Polizeigewerkschafter bei Lüge ertappt
Einer wie er meint immer zu wissen, wie man aufräumt. Dabei nimmt er es nicht so genau mit der Gewaltenteilung. Politik zu schlapp, Richter zu milde, Polizei der Sündenbock für alle Probleme. So oder ähnlich zieht er durchs Land. Der Gewerkschaftsvorsitzende der Polizei im Beamtenbund, Wendt, der auch, unter dem Protest der Dorstener SPD, beim Neujahrsempfang der Lippestadt-CDU auftreten durfte. Dass er mit seiner Auffassung besonders auch von der AfD und der noch rechteren Seite Beifall bekommt, findet in allen Medien Erwähnung. Jetzt kommt heraus, dass er neben seinem Gehalt als Gewerkschaftsvorsitzender, noch ein 2. Gehalt vom Land einsackte. Dafür sollte er eigentlich aktive Teilzeitarbeit bei der Polizei leisten. Hat er aber nicht. Vor der Kamera hat er nun dreist erst einmal gelogen, dass der geschilderte Sachverhalt so richtig sei, um dann, als die „Schlinge um seinen Hals“ enger gezogen wurde, einlenkte und alles zugab. Peinlich für den selbsternannten Saubermann. Die Regelung wurde übrigens vom früheren FDP-Innenminister Wolf genehmigt. Jetzt ist eine Überprüfung angelaufen.
Eigener Beitrag. Grundlage: Medienberichte der ARD, der Süddeutschen Zeitung, der Ruhrnachrichten. Vergleiche dazu hier die Beiträge der Rhader SPD vom 11. und 12 Januar 2017
Veröffentlicht am 11.03.2017
Gute Ergebnisse, aber auch Enttäuschung über Verwaltung
Beginnen wir mit dem Positiven. Ca. 80 Rhader Bürger waren dabei als Wilhelm Loick das 4. Rhader Bürgerforum eröffnete. „Eine sehr gute Resonanz“, so ein Besucher in der Pause. „Das ist aber auch das Ergebnis hervorragender Vorbereitung und Präsentation der Themen durch das komplette Organisationsteam“, ergänzt ein weiterer Teilnehmer.
Die Ergebnisse:
Veröffentlicht am 10.03.2017
Kommunalfinanzen: Landtagskandidaten müssen Farbe bekennen
Die heutige monatliche Mitgliederversammlung der Rhader SPD wird in das Forum der VHS verlegt. So die Idee, des Vorsitzenden Christoph Kopp, der die parallel stattfindende Podiumsdiskussion mit den Landtagskandidaten, darunter Michael Hübner und Hans-Peter Müller von der SPD, für so wichtig hält, dass er die Rhader Sozialdemokraten zur Teilnahme motivieren will. „Herausforderung zur zukünftigen Finanzausstattung der Kommune“ lautet der sperrige Titel der VHS, der es aber in sich hat. Seit Jahren klagen viele Städte über zu geringe Finanzzuweisungen, um die kommunale Selbstverwaltung auch stemmen zu können. Auf der anderen Seite beweisen Landespolitiker wie Hübner und Müller, dass das Land NRW, SPD und Grün regiert, alles tut und getan hat, um besonders strukturschwache Gemeinden, dazu zählt Dorsten auch, „aus dem Tal der Tränen“ zu helfen. Um 19.30 Uhr wird die sicherlich spannende Diskussion in der Dorstener VHS eröffnet.
Christoph Kopp bietet dazu Fahrgemeinschaften aus Rhade an, die sich ab 18.30 Uhr auf dem Parkplatz des Gasthauses Pierick bilden können.
Veröffentlicht am 09.03.2017
Dorsten wird ärmer, wenn das Paul Gerhardt-Haus schließen sollte
Das neue Programm 2017 der Evangelischen Familienbildungsstätte Dorsten, mit Sitz in Hervest-Dorsten, liegt vor. Es ist wie immer ansprechend, aktuell und breit gefächert. Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis zeigt, dass FAMILIE groß geschrieben wird. Der Name ist also Programm. Nun sind dunkle Wolken über der Familienbildungsstätte aufgezogen. Die evangelische Kirche, Träger der Bildungseinrichtung, lässt den Rotstift kreisen. Dorsten ohne Paul Gerhardt-Haus? Das wäre nicht nur für Kursteilnehmer und Mitarbeiter eine Katastrophe, das wäre auch für die Lippestadt ein fatales Signal. Kultur- und Bildungseinrichtungen, staatlich, kirchlich oder privat sind das Salz in der Suppe einer Stadt und ganz wesentliche Standortfaktoren für die Ansiedlung von Unternehmen und Wahl des Wohnortes für deren Mitarbeiter. Es ist wichtig und unerlässlich für den Erhalt des PGH zu kämpfen. Über alle Religionsgrenzen hinweg.
Jennifer Schug, Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes in Dorsten
Veröffentlicht am 08.03.2017
Elternwille zeigt die Richtung an
Selbst bei gutem Willen, alle Dorsten Schulformen erhalten zu wollen, ist erkennbar, dass das nicht gelingen kann. Es sind nicht nur die zurückgehenden Schülerzahlen, es ist in erster Linie die Erkenntnis der Eltern, dass ihre Kinder nach der Grundschule auf eine Schule wechseln sollten, die alle Möglichkeiten der Förderung und des höchsten Abschlusses bietet. Und genau hier läuft die Abstimmung mit Füßen in Richtung Gymnasium (G9) und Gesamtschule mit Oberstufe (G9). Hauptschule, Realschule, Sekundarschule, …? Alle anderen Schultypen kämpfen um Anerkennung und Schüler. Vermutlich auf Dauer vergeblich. Der Elternwille entscheidet. Die Politik wird dem Rechnung tragen (müssen).
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 07.03.2017