Kommunalpolitik Die politische Sommerpause ist um

Es gibt viel zu tun – packen wir es an – Rhader SPD weiter hartnäckig

Eigentlich gibt es sie gar nicht, die politische Sommerpause. Sie macht auch keinen Sinn, weil brennende Aufgaben keinen Zeitaufschub rechtfertigen. Die Rhader SPD hat mal genauer hingesehen:

  • Das Kreishaus RE: Abriss und Neubau oder Sanierung? Das Bürgerbegehren läuft. Die CDU macht mobil – gegen die SPD und übersieht „großzügig, dass FDP und Grüne auch dem Abriss zugestimmt haben. Was fehlt? Eine öffentliche Veranstaltung mit dem Landrat und den Kreistagspolitikern in Dorsten!
  • Die Langzeitbaustelle Bismarckstraße ist weg. Eine Kreisstraße. Deshalb ist zur Eröffnung der Landrat angereist. Da stand er nun, „verlassen“ von der Dorstener Stadtspitze. Kein Politikum, keine Taktik - Terminüberschneidungen, sagt der Bürgermeister, der fast von seinem Büro die Szene beobachten konnte.
  • 4 Jahre hat es gedauert, bis eine Forderung aus dem Dorstener Klimaschutzkonzept umgesetzt wird. Der Klimaschutzmanager wird oder wurde zum 1.9. eingestellt. Ohne die kontinuierliche Nachfrage der Rhader SPD wäre das wichtige Klimaschutzpapier und die Personalie wohl in Vergessenheit geraten.
  • So wie der Fahrradbeauftragte, der zwar von allen politischen Seiten als notwendige Ergänzung im Rathaus gewünscht wird, aber weiter auf sich warten lässt. Auch hier wird die Rhader SPD weiter bohren. Bis, … – siehe Klimaschutzmanager.
  • Städtische Kultur: Es fehlt weiter ein Theaterangebot für Jugendliche. Es darf nicht sein, dass Teile Dorstens, z. B. Rhade, weder Kindertheater noch VHS-Programme vor Ort wahrnehmen können.

Diese Liste könnte mit vielen offenen Punkten fortgesetzt werden. Die Rhader SPD wird nicht nachlassen, die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker, alle Parteien und die Verwaltung mit dem Bürgermeister an der Spitze, immer wieder daran zu erinnern, dass die Flächenstadt Dorsten alle dazu zwingt, keinen Stadtteil zu vernachlässigen. Dorsten besteht aus der MITTE und den drumherum liegenden Stadtteilen. Fehlt nur ein Mosaikstein, ist das Gesamtbild löchrig.

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 03.09.2018

 

Umwelt Hätten Sie es gewusst? – Die Sonntagsfrage

Schaden Zigarettenkippen der Umwelt?

Dass Rauchen der Gesundheit schadet, gehört zum Allgemeinwissen. Was machen aber die Kippen mit unserer Umwelt? Jeder Erdenbürger raucht durchschnittlich 2 Zigaretten pro Tag. Bei 7,6 Milliarden Menschen wären das 15,2 Milliarden! Zigaretten – pro Tag! Zwei Drittel davon landen unachtsam im Gelände = mehr als 10 Milliarden – täglich! Diese geben toxische Stoffe an die Umwelt ab. 2011 wurde in einem Versuch festgestellt, dass 1 Zigarettenstummel in einem Liter Wasser die Hälfte der Versuchsfische (Stinte) das Leben kostete. Auch die Filter sind nicht ohne. Die dort verarbeitete Zellulose „überlebt“ Jahre in der Umwelt und gibt dabei die gefilterten Gifte Stück für Stück ab. Woher weiß man das? Es handelt sich um Untersuchungen von Forschern 2011 an einer kalifornischen Universität.

Eigener Beitrag auf Grundlage der ZEIT-Rubrik „Stimmt’s?“ – 23.08.2018

Veröffentlicht am 02.09.2018

 

Gesellschaft Chemnitz: Können wir wirklich einfach zur Tagesordnung übergehen - heute, am Antikriegstag?

Rhader Appell an alle aufrechten Demokraten – „Arsch hoch – Zähne auseinander“

Jeder hat in Deutschland das Recht zu demonstrieren. Für oder gegen etwas. Ohne Einschränkung. Voraussetzung: Friedlich und rechtmäßig. Was rechtmäßig ist, ist in unseren Gesetzen nachzulesen. Wer das Recht verletzt, muss bestraft werden. Von unseren unabhängigen Gerichten. Die Polizei und alle amtlichen Strafverfolgungsbehörden haben in unserer Demokratie ein „Alleinstellungsmerkmal“. Selbstjustiz ist verfassungswidrig, sprich ungesetzlich. Der rechte Chemnitzer Mob, nicht die Chemnitzer, muss spüren, dass wir unsere Demokratie verteidigen. Hier und da. Überall in unserem Land. Auch in Rhade. „Arsch huh, Zäng ussenander“, so lautet es in der Kölner Mundart. Kann man doch verstehen. Hier und dort. In Chemnitz, „Pusemuckel“ oder auch in Rhade. Also überall. Heute am 1. September. Übrigens, passenderweise zum Antikriegstag.

Eigener Text

Zum Bild: Die Genehmigung des DGB zur Verwendung liegt vor. Das Motiv ist selbsterklärend. Die Rhader SPD sagt DANKE!

Veröffentlicht am 01.09.2018

 

Gesellschaft SPD-Jubiläum in Hervest

100 Jahre Sozialdemokratie vor Ort

Die SPD ist mit 155 Jahren die älteste Partei Deutschlands. Das Besondere und Unverwechselbare an ihr ist, dass sie nie ihren Namen und ihr Eintreten für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität wechseln musste. Das macht stolz und Mut für die Zukunft. Nach der zentralen Gründung 1863 in Gotha schossen nach und nach sogenannte SPD-Ortsvereine wie Pilze aus dem Boden. So auch in Hervest-Dorsten. Vor genau 100 Jahren bekannten sich Bürger vor Ort zu den Zielen der Sozialdemokratie, traten fortan als SPD-Hervest nicht nur kommunalpolitisch auf. Ein wichtiger Grund, heute daran zu erinnern und zu feiern. Das geschieht am 9. September um 11 Uhr in der Traumfängergalerie. Keine Geringere als die amtierende Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) wird dem Ortsverein gratulieren und die Grüße des Parteivorstands überbringen. Dr. Werner Duismann, SPD-Vorsitzender in Hervest freut sich auf das Jubiläum und lädt alle Interessenten dazu herzlich ein. Anmeldung per Mail werner.duismann@t-online.de. Die Rhader SPD gratuliert herzlich und wünscht den Mitgliedern in der ehemaligen Dorstener Bergbauhochburg ein herzliches GLÜCK AUF!

Veröffentlicht am 31.08.2018

 

Gesellschaft Rechtsradikaler Mob -Das ist der richtige Ausdruck für die Chemnitzer Hetzer

Ohne deutliche Widerworte werden die Unverbesserlichen frecher, beleidigender, gewalttätiger. Wir Rhader Soziademokraten werden immer Klartext reden. So wie Heiko Maas, unser sozialdemokratischer Außenminister.

Veröffentlicht am 30.08.2018

 

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