Christian Lindner ist und war immer ein aktiver Selbstdarsteller. Ein guter Politiker und Stratege ist er dagegen nicht. Obwohl nach der letzten Bundestagswahl Jamaika in trockenen Tüchern war, ließ er den unterschriftsreifen Vertrag kurzfristig platzen. Seine Rechnung, dass es dann zu Neuwahlen kommt, ging nicht auf. Seitdem ist er in Erklärungsnot. Anstatt es erst einmal mit Selbstkritik zu versuchen, hier könnte er von der SPD lernen, baut er einen Popanz auf, der weder realistisch noch überzeugend ist. So vergeht kaum ein Tag, ohne die SPD zu bezichtigen, Planwirtschaft anzustreben. Und die Grünen behagen ihm auch nicht. Sie tragen inzwischen das Etikett LIBERAL so offen vor sich her, dass Christian Lindner krampfhaft seinen Platz in der Parteienlandschaft sucht. Und hier will er nun doch (wieder) an die Seite der Union. Gestern noch Merkel düpiert, zieht er heftig am Rockzipfel von AKK. Sollte nämlich, so sein Wunsch, die GroKo nach der vereinbarten Zwischenbilanz und den bevorstehenden Wahlen platzen, dann steht er bereit, sofort Regierungsverantwortung zu übernehmen. Ein Selbstdarsteller dieser Kategorie kennt weder Selbstzweifel noch Skrupel. Um aus der Sackgasse, in die er sich selbst manövriert hat, herauszukommen, setzt er auf Verunglimpfung seiner Konkurrenten und richtet seine Nase nach der neuen Windrichtung. Glaubwürdigkeit geht anders.
In Dorsten wird bald ein Apfelbaum „Rhade“ wachsen
Das Rhader Wappen zeigt einen Baumstumpf, der unserem Ort als Namensgeber dient. Rhade = Rode(n). Ein Symbol unserer 800jährigen Geschichte. Heute wissen wir, dass in erster Linie Baumpflanzungen nötig sind, um unser Klima im lebensnotwendigen Gleichgewicht zu halten. Eine Baumpflanzaktion ist daher auch immer ein Symbol der Zukunft. Und so ist die Idee zu verstehen, im Bürgerpark Maria Lindenhof jeweils einen Baum aus jedem der 11 Dorstener Stadtteile zu pflanzen und ihn mit einem Namensschild des Ortsteils zu versehen. Nun ist es soweit. Am 28. März* wird bereits um 8 Uhr morgens der Baum „RHADE“ im Bürgerpark Stadtkrone gepflanzt. Am 11. Mai* folgt dann im Rahmen eines Parkfestes, die Einweihung. Mehr Symbolik des Zusammenhaltes, der Identifikation der Bürger in der Gesamtstadt Dorsten geht nicht. Und in Rhade erinnert der Baum DORSTEN seit Oktober daran, dass wir alle Rhade und Dorsten sind. Jetzt müssen wir darauf achten und einfordern, dass aus der Symbolik, eine nachhaltige und gleichwertige Entwicklung aller Stadtteile erwächst. Ein Rhader Appell in Richtung Stadtrat und Rathaus.
* An der Pflanzaktion und der Einweihung können alle Rhader Bürger gerne teilnehmen
Klimaschutz in 3 Minuten 20 Sekunden nachhaltig erklärt. Greta Thunberg (15) aus Schweden bewegt die Welt. Sie hat unsere Unterstützung uneingeschränkt verdient. Greta ist das Vorbild unserer Jugend und unser schlechtes Gewissen.
Mit überwiegend lokalen Themen haben sich die Mitglieder der Rhader SPD im Rahmen ihrer monatlichen März-Versammlung beschäftigt. Christoph Kopp, Vorsitzender, zeigte sich sehr zufrieden über den guten Besuch und das Engagement der Rhader Sozialdemokraten. So wird das Vorhaben, den Bürgerpark Stadtkrone in der Innenstadt mit dauerhaftem Leben zu erfüllen, uneingeschränkt unterstützt. Zur Erinnerung: In Rhade wurde die Idee, mit einem stadtweiten Sternlauf Dorsten attraktiver zu gestalten und die Identifikation mit der Lippestadt zu erhöhen, geboren. Um Rhade weiterzuentwickeln ist es nötig, dass sich Rat und Verwaltung auf diese Arbeit zielgerichtet konzentrieren. „Ein Rhade-Jahr““, so die Sozialdemokraten vor Ort, „würde dazu hilfreich sein“. Ein entsprechender Antrag wurde einstimmig verabschiedet und der SPD-Ratsfraktion zugestellt. Dass allgemeine Gesundheitsprävention ebenfalls die Kommunalpolitik tangiert, wird unter anderem auch daran deutlich, dass eine flächendeckende ärztliche Versorgung auch im ländlichen Bereich gewährleistet sein muss. Die Rhader SPD hat hier Zeichen gesetzt, messbare Verbesserungen aber noch nicht festgestellt. Jetzt weisen sie in einem weiteren Antrag darauf hin, dass durch übermäßigen Alkoholgenuss 7 Mal mehr Menschen pro Jahr sterben, als im Straßenverkehr. Grund genug, die Werbung pro Alkohol kritisch zu hinterfragen. Ein Thema, das auch in Dorsten auf die Tagesordnung gehört und von den Selbsthilfegruppen unterstützt wird.
Nur noch 2 Monaten, dann wählt Europa. Die Rhader SPD appelliert vehement dafür, nicht nur zur Wahl zu gehen, sondern mit dem Stimmzettel ein Zeichen gegen die rechten Populisten zu setzen. „Europa hat unübersehbaren Verbesserungsbedarf, aber Europa aufzugeben, wäre die schlechteste Wahl. Großbritannien und der Brexit lassen grüßen“, so der Rhader sozialdemokratische Appell.