Stadtentwicklung Rhade und der Naturpark Hohe Mark werben für unsere Region

Radverbindung Rhade-Lippe

Es ist nicht leicht, sich unter den vielen attraktiven Zielen im Naturpark Hohe Mark zu positionieren. Rhade, seit 1975 ein Stadtteil Dorstens und mehr als 800 Jahre alt, will es jetzt aber wissen: Ein Blick auf alle Radwanderkarten zeigt, dass neben der attraktiven „100-Schlösser-Route“ auch die „Naturpark Hohe Mark Radroute“ Rhade führt. 12 Kilometer weiter südlich verläuft die „Römer-Lippe-Route“. Diese Potential möchte sich Rhade nun zunutzen machen! Der Arbeitskreis Infrastruktur des Bürgerforums Rhade hatte die Idee eine Radwegeverbindung zwischen den genannten Fernradwegen anzulegen, die mitten durch das vogelreiche sanfte Wiesengelände – und durch Rhade – führt. Inzwischen wurde der Verbindungsradweg vom genannten Arbeitskreis ausgearbeitet und eine Schutzhütte für Radwanderer mit Unterstützung von VITAL.NRW, dem Naturpark Hohe Mark und der Stadt Dorsten in Eigenregie errichtet. Neben der Schutzhütte sind inzwischen Informationstafeln aufgestellt worden, die motivieren, auch in Rhade eine Rast einzulegen. Vorbei an Storchennestern und Wasserblanken führt der Weg von Rhade nach Deuten mit seiner denkmalgeschützten Wassermühle, die immer einen Zwischenstopp wert ist. Bevor die Römer-Lippe-Route erreicht wird, besticht das Naturschutzgebiet Hervester Bruch mit seinen Wasserflächen, Heckrindern, und einer nie erwarteten breit gefächerten Vogelwelt. Neugierig geworden? Dann rauf aufs Rad und Rhade als Ausgangspunkt einer spannenden Tour ansteuern. Rhade ist auch mit dem Zug zu erreichen. Direkt am örtlichen kleinen Bahnhof kann in ein weitverzweigtes Radwegenetz eingestiegen werden. Ein besonders attraktives Freizeit- und Informationsangebot hat hier ebenfalls seinen Ausgangspunkt. Unter dem plattdeutschen Begriff „Tour de Buur“ können neun spannende Themenrouten vorab gebucht und dann erkundet werden, auf denen sich die heimische Landwirtschaft mal ganz anders präsentiert. Der Naturpark Hohe Mark, einer der größten Naturparks in NRW, wird nicht selten als Schmuckstück beschrieben. Eine Perle darin trägt den Namen Rhade.

Informationen: 

Stadtinfo Dorsten: www.stadtinfo-dorsten.de

Naturpark Hohe Mark: www.naturpark-hohe-mark.de

Tour de Buur: www.tour-de-buur.de

Veröffentlicht am 03.01.2020

 

Allgemein Schwester Johanna (1926 - 2019) – eine persönliche Erinnerung

In Dorsten hat es über 40 Jahre gedauert, die kurze, aber schreckliche und mörderische  NSDAP-Zeit vor der eigenen Haustür aufzuarbeiten. Ein Journalist und ein SPD-Ratsmitglied aus Rhade haben anfangs nachgefragt, recherchiert und die Geschichte dokumentiert. „Dorsten unterm Hakenkreuz“*), so der Titel mehrerer Bücher, die um 1980 und in den Folgejahren die Lippestadt bewegten. Die Idee der Forschungsgruppe bestand anfangs darin, insbesondere auch mit Schülerinnen und Schülern zusammenzuarbeiten, um mit ihnen das (Ver)Schweigen der Eltern- und Großelterngeneration in unserer Stadt endlich aufzubrechen. Erfolgreich, wie wir heute wissen. Anfangs überwogen Skepsis, Ablehnung und auch Angst, dass die engagierten „Heimatforscher“ nicht seriös und fair über den dunklen Geschichtsfleck der Lippestadt berichten würden. Eine, die ganz unerschrocken, offen und offensiv auf die bereits agierende Dorstener Geschichtsgruppe zuging, mitarbeitete und eigene Zeichen setze, war Schwester Johanna Eichmann. Einmal lud sie unser Team, das sich mehrmals im Monat an wechselnden Orten traf, in das Lehrerzimmer des St.- Ursula-Gymnasiums ein, um als Gastgeberin zu fungieren.  Fröhlich und unkompliziert öffnete sie zu Beginn erst einmal eine Flasche Wein, um dann gemeinsam mit uns über die erforschten Ergebnisse zu diskutieren. Für mich war es völlig ungewöhnlich, mit einer Ordensfrau, Schulleiterin und Opfer der NS-Zeit so selbstverständlich und partnerschaftlich zu diskutieren. Ihre Sprache war sehr gewählt, ohne unnatürlich zu wirken. „Immer druckreif“, wäre die korrekte Beschreibung. Sie half der Forschungsgruppe durch ihre Persönlichkeit, mit uns gemeinsam die Lippestadtgeschichte seriös und nachhaltig aufzuarbeiten. Eine starke Frau bleibt in meiner Erinnerung. Eine, die Vorbildcharakter hat.

Dirk Hartwich

 

*) www.dorsten-unterm-hakenkreuz.de

Veröffentlicht am 02.01.2020

 

Allgemein 2020 – WILLKOMMEN!

Ab heute blicken wir nur noch nach vorn

  • Wir denken positiv
  • Wir achten einander
  • Wir helfen uns gegenseitig
  • Wir übernehmen Verantwortung
  • Wir gestalten die Zukunft
  • WIR – das sind wir alle. Du und ich. Sie und Ihr!

WILLKOMMEN 2020!

Veröffentlicht am 01.01.2020

 

Ortsverein 50 Jahre SPD-Rhade – Wir werfen heute einen letzten Blick in die Jubiläumszeitung

Ein Programm für Rhade – immer aktuell

Seit 50 Jahren beteiligt sich die Rhader SPD aktiv und kreativ an Verbesserungsmöglichkeiten unseres Lebensmittelpunktes.

• Rhade muss den Dorfcharakter behalten

• Behutsames Bevölkerungswachstum

• Infrastruktur der Einwohnerzahl anpassen

• Hohe Wohnqualität erhalten

• Freizeitwert steigern

• Privilegierte Lage im Grünen für Naherholungssuchende behutsam öffnen

• Rhader Gewerbebetriebe stärken

• Neuansiedlungen unter Berücksichtigung von Rhader Belangen

• Neue Wohnsiedlungen müssen mit vorhandenen harmonisieren

• Baulücken schließen

• Frei- und Grünflächen dauerhaft sichern

• Durchgangsverkehr steuern und regeln

• Sicherheit für Rhader ist höher zu werten, als schnell zur Autobahn zu gelangen

 

Wir haben einen Traum …

Rhade, das sind fast 6000 Einwohner. Rhade sind wir alle gemeinsam. Wir sind freundlich zueinander. Wir tolerieren uns gegenseitig. Wir helfen uns untereinander. Wir sind füreinander da. Wir klagen nicht ausschließlich über die marode Finanzausstattung der Lippestadt. Wir versuchen das Beste daraus zu machen. Wir knüpfen ein Rhader Netzwerk, das uns alle trägt. Wir sind kreativ und ideenreich. Wir bauen unseren gemeinsamen Lebensmittelpunkt weiter. Wir haben einen Traum…

 

Auf ein gutes neues Jahr 2020 - Die Rhader Sozialdemokraten 

Veröffentlicht am 31.12.2019

 

Kommunalpolitik Was mir so am Jahresende durch den Kopf geht ...

Hat Rhade Zukunft? Ja, aber ...

Seit 1975 sind wir ein Teil Dorstens. In dieser Zeit sind wir gewachsen. Wir haben zwar unsere direkte Mitwirkung durch den Bezirksausschuss verloren, aber nicht unser Selbstbewusstsein. Wir haben zwar immer konstruktiv mitgearbeitet, aber selten sichtbare Erfolge verbuchen können. Wir  wollten zwar immer gleichberechtigtes Stadtteil-Mitglied der Lippestadt sein, müssen aber eingestehen, das nicht wirklich zu sein. Müssen wir uns deshalb zufrieden geben?  Die Antwort ist eindeutig und lautet NEIN! Und dem Nein folgt ein ebenso klares Bekenntnis-JA zur Stadtfamilie Dorsten. Natürlich gibt es hier positive Entwicklungen. Sie zu unterschlagen wäre unfair. Da wäre in erster Linie das ehrenamtliche Engagement zu nennen. Wo stände Rhade ohne seine Vereine, seine Kirchengemeinden, seine Parteien, sein Bürgerforum? Das supergute ehrenamtliche Engagement kann aber zum Beispiel nicht die Verkehrssicherheit gewährleisten. Hier dürfen wir unsere Stadt und unseren Kreis RE nicht aus der Verantwortung entlassen. Wenn es z. B. seit Jahrzehnten (!) nicht gelingt, nur 3 Laternen aufzustellen, die den Geh- und Radweg zwischen dem Stuvenberg und dem Bahnübergang in der dunklen Jahreszeit ausleuchten, dann stimmt doch etwas nicht. Nur ein simples Beispiel - aber ein treffendes. Rhade hat dann Zukunft, wenn endlich im Rathaus die vorhandenen Ideen, Vorschläge und Ratsbeschlüsse umgesetzt werden. Wir sollten die Hoffnung nicht aufgeben, aber auch selbstbewusst fordern, als gleichberechtigter Teil der Lippestadt anerkannt und behandelt zu werden.

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 30.12.2019

 

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