Martin Schulz mit scharfer Kritik an der Union – „demokratieverachtende Wahlkampftaktik“
Die SPD hat geschlossen das Regierungsprogramm für die Bundestagswahl beschlossen. Unter anderem sollen 80 Prozent der Menschen von Steuern und Abgaben entlastet werden. Das Rentenniveau soll nicht weiter absinken – und das Rentenalter nicht steigen. Kanzlerkandidat Martin Schulz betonte auch leidenschaftlich die Bedeutung eines einigen und starken Europas.
Martin Schulz hat am Sonntag auf ...
Veröffentlicht am 28.06.2017
Beeindruckende Stellungnahmen vom Partei- und dem Dorstener Juso-Vorsitzenden
Martin Schulz: Ich bin immer noch begeistert von der tollen Stimmung auf unserem Parteitag: Über 6.000 Menschen in der Westfalenhalle, die gezeigt haben: Wir sind bereit, die nächste Regierung zu führen! Vielen Dank an alle, die da waren und mit unserer intensiven Debatte zum Regierungsprogramm beigetragen haben.
Deutschland steht vor einer Richtungsentscheidung. Weiter durchwursteln ohne Idee, wie wir morgen noch gut und sicher leben können? Das will die CDU. Stattdessen geben wir Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit: Aus der wirtschaftlichen und technischen Entwicklung echten sozialen Fortschritt machen; die Gesellschaft zusammenhalten, unsere Werte verteidigen gegen die Feinde der Demokratie; für ein einiges und soziales Europa sorgen und unseren Beitrag leisten für mehr Frieden in der Welt.
Angela Merkel will darüber nicht reden im Wahlkampf. Sie will wieder einschläfern. Das ist demokratieverachtend. Aber das lassen wir ihr nicht durchgehen!
Jetzt geht’s richtig los mit dem Wahlkampf. Jetzt geht es in die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Union. Dafür sind wir mit unserem Programm gut aufgestellt. Viele sagen, dass es ihnen eigentlich gut geht, aber sie spüren auch, dass es in unserer Gesellschaft nicht überall gerecht zugeht.
Sie berichten von ihren Schwierigkeiten, den Hoffnungen ihrer Eltern und Zielen ihrer Kinder. Alle eint der Wunsch nach einer gerechten Gesellschaft, die zusammenhält. Dafür steht unser Programm und das habe ich in meiner Rede auf dem Parteitag deutlich gemacht. Diese Bundestagswahl ist eine grundsätzliche Entscheidung darüber, in welcher Gesellschaft wir leben wollen. Die Union sitzt die wichtigen Zukunftsfragen weiter aus und mogelt sich durch. Wir haben einen Plan für unser Land.
Für dieses Programm lohnt es sich in den verbleibenden Tagen bis zur Wahl alles zu geben. Auf mich kannst Du zählen.
Herzliche Grüße - Martin Schulz
Daniel Hoffmann: ...
Veröffentlicht am 27.06.2017
Drei starke Frauen als Ideengeber und Motor – Respekt
Als die Idee geboren wurde, mit einem Volksfest an die erste urkundliche Erwähnung von Rhade 1217, also vor 800 Jahren, zu erinnern, hielten Euphorie und Skepsis die Waage im Gleichstand. Christa Dymke, Claudia Boll und Angela Pierick schafften es aber mit unermüdlicher Energie, ein Team, das sogenannte ORGA-Team, um sich zu versammeln Das Ergebnis: Ein Programm, das breit gefächert war und für beste Stimmung und ein besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl sorgte. Das gemeinsame Frühstück am gestrigen Sonntagmorgen von annähernd tausend Rhaderinnen und Rhadern, teils in mittelalterlichen Kostümen und begleitet von einer bestens aufgelegten Schützenkapelle, war sicherlich ein Höhepunkt des Festwochenendes. Mit dabei die Rhader SPD, an deren Tisch die Teilnehmer tatsächlich zufällig 800 Lebensjahre aufwiesen. Eine nette Parallele zum Dorfjubiläum. Nochmals Dank und Anerkennung an alle Helfer und Teilnehmer. Ach ja, Wetter war auch, spielte aber keine Rolle. Wer hätte das für möglich gehalten?
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 26.06.2017
Vorankündigung: Morgen berichten wir ausführlich über den SPD-Programmparteitag, über die Inhalte und die Stimmung. Die Überschrift wird lauten: Gerechtigkeit. Zukunft. Europa.
Veröffentlicht am 26.06.2017
Wunschdenken oder Wirklichkeit?
Die SPD hat es nicht einfach. Sie sagt vor der Wahl, was die Wählerinnen und Wähler von einem Bundeskanzler Martin Schulz und der SPD zu erwarten haben. Die Konkurrenz lehnt sich derweilen zurück und schweigt. Während Martin Schulz von nicht wenigen Journalisten ständig mit dem Satz angegangen wurde, „Wofür steht denn Schulz?“, vermisst der aufmerksame Leser und TV-Konsument auch nur annähernd so eine kritische Fragestellung an Frau Merkel und Co. Knapp 100 Tage vor der Bundestagswahl wird heute Martin Schulz beweisen, dass sein noch vor 4 Monaten frenetisch gefeierter Satz „Ich will Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland werden“, kein Wunschdenken sondern die dringend erforderliche Alternative zu den konservativen Parten ist. Es ist Zeit für mehr Gerechtigkeit in unserem Land. Es ist Zeit für Martin Schulz!
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 25.06.2017