Bundespolitik Sonntagsgedanken aus Rhade – Der Mauerbauer aus USA muss weg

Trump als peinliches Vorbild der Rechten

 

Was war das weltweit für eine Freude und Erleichterung, als 1989 die Mauer zwischen den beiden deutschen Staaten BRD und der DDR fiel und endlich zusammenwuchs, was zusammen gehört (Willy Brandt). Mauern aus Beton, Stahl oder Stacheldraht  grenzen räumlich ab und aus. Mauern im Kopf entwickeln eine Eigendynamik. Sie verhindern den Blick über den Tellerrand und führen in die Isolation. Der amerikanische Präsident ist ein lebendiges Beispiel für den Mauerbau im Kopf, dem dann der Grenzzaun folgt. Der amerikanische Präsident ist aber auch ein Vorbild für die Rechten in aller Welt. Sie sind Egoisten (ICH-bezogen) und entwickeln sich zu Egomanen (Krankhafte Selbstbezogenheit). Wir haben nur eine Welt. Und die gehört allen Menschen. Nicht nur den „weißen, alten Männern“, wie die Ultra-Wähler von Trump auch bezeichnet werden. Diese negative Entwicklung muss gestoppt werden. Durch Aufklärung, politisches Engagement und mit dem Stimmzettel. Die nächste Gelegenheit besteht am 26. Mai 2019 – Europawahl. Die SPD war immer eine Partei, die frei von Egoisten und Egomanen war. Sie ist der nationale und europäische Garant dafür, dass Mauern ab- statt aufgebaut werden. Im Kopf und im Gelände.

Veröffentlicht am 13.01.2019

 

Stadtentwicklung Straßenbaumaßnahme am Bahnübergang wirft Fragen auf

Einfahrt zur Gaststätte Hülsdünker völlig überdimensioniert

 

Seit Monaten wird an der Bahnlinie in Rhade gebaut. Schwere Maschinen sind im Einsatz, teilweise musste sogar der Schienenverkehr eingestellt werden. Busse übernahmen den Transport. Nun scheint das Wichtigste geschafft zu sein. Nach Aufhebung der Straßensperrung in Höhe der Gaststätte Hülsdünker muss man sich 2 Mal die Augen reiben. Die Straße wurde im Übergangsbereich so verbreitert und mit Ampeln versehen, dass Fragen nach dem Warum unvermeidlich sind. Natürlich sind es Sicherheitsmaßnahmen. Aber dass sie so überdimensioniert ausfallen müssen, will nicht einleuchten. Während Sicherheitsmaßnahmen für Fußgänger und Radfahrer auf der Lembecker- und Erler Straße seit Jahren zeitlich nach hinten geschoben, oder gar abgelehnt werden, zeigt sich hier, was möglich ist, wenn die Bahn als Träger der Baumaßnahme in Eigenregie entscheidet. Ob die Verwaltung und der Stadtrat mitberaten durften? Nach allem was darüber in Rhade diskutiert wird, eher nicht. OK, Sicherheit zuerst, aber da hätte es andere Lösungen geben können, die zum Dorf gepasst hätten. Hätte man mal die Rhader direkt gefragt.

Eigner Bericht

Veröffentlicht am 12.01.2019

 

Geht doch - im Nachbarort Erle gehört die Fahrradstraße zum Verkehrssystem Kommunalpolitik Radfahren in Dorsten – Viel Luft nach oben

Neue Radwegepläne des Regionalverbands Ruhr

Das sind gute Nachrichten. Auch wenn sie vorerst nur auf dem Papier stehen. Das Radfahren soll einen höheren Stellenwert bekommen. Im Ruhrrevier und in Dorsten. Das ist das Ziel des RVR (Regionalverband Ruhr), der einen neuen Radwegeplan dem Dorstener Planungsausschuss vorstellte. Breitere und sichere Radwege sollen demnach Dorsten und die Nachbarstädte verbinden. Dass Radfahren einen neuen, viel bedeutenderen Stellenwert in der städtischen Verkehrspolitik bekommen sollte, ist in anderen Städten viel eher erkannt und umgesetzt worden, als in der Lippestadt. Nun besteht die Möglichkeit, auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Parallel zu neuen Planungen müssen aber auch die „Altlasten“, auf die seit Jahren hingewiesen wird, abgebaut werden.

  • Einstellung eines Fahrradbeauftragten
  • Erstellung eines aktuellen gesamtstädtischen Radwegeplans
  • Kennzeichnung von Fahrradstraßen
  • Ergänzung fehlender Radwegeverbindungen. So gibt es zum Schloss Lembeck, einem wichtigen touristischen Radfahrerziel, nur einen provisorischen „Trampelpfad“
  • Sanierung von vorhandenen Radwegen, z. B. in Rhade
  • Beschilderung zu örtlichen Infrastruktureinrichtungen
  • Lückenlose Beschilderung in die jeweiligen benachbarten Dorstener Stadtteile
  • Lückenlose Beschilderung zu den Nachbarkommunen Dorstens
  • Systematische Beschilderung der überörtlichen Radwegeverbindungen
  • Hinweisschilder zu touristischen Highlights der Region, Übernachtungs- und Restaurationsbetrieben 

Fazit: Radfahren ist gesund und umweltfreundlich. Stimmen die Rahmenbedingungen, ist das Fahrrad in einer Stadt, in Verbindung mit einem attraktiven Öffentlichen Personennahverkehr, das schnellste und beste Verkehrsmittel. Dorsten hat hier riesigen Nachholbedarf.

Veröffentlicht am 11.01.2019

 

Kommunalpolitik Die Rhader Großbaustelle

Glasfaserausbau entwickelt sich zum Problem

 

Wenn die Rhader Internet-Übertragungsraten durch die neuen Glasfasern genau so schnell sind wie der Ausbau, dann haben wir ein Problem. Alle Versprechungen der Firma Deutsche Glasfaser, dass wir Rhader nach dem 40%-OK der örtlichen Haushalte in kürzester Zeit das schnellste Internet nutzen können, verpuffen seit einiger Zeit. Nach der Dauerwerbeoffensive ist es erstaunlich ruhig geworden. Die vielen Baustellen, teils nur provisorisch gesichert, machen nachdenklich, ob der von der Stadt favorisierte Partner der richtige ist. Es wäre hilfreich, wenn eine klare Stellungnahme von der Stadt und der Vertragsfirma abgegeben würde, wann es wie weiter geht. Das Provisorium ist für Rhade auf Dauer untragbar. Wir berichten weiter.

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 10.01.2019

 

Ortsverein Bitte vormerken SPD-Rhade : Morgen Treffen unter Freunden

Morgen treffen sich erstmals im neuen Jahr die Rhader Sozialdemokraten, um über "dit un dat" zu diskutieren. Interesse mitzumachen? Gerne!

Gasthaus Pierick, Lembecker Straße, 18.30 Uhr. Gastgeber: Christoph Kopp, Vorsitzender

Veröffentlicht am 09.01.2019

 

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