Was Politik von Kultur lernen kann
Am 1. Mai starten die Ruhrfestspiele in Recklinghausen mit ihrem neuen Programm. Das Motto „Kopfüber - Weltunter“, vor über einem Jahr (!) von den Theatermachern festgelegt, thematisiert das gefühlte Chaos und die Unsicherheit, nach Brexit, Trump und Co. Obwohl das „Gespenst der Angst in Europa umgeht“, so der Festivalleiter Frank Hoffmann, will er der Angst mit 108 Produktionen an 21 Spielstätten die Stirn bieten. Und genau das muss auch das Ziel der Politik, insbesondere das der SPD sein. Nämlich den Menschen Zuversicht zu vermitteln, indem das Positive beim Namen genannt wird, aber Fehlentwicklungen nicht ausgeklammert werden dürfen. Nur so werden die Populisten dauerhaft mit dem Wahlzettel besiegt. Es lohnt sich, ins Theater zu gehen, um den „Blick über den Tellerrand“ wieder besser zu erkennen. Pfiffig wirbt der Hauptsponsor EVONIK für die Ruhrfestspiele. Auf die Frage „Wie beurteilen Sie das aktuelle Weltgeschehen?“ gibt es 3 Antworten zur Wahl: a) Eine Tragödie b) Eine Komödie C) Kann ich erst nach den Ruhrfestspielen sagen
Eigener Bericht; Grundlage Ruhrnachrichten, 18. Jan. 2017 „Kopfüber in die Ruhrfestspiele“
Veröffentlicht am 22.01.2017
Er ist einer von uns
Europa ohne Martin Schulz? Kaum vorstellbar. Bereits jetzt weinen sie ihm in Brüssel und Straßburg viele Tränen nach. Aber er ist ja nicht aus der Welt. Im Gegenteil. Jetzt wird er in Berlin und der SPD dringend gebraucht. In welcher Funktion? Ende des Monats werden wir mehr wissen. Heute gebührt Martin Schulz Dank und Respekt für seine unermüdlichen Bemühungen, Europa weiterzuentwickeln. Parteiübergreifend! Die Rhader Sozialdemokraten werden ihn in jeder neuen Funktion unterstützen.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 21.01.2017
Wehret den Anfängen …
Einige Ereignisse haben in dieser Woche den aufmerksam lesenden, beobachtenden und politisch denkenden Zeitgenossen nachhaltig beschäftigt und irritiert:
- Das Bundesverfassungsgericht verbietet die verfassungsfeindliche Partei NPD nicht, weil sie zu unbedeutend ist und damit zu schwach, den Rechtsstaat auszuhebeln. Nachvollziehbar!
- Ein rechtsradikaler Gymnasiallehrer und Fraktionsvorsitzender der AFD im Thüringer Landtag (!) hetzt gegen Minderheiten, beleidigt unsere demokratischen Parteien und verhöhnt die Opfer der Nazizeit. Dass dieser offen auftretende Verfassungsfeind auf der einen Seite soviel Zustimmung, andererseits soviel öffentliche Aufmerksamkeit erhält, ist nicht nachvollziehbar!
- „Die demokratischen Parteien müssen sich, viel mehr als bisher, politisch mit den Verfassungsfeinden auseinandersetzen“, so der immer wieder geäußerte Hinweis der schreibenden und der TV-Presse. Nicht nachvollziehbar ist aber, dass den Pöblern der genannten Rechtsparteien häufig hier ein Forum geboten wird, aggressiv aufzutreten und die mit am Tisch sitzenden „Altparteienpolitiker“ in die Rechtfertigungsspirale und somit in die Defensive zu „zwingen“.
Fazit: Für alle Demokraten, nicht nur in den Parteien, gilt: WEHRET DEN ANFÄNGEN!
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 20.01.2017
Samstag: Mitglieder, Freunde und Mandatsträger dabei
Traditionell startet die Rhader SPD mit einem gemeinsamen Essen in das neue Jahr. Am morgigen Samstag ist es soweit. Im Gasthaus Pierick, Lembecker Straße, warten ab 18 Uhr auf die Gäste ein leckeres und deftiges Grünkohlgericht, ein interessanter Jahresrückblick und eine spannende politische Vorausschau. „Wichtig ist uns“, so Christoph Kopp, „dass bei unserem Treffen unter Freunden verdeutlicht wird, dass eine Partei wie die SPD, die komplette Bandbreite der gesellschaftspolitischen Herausforderungen in der Kommune, dem Land und dem Bund abdecken muss, um erfolgreich zu sein. Daher werden auch Jennifer Schug für Dorsten sowie Michael Hübner und Hans-Peter Müller für NRW, dabei sein. Michael Gerdes, SPD-MdB ist zwar verhindert, hat aber bereits eine Grußbotschaft nach Rhade gesandt. Anmeldungen „auf dem letzten Drücker“ sind noch möglich: Christoph Kopp, Telefonnummer 02866-188231
Veröffentlicht am 19.01.2017
NRW-Minister und Michael Hübner überbringen gute Nachricht
Nordrhein-Westfalen setzt auf vorbeugende Armutsbekämpfung in besonders benachteiligten Stadtteilen. Unter dem Titel „Starke Quartiere – starke Menschen“ hat die Landesregierung Landes- und EU-Mittel in Höhe von rund 350 Millionen Euro bis zum Jahr 2020 gebündelt. Einen der ersten Förderbescheide seines Hauses haben Arbeits- und Sozialminister Rainer Schmeltzer und MdL Michael Hübner jetzt persönlich an ein beispielhaftes Qualifizierungsprojekt in Dorsten übergeben. „Menschen, die es am Arbeitsmarkt besonders schwer haben, arbeiten hier gemeinsam am Nachbau einer Aak, eines Handelsschiffes, wie sie einst auf der Lippe fuhren“, sagte Schmeltzer. „Langzeitarbeitslose, Jugendliche ohne Ausbildung und junge Flüchtlinge bekommen hier die Chance auf einen Einstieg in Ausbildung oder Erwerbsarbeit“, sagte der Minister, der von Michael Hübner, unserem Landtagsabgeordneten, begleitet wurde. „Gleichzeitig profitiert die Stadt. Sie bekommt eine Attraktion, die sich zu einem Besuchermagneten entwickeln dürfte. Dies ist ein gutes Beispiel für unser Motto ‚Starke Quartiere – starke Menschen‘. Gezielte Armutsbekämpfung ist gleichzeitig gezielte Quartiersentwicklung.“ Für das Projekt „Eine Aak für Dorsten“ stehen …
Veröffentlicht am 18.01.2017