Allgemein Wer bremst Kim Jong-un? Wer bremst Donald Trump?

Sorgen um den Weltfrieden

Diplomatie? Ein Fremdwort für den amerikanischen Präsidenten. Wer auf einen hochgefährlichen und durchgeknallten nordkoreanischen Diktator mit Säbelrasseln und unverantwortlicher Rhetorik reagiert, heizt den Konflikt weiter an. Und das macht Angst. Angst vor Politikern, die nahe am Atomknopf sitzen. Die gesamte Welt ist aufgerufen, jetzt nicht die Nerven zu verlieren. Nordkorea kann und muss mit Diplomatie und scharfen Sanktionen „besiegt“ werden. Bei konsequenter Anwendung wird das gelingen. Aber wer bremst den amerikanischen Präsidenten, der gegenüber Nordkorea von „Feuer und Wut, wie es die Welt niemals zuvor gesehen hat“, schwadroniert?

Ein Kommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 11.08.2017

 

Braucht die Rhader Unterstützung: Michael Gerdes, direkt gewählter SPD-Abgeordneter in Berlin Ortsverein Heute: SPD-Rhade trifft sich

Christoph Kopp: Politische Sommerpause? Nicht bei uns.


Nun wird es ernst. Am 24. September wird ein neuer Bundestag gewählt. Martin Schulz will die Amtsinhaberin ablösen. Das wird Zeit. Denn nur so ist gewährleistet, dass sich aus Stillstand Bewegung und Zukunftsgestaltung entwickelt. Ein Zitat vom SPD-Kandidaten passt dazu ins Bild: „Ich muss für die Zukunft des Landes die besseren Vorschläge machen. Das ist gar nicht so schwer: Die Amtsinhaberin macht ja gar keine.“

Um abzustimmen, wie sich die Rhader SPD in die bereits laufende Wahlkampagne einbringt, hat der Vorsitzende Christoph Kopp eingeladen, um alle geplanten Aktionen und Aktivitäten abzustimmen und in den engen Terminplan einzupassen. „Michael Gerdes, bereits jetzt direkt gewählter Bundestagsabgeordneter auch für Rhade, hat es mit seiner bodenständigen Arbeit verdient, wiedergewählt zu werden“, so ein aufmerksamer Beobachter aus dem Rhader SPD-Ortsverein., Berichte aus dem Stadtrat ergänzen die Tagesordnung. Christoph Kopp vergisst nicht zu erwähnen, dass die monatlichen Treffen der Rhader SPD immer öffentlich sind. Das heißt, Freunde der SPD und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind willkommen. Treffpunkt: Heute, Donnerstag, 10. August, 19.30 Uhr, Gasthaus Pierick. 

Veröffentlicht am 10.08.2017

 

Rhade sucht man vergebens - geht es um Dorstener Kultur Kommunalpolitik Dorstener Kulturprogramm macht Bogen um Rhade

Kritik an Konzentration auf Dorstener Zentrum

Nicht besonders hoch scheint der Stellenwert Rhades im Dorstener Rathaus, sprich Kulturamt, zu sein. Blättert man nämlich im Kulturprogramm der Stadt Dorsten, sucht der interessierte Bürger den „Spielort Rhade“ vergebens. Es zeugt nicht von besonderer Kreativität, sich in einer Flächenstadt fast ausschließlich auf die „Zentrale Dorsten“ zu konzentrieren. Die Lippestadt lebt letztlich von und mit ihren vielen Stadtteilen. Öffentliche Leistungen und Angebote müssen dann auch dort angeboten werden. Und Kultur gehört zum attraktiven Leben dazu. In Rhade genauso wie in der Innenstadt. Rat und Verwaltung werden aufgefordert, das Kulturkonzept mit der Standortwahl kritisch zu hinterfragen.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 09.08.2017

 

Gesellschaft Ev. Kirche klagt an – und stellt berechtigte Forderungen

Zeit für mehr Gerechtigkeit

„Die Balance von Sozialstaat und Marktwirtschaft müsse neu justiert und gesichert werden.“ Das ist die Kernaussage einer Erklärung der evangelischen Kirche von Westfalen und dem Kirchenkreis Gladbeck/Bottrop und Dorsten. Dazu gehört, so die Erklärung, dass an den steuerpolitischen Instrumenten ebenso „gedreht“ werden müsse, wie an den bildungspolitischen Reformen. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse gehören abgeschafft, und die Familienpolitik müsse zum Schwerpunktthema erhoben werden. Adressaten der Forderungen sind, neben der Politik, die Kirchen, Verbände, Unternehmen und Gewerkschaften. Dass die SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Martin Schulz unter der Überschrift „Zeit für mehr Gerechtigkeit“ genau die genannten Forderungen auf die Tagesordnung gesetzt und zum Programm erhoben hat, wird in der Presserklärung der Kirche, die die Dorstener Zeitung gestern veröffentlicht hat, nicht erwähnt. Daher übernimmt die Rhader SPD diesen Hinweis und fordert auch andere gesellschaftliche Gruppen, siehe Adressaten der Kirche, sich dem Thema offensiv zu stellen. Martin Schulz braucht weitere Unterstützung, damit gesellschaftliche Gerechtigkeit nicht nur als frommer Wunsch aufgeschrieben, sondern auch praktisch umgesetzt wird.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 08.08.2017

 

Landespolitik Kann man Abgeordnete kaufen?

Eine ungeheuerliche Spekulation

Niedersachsen. Eine Landtagsabgeordnete der Grünen ist frustriert. Nachdem sie bei demokratischen Delegiertenwahlen der eigenen Partei unterlegen war, sucht sie nach Auswegen. Rat holt sie sich bei der politischen CDU-Konkurrenz. Der hat sie sofort überzeugt. Sie wechselt die (Partei)Seiten. Dass die gewählte Rot-grüne Regierung damit die Ein-Stimmenmehrheit verliert, ist Kalkül der „guten Beratung“. War es mehr als eine schlichte Beratung? Was wurde hinter verschlossenen Türen versprochen? Ein sicherer Listenplatz in der neuen Partei? Vielleicht eine gut dotierte neue berufliche Landung? Fragen, die sich förmlich aufdrängen. Nichts ist unmöglich. Nichts ist bewiesen. Noch nicht. Nun Neuwahlen. Verursacher ist eine charakterlose Abgeordnete der Grünen, die der CDU zugelaufen ist. Sie und die Christdemokraten mögen kurzfristig Gewinner eines „abgekarteten Spiels“ sein, Verlierer sind auf Dauer die Parteien und ihre Funktionäre.

Ein Kommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 07.08.2017

 

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