„Demokratie braucht Mut“
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Nazi-Vergleiche des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan zurückgewiesen und die Freilassung des Journalisten Deniz Yücel gefordert. In seiner Antrittsrede rief Steinmeier am Mittwoch die Deutschen auf, „mutig für die Demokratie zu streiten, wenn sie heute weltweit angefochten wird“. An Erdogan gerichtet sagte Steinmeier: „Beenden Sie die unsäglichen Nazi-Vergleiche! Zerschneiden Sie nicht das Band zu denen, die Partnerschaft mit der Türkei wollen.“ Weiter forderte er:
Veröffentlicht am 24.03.2017
Wo bleibt die Solidarität unserer türkischstämmigen Mitbürger?
Da lese ich vor einiger Zeit in unserer Lokalzeitung, dass ein befreundeter wichtiger Repräsentant der Dorstener deutsch-türkischen Gemeinde einem neuen Bündnis für Fairness beigetreten ist. Alle Bemühungen dieser Art, das Zusammenleben unserer Dorstener Bürger, trotz unterschiedlicher Herkunft, Religion und Kultur zu fördern, verdienen uneingeschränkte Zustimmung und Unterstützung. Jetzt aber scheint das gemeinsam Aufgebaute, rücksichtslos von außen zerstört zu werden. Der türkische Präsident und seine Anhänger haben das "Tischtuch" mit ihren andauernden beleidigenden Provokationen gegenüber unserer Regierung und unserer Bevölkerung wahrscheinlich irreparabel zerschnitten. Nachdem ich mich immer mit unseren türkischen Freunden solidarisch erklärt habe, erwarte ich jetzt, etwas davon zurückzubekommen. Wann lese ich, dass unsere Dorstener Türkische Gemeinde sich vor unsere Regierung stellt? Wie erkenne ich, dass für unsere türkischstämmigen Mitbürger unsere demokratischen, sozialen, freiheitlichen, liberalen Grundsätze höherwertig sind, als eine Regierungsform in der Türkei, die bereits jetzt ins Autoritäre und Undemokratische abgedriftet ist? Ist meine Erwartung vielleicht überzogen?
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 23.03.2017
Veröffentlicht am 22.03.2017
Zartes Grün, erste Blüten und hellere Tage sorgen für gute Stimmung nach den langen, dunklen Tagen. Der Frühling ist nicht aufzuhalten. (Die SPD wohl auch nicht). Die Freude, die die Rhader Sozialdemokraten über den Aufschwung der Natur verspüren, wollen sie mit der Bevölkerung teilen. Und so künden bunte Plakate an den Laternenmasten, dass der Frühling wirklich da ist und natürlich, dass eine wichtige Landtagswahl im Mai folgt. „Volle KRAFT voraus" oder "mit KRAFT für NRW" “, so beschreibt die SPD etwas doppeldeutig die gelungene Aktion.
Veröffentlicht am 22.03.2017
Frühlingserwachen auf allen Ebenen – Klare Kante
Politisches Engagement ist alternativlos und (über)lebensnotwendig. Immer mehr Menschen erkennen, dass das Kritisieren von außen auf Dauer nur denen hilft, die auf komplizierte Fragen viel zu einfache Antworten parat haben. Das ist was anderes, als klare Kante zu zeigen. Klare Kante zeigen, fast ein Alleinstellungsmerkmal der SPD, heißt, gemeinsam kreative Lösungsansätze zu erarbeiten und als Zielformulierung auf den Weg zu bringen. Um auch beim Umsetzen erfolgreich zu sein, müssen Wahlen gewonnen werden! Und hier ist die SPD gerade dabei, fulminant zu alter Stärke zurückzufinden. Das ist aber kein Selbstläufer. Im Mai wird ein neuer Landtag gewählt, im September der Bundestag. Hannelore Kraft und Martin Schulz sind nicht nur Hoffnungsträger, sondern auch Garanten, dass „Klare Kante“ keine Leerformel bleiben wird. Rhade und Dorsten? Mit Christoph Kopp hier und Jennifer Schug dort, sind ebenfalls alle Voraussetzungen erfüllt, die Präsenz der SPD vor Ort zu gewährleisten.
Ein Kommentar aus Rhade zur aktuellen politischen Lage der SPD
Veröffentlicht am 21.03.2017