Der aktive Bürger
Unter dieser Überschrift erschien gestern ein großes Interview in der Dorstener Zeitung mit dem Bildungsobmann der Rhader SPD. Ein Vortrag, den Dirk Hartwich zum Thema Bürgerbeteiligung in der Juli-Mitgliederversammlung gehalten hat, wurde als so interessant eingestuft, dass der Redaktionsleiter Stefan Diebäcker das folgende Interview mit ihm führte:
Veröffentlicht am 01.08.2017
Die Lehre aus der NRW-Wahl
Unerwartet und überraschend haben Hannelore Kraft und die SPD die letzte Landtagswahl verloren. Es war nicht eine bessere Konkurrenz, die gewonnen hat, es war zum großen Teil auch eine Schulpolitik, die „beim Bürger“ nicht ankam. Dass dafür der grüne Koalitionspartner verantwortlich zeichnete, kann nicht trösten. Die NRW-SPD ist daher gut beraten, sich jetzt in der Opposition zu regenerieren. Dazu zählt, neben einer jungen und dynamischen Führungsriege, auch ein Bildungsprogramm, das nicht nur kein Kind zurück lässt, sondern auch die Schullandschaft neu ordnet. Nicht mehr nachgefragte Haupt- und Realschulen müssen ersatzlos geschlossen werden. Neue Schultypen, wie eine Sekundarschule ohne Oberstufe, sind eher faule Kompromisse, als mutige, nach vorn gerichtete Entscheidungen. Auch Förderschulen gehören, nach dem Bekenntnis zur Inklusion, nach und nach abgeschafft. Wer da jetzt skeptisch die Stirn runzelt, muss mal nach Bremen blicken. Dort wurde bereits 2009 die inklusive Schule im Landesgesetz festgeschrieben, um die UN-Behindertenrechtskonvention von 2006 umzusetzen. Inzwischen werden dort 89 Prozent (!) aller Förderschüler in Regelschulen unterrichtet. Entsprechendes Personal und Finanzmittel werden dafür bereitgestellt. In NRW sind es erst 40%. Schlusslichter bilden Hessen und Bayern mit nur 27%. Dass jetzt die neue CDU/FDP-NRW-Regierung das Rad sogar zurückdrehen will, ist peinlich und Populismus pur. Hier kann und muss die SPD jetzt zeigen, dass sie den Mut und die Standfestigkeit besitzt, klare Kante zu zeigen, um den Gegenwind in Rückenwind zu drehen. „Ihr schafft das!“, lautet die Aufmunterung aus Rhade.
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 31.07.2017
Rettungs- und Sicherheitskräfte in Dauerbereitschaft – für uns!
Heute am Sonntag wollen wir einfach mal daran erinnern, dass das Leben in unserem Land und unserer Stadt komplett durchorganisiert ist. 7 Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr. Jahr für Jahr! Unsere Steuern, über die wir gerne stöhnen, dienen auch dazu, Sicherheits- und Rettungskräfte rund um die Uhr in Bereitschaft zu halten. Nach dem Großbrand in Dorsten lohnt es sich, daran zu erinnern. Neben der Berufsfeuerwehr sind es die vielen Freiwilligen, die im Falle eines Falles sofort ausrücken, um zu retten was noch zu retten ist. Egal, ob am Werk-, Sonn,- oder Feiertag. Egal, ob tagsüber oder mitten in der Nacht. Sie setzen dabei nicht selten ihre Gesundheit und ihr Leben aufs Spiel. Respekt und Dank gebührt allen, die zu jeder Zeit, auch am heutigen Sonntag, unser Land und unsere Stadt „am laufen“ halten.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 30.07.2017
Neue Leitung kann auch Rhade „treffen“
Wir haben bereits einmal darüber berichtet, dass eine neue Stromtrasse auch Rhader Gebiet queren könnte. Nun geht die Planung in die nächste Runde. Die Dorstener Zeitung veröffentlicht eine Karte, in die 5 mögliche Trassenführungen für Erdkabel eingezeichnet sind. Die südlichste würde demnach nordwestlich von Rhade nach Schermbeck verlaufen. Wer sich an die riesigen Erdbewegungen in Raesfeld erinnert, als dort vor 2 Jahren eine 110 KV-Leitung „von oben nach unten“ verlegt wurde, kann sich vorstellen, dass diese neue Baumaßnahme, um Windstrom von Nord nach Süd zu transportieren, eine Baustelle mit ungeahnten Ausmaßen und mehrjähriger Zeitdauer werden wird. Im Herbst wird es Informationsveranstaltungen geben, 2018 folgt die Antragsstellung, 2019 das Planfeststellungsverfahren, 2021 der Baubeginn, 2025 die Netzinbetriebnahmen. So die Planung.
Quelle DZ 28.07.2017 – wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 29.07.2017
Martin Schulz spricht Klartext
In Italien kommen jeden Tag geflüchtete Menschen an. Jeden Tag ertrinken Menschen im Mittelmeer. Das dürfen wir nicht aussitzen und ignorieren. "Wer auf Zeit spielt und versucht, das Thema bis zur Bundestagswahl zu ignorieren, verhält sich zynisch", sagt Martin Schulz. Der SPD-Kanzlerkandidat hat einen konkreten Plan für eine solidarische Flüchtlingspolitik in Europa. Darum geht´s:
1. Der Druck muss aus dem Kessel!
Veröffentlicht am 28.07.2017