„Zusammenrücken und kämpfen“
Trotz einer deutlichen Aufholjagd ist die SPD nicht stärkste Kraft im Saarland geworden. „Wir haben das Ziel für diesen Abend nicht erreicht“, sagte SPD-Chef Martin Schulz am Sonntag. Zugleich bekräftigte er, in diesem Jahr einen Regierungswechsel in Deutschland erreichen zu wollen. „Das ist ein Langstreckenlauf, kein Sprint.“
Schulz dankte den Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern im Saarland für ihren engagierten und mutigen Wahlkampf. Die SPD habe im Vergleich zu den Umfragen Anfang des Jahres rund sechs Prozent aufgeholt. Dennoch sei sie nicht wie erhofft stärkste Kraft geworden. „Herzlichen Glückwunsch an Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer!“
Unser Ziel bleibt:
Veröffentlicht am 28.03.2017
SPD: „Der Drops ist noch nicht gelutscht“
Die Enttäuschung ist verständlich, die Ernüchterung kommt vielleicht zur rechten Zeit. Wahlen werden, trotz des zurückgekehrten „Genossen Trend“, nicht automatisch gewonnen. Martin Schulz und die gesamte SPD wissen nun, dass es noch ein weiter Weg ist, bei den kommenden Wahlen vorne zu sein. Die Analysten werden versuchen herauszufinden, warum wieder einmal Vorhersagen der Meinungsforscher völlig daneben lagen. Die Aussicht im Saarland von Rot/Rot regiert zu werden, und dann mit Oskar Lafontaine, der bisher nichts ausgelassen hat, um der SPD zu schaden, war vielleicht ein Hauptgrund (Bauchgefühl) für die Mobilisierung enttäuschter Nichtwähler der Konservativen. In NRW ist die Ausgangssituation am 14. Mai völlig anders. Die Linke, so Hannelore Kraft landauf, landab, ist in Nordrhein-Westfalen nicht regierungsfähig. Übrigens ist sie auch nicht im Landtag vertreten. Hier steht Rot/Grün zur Wiederwahl. Und das aussichtsreich. Die SPD ist gut beraten, weiter Überzeugungsarbeit zu leisten und um jede Stimme zu kämpfen. In Rhade, wie in Dorsten und in unserem gesamten Bundesland.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 27.03.2017
Minister Michael Groschek kommt – Spannung am 30. April
In frischer, neuer Form will sich die Dorstener SPD am 30. April einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Bereits die in diesen Tagen per Post eingetroffene Einladung verrät, dass hier mit viel Kreativität ein neuer Weg eingeschlagen werden soll, um Gesellschafts- und Parteipolitik als eine Einheit darzustellen. Jennifer Schug, Gastgeberin und Vorsitzende der Dorstener Sozialdemokraten: „Schwimm dich frei lässt viele Interpretationen zu. Das ist gewollt. Aber ein roter Faden wird zeigen, dass nach diesem Hinweis die Bitte folgt, sich einzusetzen“. Und dass das nötig ist, beweist die beunruhigende, tägliche Nachrichtenlage. Jennifer Schug: „Wann, wenn nicht jetzt müssen sich alle Demokraten von Gleichgültigkeit freischwimmen und für Solidarität einsetzen?“. Das hat auch Michael Groschek beeindruckt. Der NRW-Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr hat seine Teilnahme spontan zugesagt. Live-Musik (Linda Traber), eine Kunstaktion- und Auktion von Kindern für Kinder, eine Gesprächsrunde mit Politikern und viele weitere Programmpunkte versprechen Spannung und Kurzweil. „Herzlich willkommen“, so abschließend das Team um Jennifer Schug.
Sonntag, 30.April, 11 Uhr, Galerie der Traumfänger, Fürst-Leopold-Allee 3, Dorsten
Teilnahmerückmeldung bitte per E-Mail an: stadtverband@spd-dorsten.de
Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 26.03.2017
Trotz aller Kritik, Europa ist unsere Zukunft
Heute vor 60 Jahren, am 25. März 1957 schlug in Rom die Geburtsstunde der Europäischen Union. Und Deutschland war, neben Frankreich, Italien und den Benelux-Ländern, dabei. Von Anfang an galt das Angebot der Gründer, neue Mitglieder, die sich zu den Verträgen bekennen, aufzunehmen. Dass es dann 28 Staaten geworden sind, spricht für die Attraktivität der EU. Nach 60 Jahren ist aber auch deutlich geworden, dass die Europäische Gemeinschaft von Grund auf Reformen braucht, um den nächsten runden Geburtstag überhaupt zu erleben. Die Rhader SPD, die in den letzten Jahren sehr kritisch die Entwicklung Europas begleitet hat, erkennt eindeutig, dass Alleingänge und Austritte aus der Wirtschafts-, Währungs- und Wertegemeinschaft, eine Schwächung des ganzen Kontinents bedeuten würden. Daher: Glück auf Europa 2017! Einige Argumente dazu:
- Frieden und Freiheit
- Arbeiten, wo man will
- Lernen, wo man will
- Reisen, wohin man will
- Größter Geber bei der Entwicklungszusammenarbeit
- … und noch viel mehr
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 25.03.2017
Obamas Gesundheitsreform bleibt
Keine Mehrheit im Repräsentantenhaus. Eigene Anhänger zeigen US-Präsidenten Grenzen auf. Wie lange wird er sich im Amt halten können, fragen inzwischen nicht wenige einflussreiche Amerikaner? Gebannt und ratlos schaut der Rest der Welt diesem unwürdigen Schauspiel zu.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 24.03.2017