Mit offenen Augen durch unsere Stadt
Es werden Millionen bewegt um die Dorstener City, hier als MITTE bezeichnet, attraktiv zu gestalten. Der kritische Beobachter, der seit Jahren hört, die Stadt wäre pleite, reibt sich verwundert die Augen. Macht er sich aber auf und benutzt den Fuß- und Radweg zur VHS, die zur Bildungsmitte unserer Stadt gezählt werden will, traut er seinen Augen nicht. Seit Jahren(!) wird das marode Sicherheitsgeländer durch hässliche Bauzäune abgesichert. Und der äußere Eingangsbereich der Volkshochschule bietet ein Bild der Vernachlässigung. Einladend sieht anders aus. Es ist gut, wenn unsere Stadt aufgehübscht wird. Weniger gut ist, dass es nach wie vor viele langjährige Schmuddelecken gibt, die das Gesamtbild DORSTEN negativ prägen. Ein Rhader Appell an das Rathaus, mal mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen
Veröffentlicht am 20.08.2020
Was gute Pflege bewirkt
Nein, es geht hier nicht um den Stadtteil Rhade, der nicht müde wird mehr Aufmerksamkeit und Förderung einzuklagen, es handelt sich um einen Baum der unseren Namen trägt. RHADE ist der Partnerbaum von DORSTEN. Beide wurden von hiesigen Bürgerinnen und Bürgern gepflanzt, um ein Symbol der Zusammengehörigkeit zu dokumentieren. Während DORSTEN im Kreuzungsbereich Schlehenweg/Dillenweg wächst, wurzelt RHADE im Bürgerpark Stadtkrone. Seine Nachbarn sind weitere zeitgleich gepflanzte Apfelbäume, die an die 11 Dorstener Stadtteile erinnern. Sie zusammen bilden die Lippestadt. Sie zusammen mahnen, gleichmäßig gepflegt werden zu wollen. Ein wahrlich starkes Symbol. Nun setzt die anhaltende Hitze nicht nur den Bäumen heftig zu. Während der Baum DORSTEN dringend kontinuierliche Pflege, sprich Wasser benötigt, kann RHADE nicht klagen. Ein Besuch zeigt, dass die Patenschaft mit dem LWL-Wohnheim in direkter Nachbarschaft bestens funktioniert. RHADE und alle Nachbarn tragen trotz der Hitzewelle ein grünes Blätterkleid. Wir Rhader sollten zeigen, dass wir DORSTEN nicht im Stich lassen. Rhade ist nämlich eine Perle unserer Stadtkrone.
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 19.08.2020
Vom Hoffnungsträger zum Problemfall
Christian Lindner ist ein begnadeter Selbstdarsteller. Er hat es mit Kreativität und geschliffenen Reden ganz nach oben geschafft. Respekt und Anerkennung erhielt er besonders für seine Leistung, die FDP nach Philipp Rösler, der Eine oder Andere erinnert sich, wieder in den Bundestag „geführt“ zu haben. Das Schulterklopfen und das Werben um die Liberalen als möglicher neuer Koalitionspartner der Union , hat ihn aber übermütig werden lassen. Die Bodenhaftung war noch nie sein Ding, aber das Schweben und Träumen über den Wolken hat in verführt, gravierende politische Fehler zu begehen. Die Folge: ein Absturz in ungeahnte Niederungen. Sein Kompass ist ihm abhanden gekommen. Die FDP, sprich Christian Lindner, weiß entweder immer alles besser, oder ist dagegen. Plötzlich steht er sogar innerparteilich in der Kritik. Die Schlinge liegt bereits um seinen Hals, noch findet sich aber keiner, der der Königsmörder werden will. So wird der Nochvorsitzende, pfeifen die Spatzen bereits von den Dächern, seine Generalsekretärin als erstes Bauernopfer präsentieren. Christian Lindner „hat Flasche leer“. So der Fußballphilosoph Trappatoni. Und damit liegt er mal wieder goldrichtig.
Der Zwischenruf aus Rhade erschien bereits am 10. Juli - heute, wegen der Aktualität nochmals als Wiederholung
Veröffentlicht am 18.08.2020
NRW-Bildungspolitik ist mangelhaft
Als Armin Laschet 2017 zur Überraschung vieler Beobachter die letzte NRW-Landtagswahl gewann wollte er alles besser als die bis dahin regierende SPD/Grüne-Koalition machen. Da wollte sein Koalitionspartner, der schon immer mehr Schein als Sein verkörperte, nicht nachstehen. „Wir werden nicht nur NRW sondern allen Bundesländern mal zeigen, wie Bildung richtig geht“, so sinngemäß die schwarz/gelben Lautsprecher in Düsseldorf. 39 Monate später oder etwas mehr als 3 Jahre, fällt die Bilanz nicht nur ernüchternd, sondern katastrophal aus. In einer aktuellen bundesweiten Vergleichsstudie sucht man NRW vergebens ganz oben. Häme ist unangebracht. Verbitterung über politische schwarz/gelbe Scharlanterie schon eher. Leidtragende sind nämlich unsere Kinder, die Hannelore Kraft immer als unsere Zukunft bezeichnet hat. Michael Hübner, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender im Düsseldorfer Landtag und aktuell sozialdemokratischer Kandidat für das wichtige Landratsamt des Kreises RE, kommentiert unmissverständlich: “Das ist alles nicht überraschend. CDU und FDP sind unübertroffen in der Ankündigung von Superlativen aber Versager in der praktischen Umsetzung!“ Klarer gehts nicht. Die eingangs zitierte Studie „Bildungsmonitor 2020“ hat übrigens die Initiative Soziale Marktwirtschaft in Auftrag gegeben. Eine Initiative, die der Union und FDP sehr nahe steht. Die bisherige Bilanz von Laschet und Co. ist aber auch in anderen Bereichen „grottenschlecht“ würde Friedrich Merz kommentieren, würde er danach gefragt.
Eigener Beitrag, Quelle DZ 15.08.2020
Veröffentlicht am 17.08.2020
Jetzt hilft nur noch Sofortpflege
„Mein Freund der Baum“, so lautete die Rhader Initiative, einen Baum RHADE in Dorsten zu pflanzen und parallel den Baum DORSTEN in Rhade. Eine Aktion, von allen 11 Stadtteilen und den Partnerstädten der Lippestadt übernommen, um symbolisch das Zusammengehörigkeitsgefühl untereinander zu stärken. Nun zeigt „DORSTEN“ erste Hitzeschäden. Ein Zeichen, dass Partnerschaft permanenter Pflege bedarf, um wirklich erfolgreich zu sein. Der Hilferuf des Baumes DORSTEN wurde erhört. Mit Wasserflaschen im Gepäck konnte Erste Hilfe geleistet werden. Willi Loick, Moderator des Bürgerforums wurde gebeten, an die Hilfsbereitschaft der Rhader zu appellieren, um dauerhaft DORSTEN vorm Verdursten zu retten. Seine Zusage lässt hoffen, dass die Rhader Symboloffensive nicht trocken fällt. Wie und ob unser Baum RHADE im Bürgerpark Stadtkrone die Trockenheit bewältigt, darüber folgt ein Sonderbericht in Kürze.
Ein sonntäglicher Hilfs- und Unterstützungsappell aus Rhade
Veröffentlicht am 16.08.2020