40%-Quote bisher nicht erreicht
Mehr Werbung geht nicht. Trotz einer wahren Informationskampagne steht der Glasfaserausbau in Rhade auf der Kippe. Heute wird Bilanz gezogen. Mindestens 40% aller Rhader Haushalte müssten inzwischen einen Vertrag mit dem Privatanbieter Deutsche Glasfaser abgeschlossen haben, um in den Genuss des schnellen Internetanschlusses zu kommen. Danach sieht es aber nicht aus. Bisher haben sich nur 32% der Rhader pro Glasfaseranschluss entschieden. Heute wird das „Bestellbuch“ geschlossen. Morgen werden wir es schwarz auf weiß lesen können, ob der Daumen hoch geht (Ausbau), oder ob in Rhade die Uhren langsamer gehen.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 11.12.2017
Was ist mit der Konkurrenz los?
Eines muss man der SPD lassen. Sie diskutiert, sie argumentiert, sie ringt mit sich. Kurz: Sie lebt. Der Berliner Parteitag hat bewiesen, dass es keine einfachen Antworten auf die drängenden Fragen der Zeit gibt. Während die SPD bereit ist, in Berlin, wie zuvor in Dorsten, einen Blick zurückzuwerfen, aber zwei nach vorn zu richten, scheint sich die Konkurrenz in die Büsche geschlagen zu haben. Das Geschwafel von der historischen Verantwortung, die die SPD plötzlich zu tragen hat, soll in erster Linie von der eigenen Schwäche ablenken. Da machen wir nicht mit und analysieren:
- CDU/CSU: Die Wahlverlierer, minus 8,6% !, sind ratlos. Angela Merkel ist als Verhandlungsführerin verantwortlich für das Jamaika-Aus. Sie macht auch jetzt, was sie am besten kann, abtauchen und aussitzen. Der Unmut in den eigenen Reihen ist mit den Händen zu greifen.
- FDP: Lindner und Kubicki haben sich verzockt. 4 Wochen so tun als ob und dann Jamaika inszeniert platzen zu lassen. Der Wähler ist nicht doof. Er hat verstanden und wird die FDP bei Neuwahlen abstrafen. Erstes Zurückrudern, man könne sich nun doch vorstellen, eine Merkel-Minderheitsregierung zu tolerieren, macht die FDP vollends unglaubwürdig.
- Grüne: Sie wollten gerne regieren. Sie waren bereit, dafür selbst gezogene rote Linien zu überschreiten. Da müssen sie erst mal wieder runter und in der Realpolitik ankommen.
- Linke: Schuld ist immer nur die SPD …
- AfD: Keine Alternative für Deutschland sondern eine Schande für Deutschland. Martin Schulz hat es auf den Punkt gebracht
Der Sonntagskommentar aus Rhade
Veröffentlicht am 10.12.2017
Zeit, etwas dagegen zu tun
Die fast 3 Kilometer lange gerade Verkehrsachse zwischen Erle und Lembeck, mitten durch Rhade, entwickelt sich zum ernsten Rhader Problem. Neben dem Binnenverkehr innerhalb unseres Stadtteils, sind es die ortsteilverbindenden Fahrten, sowie der Zielverkehr (überörtlich) von und zur A31, die die Lembecker-, Erler Straße zu bestimmten Zeiten „unüberquerbar“ machen. Zeit, dass sich die Verwaltungen in Dorsten und RE (Kreis) damit beschäftigen. Vorarbeiten der Rhader SPD und des Rhader Bürgerforums liegen auf dem Tisch.
- Das Ziel: Entschleunigung des Verkehrs
- Wie?: Mittelinseln, Kreisverkehre, Baumallee, Tempolimit, Kontrollen, Rad und Gehwegsanierung, …
- Das Ergebnis: Mehr Sicherheit, mehr Gesundheit, mehr Zufriedenheit, mehr Lebensqualität
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 08.12.2017
Martin Schulz wiedergewählt – Ergebnisoffene Gespräche ja, Automatismus nein
Ein spannender Parteitag der SPD in Berlin. Jennifer Schug, SPD-Vorsitzende in Dorsten und Delegierte vor Ort teilt die wichtigsten Ergebnisse mit:
- Martin Schulz wird mit fast 82% wiedergewählt
- Der Leitantrag des Vorstand wird mit großer Mehrheit angenommen
- Es wird Gespräche mit der Union geben – aber ergebnisoffen. „Das garantiere ich“, so Martin Schulz
- Ob danach Verhandlungen über eine neue GroKo aufgenommen werden, entscheidet ein weiterer Parteitag
Reaktionen: CDU begrüßt, CSU stänkert, FDP bekommt kalte Füße und bietet der CDU Tolerierung einer Minderheitsregierung an.
Wird morgen fortgesetzt
Veröffentlicht am 07.12.2017
Jennifer Schug: Die Vorabendstimmung
Gestern Abend, Partei-Abend der NRW-Delegierten: sehr interessante Veranstaltung, jede Menge SPD-Politikprominenz. Das Ganze fand in „unserem NRW-Hotel“ statt. Großer Saal mit vielen runden Tischen. In der Mitte zwei große Tische mit reservierten Plätzen. Den ganzen Abend über kommen SPD-Berühmtheiten vorbei und halten kurze Reden. Die Stimmung - sowohl unter den Delegierten als auch unter der Prominenz - war aufgeregt und nicht ganz positiv, sondern eher kämpferisch. Alles dreht sich um die GroKo. Ich habe keine Stimme dafür gehört. Sigmar bat um „alles - nur nicht eine Minderheitsregierung“. Martin bat um Geschlossenheit und um die Unterstützung seiner Kandidatur.
Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 07.12.2017