „auf die Straße gehen“ und sich dann wieder auflösen, kümmern sich gute und demokratische Parteien um alles was in der Kommune zu tun ist. Und sie kontrollieren auch, ob die Verwaltung das umsetzt, was beschlossen wurde. Jetzt kommt die Rhader SPD ins Spiel. Sie hat seit 50 Jahren eindrucksvoll bewiesen, dass eine Partei Vorurteile der Wähler abbauen und kreativ, seriös und verantwortungsvoll aktive Bürgerarbeit leisten kann. Sie kann also mit gutem Gewissen für sich werben. Leider hat die Corona-Pandemie alle bürgernah geplanten Wahlkampagnen-Initiativen ausgebremst. In Rhade zeigen u. a. selbst gestaltete Plakate, dass die Rhader Sozialdemokraten sich dennoch selbstbewusst zur Wahl stellen. Sie setzen darauf, dass die Rhaderinnen und Rhader am 13. September nicht vergessen haben, wer sich kontinuierlich für ihre Belange eingesetzt hat.

 

Eine Wahlwerbung der Rhader SPD

Veröffentlicht am 24.08.2020

 

Gesellschaft Ziemlich beste Freunde

Über Politiker, die Machtmissbrauch zum Programm erhoben haben und die deutsche Alternative 

 

Putin und Lukaschenko sind ziemlich beste Freunde. Beide sind nicht zimperlich, Bürger mit eigener Meinung (mund)tot zu machen. Trump und Bolsonaro sind auch ziemlich beste Freunde. Beide sind nicht zurückhaltend, Andersdenkende zu beleidigen, herabzusetzen und die eigene Verfassung zu beugen. Chinas Präsident und der von Nordkorea sind sowieso beste Freunde. Beide zerschlagen im wahrsten Sinne des Wortes alle Oppositionellen in ihren Ländern. Ziemlich beste Freunde dieser Art gibt es auch in Afrika und Arabien. Sogar im Europa der EU. Aber es gibt auch Politiker und Politikerinnen, die sich ausgesprochen positiv von diesen Typen abheben. Sie respektieren Andersdenkende, sie übernehmen gute Ideen vom politischen Konkurrenten, sie zeigen wie Demokratie funktioniert. Sie sind so zum Vorbild für viele Menschen geworden, die sich noch von ihren Despoten befreien müssen. Eine Politikerin, die seit Jahren unaufgeregt und mit ruhiger Hand regiert, heißt Angela Merkel. Dass ihr dabei die Sozialdemokraten wesentlich geholfen haben, soll nicht einschränkend gewertet werden. Im Gegenteil. Der Union dämmert, dass da etwas verloren geht, was international höchste Anerkennung genießt. Vielleicht ist es ungewöhnlich auf einer SPD-Internetseite eine parteipolitische Konkurrentin zu loben. Vielleicht ist es aber einfach nur souverän und aufrichtig.

 

Sonntagsgedanken aus Rhade

Veröffentlicht am 23.08.2020

 

Allgemein Rege Anteilnahme an „DORSTEN“

Rhader Hilferuf scheint erhört zu sein

 

Die Überschrift, DORSTEN MACHT SCHLAPP, hat viele Rhader aufgerüttelt. Der Baum im Kreuzungsbereich Schlehen- und Dillenweg, der unter der Hitze der letzten Zeit sichtbar leidet, soll nun kontinuierliche Pflege erhalten. So ist zu interpretieren, was an Hinweisen inzwischen eingegangen ist. DORSTEN, so der Name des Apfelbaumes, den Rhader hier gepflanzt haben um den symbolischen Zusammenhalt mit der Lippestadt zu demonstrieren, wird es gut tun. Das Foto, es wurde uns aus Norddeutschland zugeschickt, zeigt professionelle Bewässerung für Neuanpflanzungen. Vielleicht kann der Kauf eines Wassersackes für DORSTEN aus dem Bürgerbudget Rhade erfolgen. Eine Anregung an das örtliche Bürgerforum.

Veröffentlicht am 22.08.2020

 

Bundespolitik Innenansichten – heute: Olaf Scholz und die SPD

Der Start ist geglückt – nun folgt harte Arbeit und Überzeugungskraft

 

Gut eine Woche ist es her, dass die SPD Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten berufen hat. Seit dieser Zeit gehören ihm die Schlagzeilen der Presse und begleitende Kommentare. Überwiegend positiv lässt sich die Zusammenfassung beschreiben. Dass die Union, die von der SPD kalt und auf dem falschen Fuß erwischt wurde, jetzt Olaf Scholz versucht madig zu machen, darf gelassen zur Kenntnis genommen werden. Dass die Grünen ebenfalls „das Haar in der Suppe suchen“, ist auch hinzunehmen. Die Linke steht einer Regierungskoalition Rot – Rot – Grün nicht abgeneigt gegenüber, muss aber noch beweisen, wirklich zu wollen. Ja und die FDP? Sie hat sich mit Lindner vollends in die Sackgasse manövriert. Sein kaltes Abservieren der bisherigen Generalsekretärin zeigt seine Nervosität und Unzuverlässigkeit. Bleiben wir bei Olaf Scholz. Er hat 3 Schwerpunktthemen genannt, mit denen er die Bürgerinnen und Bürger erreichen und mitnehmen will:

  • Den Respekt untereinander in der Gesellschaft fördern. Ausnahmslos!
  • Politik für eine wirtschaftlich starke und klimafreundliche Zukunft
  • Für ein soziales und souveränes Europa

Die Chancen, dass Olaf Scholz (2021) der nächste Kanzler unseres Landes ist, stehen nicht schlecht. So sieht es nicht nur die Sozialdemokratie, denen man unterstellen könnte, durch die Parteibrille zu blicken, sondern die meisten meinungsbildenden Kommentatoren in unserem Land. Das allein sollte Motivation für die SPD und die ihr nahe stehenden Sympathisanten sein, Olaf Scholz zu unterstützen. Nur so ist eine weitere GroKo abzuwenden.

 

Ein Rhader Einwurf zur aktuellen Diskussion

 

Veröffentlicht am 21.08.2020

 

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