Julian Fragemann (Mitte) überzeugte nicht nur die Besucher der Wahlarena, auch Dirk Groß* und Achim Schrecklein* Kommunalpolitik Bürgermeisterkandidaten auf dem Prüfstand der Dorstener Zeitung

Julian Fragemann (SPD) beweist, Bürgermeister zu können

Julian Fragemann hat in der Wahl Arena der Dorstener Zeitung absolut überzeugt. Er war kompetent, authentisch und verbindlich. Dabei sympathisch und sehr gut vorbereitet. Julian Fragemann hat die sozialdemokratischen Aspekte der Kommunalpolitik u. a. in die großen Themengebiete Umwelt, Verkehr, Sicherheit und Wirtschaft einfließen lassen. Dazu immer die Hand ausstreckend und kompromissbereit, um im Meinungsaustausch die beste Lösung für Dorsten zu finden. Er hat mich als Bürgermeister-Kandidat überzeugt.

Ein Teilnehmer der Wahl-Arena

* Dirk Groß ist SPD-Fraktionsvorsitzender im Dorstener Stadtrat

* Achim Schrecklein ist Mitglied der SPD Stadtratsfraktion und stellvertretender Bürgermeister

 

Veröffentlicht am 25.08.2025

 

Gesellschaft Einfach mal kurz innehalten …

Eine berührende Erinnerung an Rolf Abrahamsohn

In diesem Jahr hätte er seinen 100. Geburtstag gefeiert. Ein Grund, ihn in den Mittelpunkt zu rücken und zuzuhören, was er uns zu sagen hat. Rolf Abrahamsohn gehörte zu den Wenigen, der die brutale Mordmaschinerie der Nationalsozialisten überlebt hat. Im Dorstener Jüdischen Museum Westfalen (JMW) fanden sich zahlreiche Besucher ein, um einer besonderen Geschichtsstunde beizuwohnen. Seit 2024 gehört die Lippestadt dem Riga-Komitee an. Ein freiwilliger Zusammenschluss vieler Städte im In- und Ausland. Damit verbunden ist das Versprechen, die bestialische Ermordung von 25.000 jüdischen Bürgern, die zuvor aus unserem Land und den Nachbarstaaten um 1941 dahin deportiert und ermordet wurden, nie zu vergessen. Einer der die Massaker überlebt hat, war Rolf Abrahamsohn. Nun war er ein wichtiger Zeitzeuge. Wieder und wieder trat er insbesondere vor jungen Menschen in Schulen auf, um über seine Qualen, verursacht von deutschen Nazis, und sein glückliches (???) Überleben zu berichten. Dabei forderte er alle Zuhörer immer wieder auf, sich unmissverständlich dem „NIE WIEDER“ zu verschreiben. Ayleen Winkler, Kuratorin des JMW versah ihren Erinnerungsvortrag mit Videosequenzen, in denen Rolf Abrahamsohn erläuterte, wie er und seine Leidensgenossen, auch aus eigener Familie, von den Nazischergen verleumdet, gedemütigt und bis auf winzige Ausnahmen, ermordet wurden. Absolute Stille im Zuhörerraum. Wehmütige Violinklänge beendeten eine besondere Veranstaltung, in deren Mittelpunkt ein Mensch wie Du und ich stand. WARUM er trotzdem ausgegrenzt und ausgemerzt werden sollte, bleibt als Unverständnis im Hinterkopf.

Dirk Hartwich

www.jmw-dorsten.de

www.riga-komitee.eu

 

 

Veröffentlicht am 24.08.2025

 

Kommunalpolitik SPD: Mit Hausbesuchen in Rhade punkten

Sonntag. Ein auffällig beschriftetes Fahrzeug parkt in Rhade. Julian Fragemann ist da. Unübersehbar sein Name mit dem Zusatz „Ihr Bürgermeisterkandidat“ und dem SPD-Logo. Julian Fragemann will sich den Rhadern persönlich vorstellen. Unterstützt von Lothar Danielowski, dem örtlichen Stadtratskandidaten, kommen sie bei ihrem Haustürbesuch mit vielen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch. Beeindruckt zeigen sie sich von der Aufgeschlossenheit und Freundlichkeit der so kontaktierten Rhader Einwohner. Noch 5 Wochen bis zur Kommunalwahl. Julian Fragemann wird diese Zeit nutzen, um mit den sozialdemokratischen Kandidatinnen und Kandidaten überall in Dorsten den Haustürbesuch fortzusetzen. Wer das weiße Auto mit der roten SPD-Beschriftung sieht, kann Julian Fragemann direkt kontaktieren und ihn mit Fragen löchern. Gelingt das nicht, freut er sich über jede andere Kontaktaufnahme. Sein Versprechen: Ich melde mich ohne Zeitverzug umgehend.

Julian Fragemann, TEL. 0163-1789246, E-Mail NeuesKapitel@julian-fragemann.de, Instagram @julian.fragemann

 

Veröffentlicht am 23.08.2025

 

Kommunalpolitik Vor der Kommunalwahl

Ein Blick auf Dorsten, seine Parteien und Kandidaten

In einem Rhythmus von ca. 5 Jahren werden rund 50.000 Dorstener Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, von ihrem Kommunal-Wahlrecht Gebrauch zu machen. Es gibt drei Möglichkeiten:

  • A, nicht zu wählen. Das ist die schlechteste Entscheidung!
  • B, wählen wie gehabt. Das ist zwar bequem, aber nicht mehr zeitgemäß!
  • C, Angebote prüfen, um dann das passendste für mich und mein Umfeld auszuwählen!

Nach dem logischen Auswahlverfahren, scheiden A und B aus. Bleiben wir bei C. Vorsicht bei Sonderangeboten. Sie halten oft nicht, was sie versprechen. Das gilt gleichermaßen für Kosmetika, Bockwurst und Kommunalpolitik. Also immer!
Die Plakate, die uns von den Laternenmasten grüßen, haben die Funktion, an den Wahltermin zu erinnern und aufzuzeigen, welche Partei mit welchen Personen sich um einen Sitz im Ratssaal bewirbt. Nur danach zu urteilen, würde das Kriterium AUSWÄHLEN nicht erfüllen. Also hören wir zu, wer was verspricht. Auffällig ist, dass die Parteien, die nicht das Blaue vom Himmel versprechen, inhaltlich gar nicht so weit auseinander liegen. Fehlt der Blick auf die Personen. Person kann jeder. Gefragt ist Persönlichkeit. Und schon trennt sich die Spreu vom Weizen. Statt jetzt die Kandidaten gegeneinander auszuspielen, empfehlen wir den Lesern, Julian Fragemann, Achim Schrecklein, Lothar Danielowski und weitere Dorstener SPD-Persönlichkeiten auf den Prüfstand zu stellen. Danach löst sich der Begriff, Qual der Wahl, von alleine auf.

Veröffentlicht am 22.08.2025

 

Gesellschaft Social Media - Fluch oder Segen?

Gedankensplitter Nr. 11 - Friedhelm Fragemann

Bei ihrer Einführung waren die Nutzungsmöglichkeiten der sogenannten Social Media mit sehr hohen Erwartungen verbunden. Sie galten als Beschleuniger einer globalen Kommunikation mit einem großen Potenzial zur Verbesserung und Bereicherung der sozialen Beziehungen infolge der vereinfachten und kurzen Kommunikationswege. Ja, sie galten sogar als Beschleuniger der Demokratisierung im Sinne von gesteigerter Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit.
Weit gefehlt! Die sogenannten sozialen Medien haben sich vor allem zu einem von Algorithmen gesteuerten Manipulationsinstrument entwickelt und führen letzten Endes zu Filterblasen, in denen sich leider immer mehr Menschen bewegen. Die einseitige Information, das ständige Sich-im-Kreis-bewegen innerhalb der jeweiligen Adressatengruppe führt zu einer Verengung von Denkräumen und zu einer Verengung des Diskurskorridors. Auch die zunehmenden anonymen Schmierereien im Netz sind kein Ausweis von Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit. Hier werden Dummheit und Ignoranz kultiviert. Nicht ganz unpassend hat Lady Gaga dies als Toilette des Internets charakterisiert.
Es geht nicht darum, den Nutzern den Spaß zu verderben, aber diese dürfen dem Netz und seinen Möglichkeiten des Missbrauchs nicht schutzlos ausgeliefert sein. Das gilt vor allem für Kinder und Jugendliche.
Die Dominanz der Internetplattformen mit ihrer von Algorithmen gesteuerten Manipulationsmacht hat letzten Endes negative Folgen für die Urteilsfähigkeit der Bürger und gefährdet damit die Demokratie.
Wir brauchen im Grunde einen Algorithmen-TÜV, um die Meinungs- und Manipulationsmacht der TECH-Plattformen zu begrenzen; denn diese sind keineswegs am Gemeinwohl interessiert, sondern folgen ausschließlich dem Profit.

Friedhelm Fragemann, langjähriger Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion regt mit seinen hier veröffentlichten Gedankensplittern an, über gesellschaftspolitische (Fehl)Entwicklungen nachzudenken und ggfs. für Korrekturen einzutreten.

Veröffentlicht am 21.08.2025

 

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