Allgemein Nachlese zur Hetze im Netz

Facebook – Gruppe „Wir sind Dorsten“ verbreitet rechtes Gedankengut

Die Kritik an unerträglichen Hetzern in der Facebook – Gruppe „Wir sind Dorsten“ hat kurzfristig Wirkung gezeigt. Ein beleidigendes, diskriminierendes „Gedicht“ gegen Flüchtlinge wurde kurzfristig entfernt. Das lässt vielleicht auf schlechtes Gewissen derjenigen Frau schließen, die es eingestellt hat. Am Montag (14.8.) taucht es unter dem Absender eines anderen Gruppenmitglieds (männlich) wieder auf. Nun reicht es. Das Abmelden aus dieser Gruppe ist die logische Folge, um ein Zeichen zu setzen. „Ihr seid nicht Dorsten!“ Ob die Stadt Dorsten glücklich ist, dass unter dem Wappen der Lippestadt unerträgliche Hetze gegen Flüchtlinge möglich ist? Mit Sicherheit nicht.

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 16.08.2017

 

Allgemein Ferienspaß in Rhade

Original Hohnsteiner Puppentheater diesmal mit „GRÜFFELO KIND“

Seit vielen Jahren besucht Kasperle im Rahmen des Dorstener Ferienspaßes, Rhade. Brigitte Hartwich hatte die Idee und fand Unterstützer und Helfer, um eine Puppenbühne mit dem Kasper als Hauptdarsteller und seinen spannenden Geschichten in den großen Saal des Carola Martius -Hauses einzuladen. Das Original Hohnsteiner Puppentheater mit Stefan Tränkler, bereits mehrfach Garant für beste Stimmung der vielen kleinen und großen Besucher in Rhade, tritt in diesem Jahr erstmals mit „Grüffelo Kind“ auf. Eine Fabelfigur, die die Kinder aus vielen Bilderbüchern kennen. „Spannung und Mitmachen ist gewährleistet“, so der professionelle Puppenspieler, der bereits zum 4. Mal in Rhade mit seinen „Schauspielern“ auftritt.

Am Mittwoch, 23.August, um 15 Uhr heißt es: „Vorhang auf für Grüffelo Kind“.

Dank der großzügigen finanziellen Unterstützungen, u. a. von der Volksbank Lembeck-Rhade e. G., kann, wie in den Vorjahren, auf ein Eintrittsgeld verzichtet werden.

Veröffentlicht am 15.08.2017

 

Ortsverein Rhader SPD unterstützt Kirchenerklärung

Mitglieder diskutieren über Bundestagswahl

In 6 Wochen wissen wir, wer die Bundestagswahl gewonnen hat. Die so genannte heiße Phase der Parteien-Wahlkampagnen ist eingeläutet. Daher stand dieser Punkt ganz oben auf der Tagesordnung der Rhader Sozialdemokraten, die sich am letzten Donnerstag zu ihrer monatlichen Versammlung trafen. Mit großem Engagement wurde über die Erklärung der evangelischen Kirche Westfalen und des Kirchenkreises Gladbeck, Bottrop, Dorsten diskutiert. Unter der Überschrift „Gemeinsam Armut überwinden“ hat die Kirche ein Thesenpapier veröffentlicht, das übersetzt auch heißen könnte: „Zeit für mehr Gerechtigkeit“. So der Tenor der Teilnehmer, die die Positionen der Kirche mit dem Programm des Kanzlerkandidaten Martin Schulz verglichen. Die Forderungen der ev. Kirche in Kurzform:

  • Die Balance von Sozialstaat und Marktwirtschaft müsse neu justiert werden
  • Neue steuerpolitische Instrumente sind dazu zu entwickeln
  • Bildungspolitische Reformen sind weiterzuführen
  • Prekäre Arbeitsverhältnisse müssen beendet werden
  • Familienpolitik muss Schwerpunkt der neuen Regierung werden

Die Rhader SPD hat beschlossen, die Erklärung der ev. Kirche vollinhaltlich zu unterstützen. Parallel ruft sie dazu auf, konsequenterweise dann die Partei zu wählen, die diese Forderungen 1:1 im Wahlprogramm aufgeschrieben hat.

Veröffentlicht am 14.08.2017

 

Allgemein Die unerträgliche Hetze im Netz – Wir sind Dorsten?

„Zum kotzen“

„Wir sind Dorsten“. Eine Facebook-Gruppe, wie es sie wohl in fast allen Städten gibt. Hier kann sich jeder präsentieren, auf Termine in der Stadt hinweisen oder einfach nur über ein Ereignis berichten. Hier kann aber auch jeder offen und versteckt über Minderheiten und Andersdenkende ungestraft hetzen. Da wird von einer Frau ein „Flüchtlingsgedicht“ eingestellt, das hetzt, verletzt, diskriminiert, Sachverhalte verdreht und Lügen verbreitet. Das Gedicht allein gehört schon auf den Müll. Noch schlimmer sind aber die Kommentare, die sich fast durchgängig positiv zum peinlichen Geschreibsel bekennen. Aber eine Nutzerin hebt sich wohltuend davon ab. Sie schreibt kurz und knapp: „Zum kotzen“ – mit ganz vielen Ausrufezeichen. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Der Sonntagskommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 13.08.2017

 

Rhade als Spielort? Fehlanzeige. Örtliche SPD fordert Umdenken im Rat und Rathaus Ortsverein Rhader Sozialdemokraten üben Kritik an Dorstener Kulturangebot

Monatlich treffen sich die Mitglieder der Rhader SPD, um über aktuelle Themen im Ort, in der Stadt und darüber hinaus zu diskutieren. Nach den Berichten des Vorsitzenden Christoph Kopp, wurde das Augenmerk diesmal auch auf das Kulturprogramm der Stadt Dorsten gelegt.

Nicht besonders hoch, so die Kritik, scheint der Stellenwert Rhades im Dorstener Rathaus, sprich Kulturamt, zu sein. Blättert man nämlich im Kulturprogramm der Stadt Dorsten, sucht der interessierte Bürger den „Spielort Rhade“ vergebens. Es zeugt nicht von besonderer Kreativität, sich in einer Flächenstadt fast ausschließlich auf die „Zentrale Dorsten“ zu konzentrieren. Die Lippestadt lebt letztlich von und mit ihren vielen Stadtteilen. Öffentliche Leistungen und Angebote müssen dann auch dort angeboten werden. Und Kultur gehört zum attraktiven Leben dazu. In Rhade genauso wie in der Innenstadt. Rat und Verwaltung werden aufgefordert, das Kulturkonzept mit der Standortwahl kritisch zu hinterfragen.

Weiterer Bericht über die Mitgliederversammlung folgt

Veröffentlicht am 12.08.2017

 

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