Die EU hat muss reformiert werden, sollte aber nicht infrage gestellt werden. Eine These, über die heute im Gasthaus Pierick offen und öffentlich diskutiert wird.
Veröffentlicht am 11.04.2019
Veröffentlicht am 11.04.2019
Neue Tempo-30-Piktogramme sind nicht zu übersehen
Rhade ist ein Straßendorf. So wird eine Ansiedlung bezeichnet, die sich entlang einer Durchgangsstraße entwickelt hat. Und die Lembecker- und Erler Straße erfüllt diese Voraussetzung fast schon klassisch. 3 Kilometer führt sie schnurgerade von Ost nach West – und umgekehrt. Solange Rhade noch wenig Einwohner hatte, war das kein Verkehrssicherheitsproblem. Inzwischen leben hier aber ca. 6000 Bürger. Und der PKW gehört fast zu jedem Haushalt dazu. Seit Jahren wird gefordert, das Problem ernst zu nehmen und verkehrsberuhigende Maßnahmen vorzusehen. Eher erfolglos. Nun ein neuer Anlauf. Ein Arbeitskreis des Rhader Bürgerforums hat erreicht, dass sogenannte Piktogramme auf der Fahrbahn, zusätzlich zur Beschilderung, signalisieren: Achtung – Tempo zwischen 8 und 20 Uhr verbindlich senken! Es geht dabei nicht um das Ärgern der Autofahrer, sondern um mehr Sicherheit der gleichberechtigten schwachen Verkehrsteilnehmer, wie Fußgänger und Radfahrer. Die Arbeitskreismitglieder haben mit Hartnäckigkeit die Kreis- und Stadtverwaltung überzeugt, tätig zu werden.Ein erster Schritt, weitere Vorschläge des Arbeitskreises liegen auf dem Tisch.
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 10.04.2019
EUROPA ist unsere Zukunft
Trotz berechtigter Kritik an der EU der letzten Jahre darf die europäische Idee nicht aufgegeben werden. So ist der Tagesordnungspunkt der Rhader SPD zu verstehen, der in der Einladung des Vorsitzenden Christoph Kopp unter der Überschrift, „Ist Europa zukunftsfähig?“, zu finden ist.
Monatlich treffen sich die sozialdemokratischen Mitglieder in Rhade, um über gesellschaftspolitische Themen zu diskutieren. Der regelmäßige Wechsel von Lokalem zu NRW-Problemen oder zu bundespolitischen, ist gewollt und soll das Interesse an Politik hochhalten und auch für interessierte Bürgerinnen und Bürger wecken. Christoph Kopp weist in seiner Einladung ausdrücklich darauf hin, dass die Rhader SPD immer öffentlich tagt. Am Donnerstag, 11. April, um 18.30 Uhr wird er die Versammlung im Gasthaus Pierick eröffnen.
Veröffentlicht am 09.04.2019
Zurzeit rangieren die Grünen bei den Umfragen auf Bundesebene ganz oben. Auch deutlich vor der SPD. Ein Blick zurück: 1998 löste Gerhard Schröder als Bundeskanzler Helmut Kohl ab und bildete mit Joschka Fischer die erste rot-grüne Koalition auf Bundesebene. Um zu verdeutlichen, wer das Sagen hat, sprach Schröder vom Koch und Kellner. Nun scheinen die Grünen vom Kellner zum Koch aufgestiegen zu sein. Noch sind es nur Umfragewerte, aber in Baden-Württemberg stellen sie auch den ersten Ministerpräsidenten. Das lässt sie zurzeit vor lauter Kraft kaum richtig laufen. „Jetzt nur keinen Fehler machen, jetzt nur nicht durch klare Positionen angreifbar werden“, so lässt sich am ehesten der Umfrageüberflug erklären. Die neue Doppelspitze auf Bundesebene ist mit dieser Strategie noch erfolgreich. Oppositionsparteien haben es da natürlich einfacher als Regierungsparteien. Das ist gut in NRW zu beobachten. Die letzte SPD/Grüne- Landesregierung unter Hannelore Kraft (SPD) und Sylvia Löhrmann (Grüne) ist auch deswegen gescheitert, weil die Schul- und Bildungspolitik der grünen Landesministerin ein Desaster war. Beweis genug zu erkennen, dass die „Trauben höher hängen“, wenn man Verantwortung trägt. Die grüne Partei gibt sich heute teilweise bürgerlicher als die CDU selbst. Damit ist sie zum potenziellen Bündnispartner der „Schwatten“ aufgestiegen. Es wird spannend, wenn die inzwischen etablierte Altpartei zu klaren Positionen gezwungen wird, die regierungs- und koalitionsfähig sind. Das wird (wieder) zur Ernüchterung und Enttäuschung bei den Unterstützern führen, sind sich viele Beobachter sicher.
Eigener Beitrag. Bereits erschienen sind „Kritische Blicke“ auf die FDP am 21.03.2019, die AfD am 25.03.2019 und DIE LINKE am 02.04.2019
Veröffentlicht am 08.04.2019