Rhader Sozialdemokraten bitten um Unterstützung
Seit fast 50 Jahren engagieren sich Mitglieder und Freunde der Rhader SPD unermüdlich, um unseren Ort zukunftsfähig zu machen, das Vereinsleben zu unterstützen, den Menschen nahe zu sein. Nahe zu sein heißt, genau hinzuhören, Probleme aufzugreifen, Lösungen anzubieten. Wir denken, dass wir dabei erfolgreich waren und noch sind. Das entnehmen wir den positiven Rückmeldungen, die uns erreichen. Nun bitten wir Sie und Euch um Unterstützung. Die Rhader SPD muss, wie andere Parteien und Vereine auch, unbedingt neue Mitglieder gewinnen. Nur so kann die wichtige ehrenamtliche Arbeit für unseren Lebensmittelpunkt kontinuierlich fortgeführt werden. „Bei Interesse bitten wir mit unserer Personalabteilung Kontakt aufzunehmen“, so lautet die Formulierung in Stellenanzeigen. Bei der SPD ist es viel einfacher. Ob persönlich, telefonisch, per E-Mail oder Internet - wir sind auf allen Ebenen erreichbar – und warten gespannt auf Ihre und Deine Antwort.
Veröffentlicht am 15.12.2017
Tankstelle und Bebauung Alter Sportplatz kommen, Glasfaser vielleicht
Unübersehbar wird die ehemalige Tankstelle Wessels zur Zeit dem Erdboden gleichgemacht. Ende des Jahres soll dann neu an gleicher Stelle bei Raiffeisen getankt und gerastet werden können. Das wird Auswirkungen auf die Rhader Verkehrsentwicklung haben. Die Forderung der Rhader Sozialdemokraten, zeitnah über vorhandene und zu erwartende Verkehrsströme zu informieren, scheint von der Verwaltung aufgegriffen zu werden. „Das wäre wichtig und ist überfällig“, assistiert ein genervter Anwohner der Lembecker Straße. Während es mit der neuen Bebauung vorwärts geht, steht der angepeilte Glasfaserausbau in Rhade auf der Kippe. Wir bereits aktuell mitgeteilt, wurde die notwendige 40%-Hürde klar gerissen. Jetzt folgt eine Fristverlängerung. Noch ist die planende Firma optimistisch, mögliche Nachzügler in der „Nachspielzeit“ registrieren zu können. Rhade muss zukunftsfähig gemacht werden. Die Verbesserung der Infrastruktur sowie der Ausbau der Lebensqualität sind dabei gleichwertig zu beachten. Der Rhader Rahmenplan zeigt die einzuschlagende Richtung an.
Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 14.12.2017
Vorne wird verhandelt, hinten wird taktiert
Die SPD ist in der Zwickmühle. Eigentlich will sie sich, nach dem Wahldebakel im September, als Oppositionspartei im Bundestag regenerieren. Auch die Union, ebenfalls deutlicher Wahlverlierer, hatte die SPD als Regierungsmehrheitsbeschaffer überhaupt nicht mehr auf dem Plan. Grüne und FDP schienen willkommene „Lückenbüßer“ zu sein. Die schmutzige Taktiererei von Lindner und Co. hat aber alles über den Haufen geworfen. Jetzt also „ergebnisoffene“ Gespräche zweier Parteien, die sich eigentlich auseinander gelebt haben. GroKo? Tolerierung einer CDU/CSU-Minderheitsregierung? Neuwahlen? Und ganz neu KoKo? Alles ist möglich. Theoretisch. Heute wird in Berlin nicht nur miteinander gesprochen, sondern auch intensiv taktiert. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu keiner Einigung kommt, ist sehr groß. Dann wird entweder Jamaika eine Auferstehung feiern, oder die FDP wird Schwarz-Grün tolerieren. Neuwahlen will nämlich zur Zeit keiner der genannten Akteure.
Eine Einschätzung aus Rhade
Veröffentlicht am 13.12.2017
Eine klare Antwort sieht anders aus
Seit Tagen stehen die 32% wie in Stein gemeißelt auf der Internetseite der Deutschen Glasfaser GmbH. Gestern hätten mindestens 40% aller Rhader Haushalte einen Vertrag abschließen müssen, um eine Realisierung der Glasfaserverlegung einzuleiten. Damit wäre eigentlich das Thema vom Tisch. Wir fragen am Sitz der Firma in Borken nach:
- Wie viele Haushalte bis zum 11.12. in Rhade abgeschlossen haben, wird in den nächsten Tagen bekanntgegeben
- Wenn die 40% nicht erreicht wurden, wird die Frist verlängert
- Die Dauer der Fristverlängerung hängt davon ab, wie viele Vertragsabschlüsse tatsächlich registriert wurden
Fazit: Warum der Anbieter am Tag nach dem selbst gesetzten Stichtag keine klare Information über den Erfolg oder Misserfolg der Initiative öffentlich macht, ist überhaupt nicht nachzuvollziehen.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 12.12.2017
Sparkasse, verkaufsoffene Sonntage, mehr als ein Trend - 3 Meldungen, ein Zusammenhang
- Die Leerstände in den Mercaden sind beunruhigend. Die Erklärung ist relativ einfach. Zuwenig Kunden suchen das neue Einkaufscenter auf.
- Die Umwandlung der Sparkasse in Wulfen in eine Automatenstelle ist beunruhigend. Die Erklärung ist relativ einfach. Zuwenig Kunden suchen die Filiale auf.
- Die Forderung nach mehr verkaufsoffenen Sonntagen in NRW ist die verzweifelte und nachvollziehbare Offensive von Unternehmern, denen die Kunden wegbleiben. Die Erklärung ist relativ einfach. Zuwenig Kunden suchen die Geschäfte auf, dafür shoppen sie umso mehr online.
Drei Meldungen, die deutlich machen, dass sich unser Kauf- und Verbraucherverhalten dramatisch schnell ändert. Und das hat Auswirkungen. Siehe oben. Der Trend ist nicht aufzuhalten. Im Gegenteil. Die Vorhersagen lauten: Der Onlinehandel und die Online-Geldgeschäfte nehmen weiter zu. Wir werden in Dorsten, Wulfen und Rhade weitere Einschnitte in der vorhandenen, schon ausgedünnten Infrastruktur, hinnehmen müssen. Wir sind die Verursacher.
Der Rhader Kommentar wurde am 20. Juli 2017 formuliert. Er ist nach wie vor gültig und passend, um die negativen Entwicklungen in Dorsten zu beschreiben.
Veröffentlicht am 12.12.2017