Er gehört zu den wirklich selten gewordenen „Exemplaren“ von Abgeordneten. Während seine Kollegen im Landtag überwiegend mit akademischen Titeln aufwarten, manchmal auch angeben, ist Hans-Peter Müller selbstbewusst und stolz auf seinen beruflichen Werdegang als gelernter Handwerker. Und sein Handeln im Landtag verdient die Bezeichnung: Schnörkellos, klar und direkt. Das hat ihm viel Anerkennung, auch über die Parteigrenzen hinweg, eingebracht. Jetzt kandidiert Hans-Peter Müller erneut für den Dorstener Norden. Sein Ziel und sein Wunsch sind, wieder direkt den Einzug ins Parlament zu schaffen. Dazu müssen die Wählerinnen und Wähler in seinem abenteuerlich zugeschnittenen Wahlkreis in Teilen von Datteln, Marl und Dorsten, sowie Oer Erkenschwick und Haltern mit der Erststimme Hans-Peter Müller wählen. Die Rhader SPD hat ihn bei vielen Sympathieaktionen vor Ort eindrucksvoll unterstützt. „Ich bin dafür sehr dankbar“, so der Abgeordnete und Kandidat auf der gestrigen Versammlung im Gasthaus Pierick. Jetzt hat der Wähler in Rhade das Wort!
Ein Wähler zeigt kurz und knapp auf, worum es am Sonntag geht
„NRW ist Stammland der SPD. Es darf nicht verloren gehen wie es ja schon in jüngster Vergangenheit mal passiert ist! Klappt das nicht, kann die Wahl im Herbst als entschieden angesehen werden! Also, noch mal, "power gel" einschmeißen und auf der Zielgeraden wieder verdeutlichen, was die SPD wirklich erreicht und angestoßen hat. Und das war doch wirklich beeindruckend. So, musste das mal los werden!“
Auszug aus einer E-Mail, die Christoph Kopp aus Rhade erreicht hat
Hannelore Kraft: Keine Regierungsbeteiligung mit der ‚Linken‘
Unsere Spitzenkandidatin hat sich zuletzt immer wieder u. a. bei der Wahlarena deutlich positioniert, heute beantwortete sie bei WDR 5 im „Morgenecho“-Interview die Frage von Moderator Thomas Schaaf nach Koalitionspräferenzen wie folgt:
Mit mir als Ministerpräsidentin wird es keine Regierung mit Beteiligung der Linken geben.
„Ich habe ja eine klare Aussage getroffen. Ich glaube, wer die ‚Wahlarena‘ im Fernsehen gesehen hat mit den Spitzenkandidaten… Dort hat sich ja gezeigt und das habe ich ja noch einmal deutlich gemacht: Die ‚Linke‘ bleibt bei ihren unrealistischen, unbezahlbaren Forderungen – ich nenne das immer Wolkenkuckucksheim. Sie will sich nicht an die Schuldenbremse halten. Das heißt, sie will sich nicht an die Verfassung halten. Sie hält das für irrelevant. Damit ist keine seriöse Politik möglich. Und deshalb sollten die Wählerinnen und Wähler wissen: Die Zweitstimme entscheidet darüber, wer dieses Land führt. Und mit mir als Ministerpräsidentin, sage ich klar, wird es keine Regierung mit Beteiligung der ‚Linken‘ geben. Ich stehe für Solidität und Verlässlichkeit und das Thema Soziale Gerechtigkeit. Das wird die SPD auch weiterhin gut abdecken.“