„Wir blicken nach vorn“
Christoph Kopp lädt ein
Heute, am Donnerstag, 13. April, treffen 2 „wichtige“ Ereignisse zusammen. Schalke spielt und die Rhader SPD trifft sich zur monatlichen Versammlung. Christoph Kopp, Vorsitzender, hat vorausschauend auf die Terminkollision hingewiesen und das SPD-Treffen auf 17 Uhr vorverlegt. Das hat auch besonders den bekennenden Schalke-Fan Hans-Peter Müller gefreut, der aber seine Teilnahme für die Versammlung im Gasthaus Pierick so oder so zugesagt hatte. Müller (SPD) ist bekanntlich Landtagsabgeordneter für Rhade und weitere nördliche Stadtteile von Dorsten und wird über seine bisherige Arbeit im Landtag berichten und für seine erneute Kandidatur werben. „Unsere Unterstützung ist ihm sicher“, so Christoph Kopp im Vorfeld.
Veröffentlicht am 13.04.2017
3.Das Gymnasium lag nicht nur weit weg, es befand sich auch in einer „besseren Gegend“. Wir waren vielleicht sechs Arbeiterkinder in einer Klasse von 40. Bei manchen Lehrer hat man klar gespürt, dass der Sohn von Herrn Doktor oder die Tochter von Herrn Professor einfach keine schlechtere Note bekommen konnte, als die Hannelore aus Dümpten.
Mir wurde in dieser Zeit zum ersten Mal richtig bewusst, wie wenig Geld wir eigentlich hatten. Denn natürlich musste ich die Kleider meiner älteren Schwester auftragen. Später hatten wir „Jinglers“ Jeans, während die anderen in Wrangler oder Levi’s rumliefen. Und: Im Gegensatz zu mir lasen die anderen schon recht früh und wie selbstverständlich den Spiegel. Aber unterkriegen lassen war natürlich auch nicht. Also biss ich mich durch. Nicht brillant. Aber immerhin. 1980 machte ich Abitur und war das erste Mädchen in unserer großen Familie mit einer „Hochschulzugangsberechtigung“ in der Tasche.
Veröffentlicht am 12.04.2017
1.Mein Vater war gelernter Schuhmacher. Doch davon konnte man nicht wirklich leben. Er arbeitete dann als Straßenbahnfahrer und später als Verkehrsmeister. Auch meine Mutter war bei der Straßenbahn beschäftigt: Als Schaffnerin.
Meine Eltern arbeiteten in Wechselschicht. Dass die Familie Külzhammer gemeinsam am Sonntagstisch saß, war eine Ausnahme. Für mich sind gemeinsame Sonntage mit der Familie heute auch deshalb wirklich wichtig. Wir sind von unserer ganzen Geschichte her eine wirkliche Ruhrgebiets-Familie. Mein Vater hatte acht Geschwister und irgendwann habe ich mal 36 Cousins und Cousinen gezählt. Mit Papa und Mama waren wir fast jede Woche auf einer anderen Familienfeier irgendwo im Ruhrgebiet. Viel weiter sind wir nicht gekommen.
Veröffentlicht am 11.04.2017
SPD-Fraktion will endlich Taten sehen - Bürgermeister und Verwaltung in der Kritik
Die Rot-Grüne Landesregierung hat sich mit dem Programm „Gute Schule 2020“ zum Ziel gesetzt, dass die Schulinfrastruktur bis 2020 mit insgesamt 2 Milliarden Euro des Landes besser aufgestellt wird.
Damit die Umsetzung auch in Dorsten an den Start geht, stellte die SPD-Fraktion im Dezember 2016 einen Antrag im Bauausschuss der Stadt Dorsten, um über die Verwendung der Fördermittel informiert zu werden. Michael Baune, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, beklagt: „Das Land bietet mit dem Programm „Gute Schule 2020“ unseren Schulen eine echte Chance, um Modernisierungsmaßnahmen umzusetzen. Es ist ein Unding, dass Bürgermeister Stockhoff bisher keine sichtbaren Anstrengungen unternimmt, Fördergelder abzurufen. Wir müssen die Möglichkeiten nutzen und unseren Kindern gute Bildungsmöglichkeiten bieten.“
Veröffentlicht am 10.04.2017
Liebe Leserin, lieber Leser in Rhade,
die SPD-Bundestagsfraktion hat den festen Willen, in der Großen Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode mit der Union konstruktiv zusammenzuarbeiten. Die Union scheint das ein wenig anders zu sehen. Diesen Eindruck kann man jedenfalls gewinnen, wenn man auf die Ergebnisse der Koalitionsrunde von Mittwochabend schaut. Wir haben für ein Rückkehrrecht in eine Vollzeitbeschäftigung, eine Solidarrente und mehr Mieterrechte plädiert. Alle diese Vorhaben stoßen derzeit aber auf den Widerstand der Union. Das heißt für die SPD: Was wegen einer Blockade der Union in dieser Legislaturperiode nicht durchgehen sollte, das setzen wir nach der Wahl mit einem Bundeskanzler Martin Schulz um! Die jüngsten Beschlüsse des Koalitionsausschusses gibt es unter:
www.spdfraktion.de/system/files/documents/koaergebnisse.pdf
Rechnerisch müssen Frauen in Deutschland 2017 zweieinhalb Monate mehr arbeiten, um auf das durchschnittliche …
Veröffentlicht am 09.04.2017