Ein Wunschzettel für den heutigen Parteitag
Heute sind wichtige Weichen für die Zukunft der Dorstener Sozialdemokraten zu stellen. Es geht um einen Neuanfang. Er ist dringend notwendig, um aus dem „Tal der Tränen“ herauszukommen. Die Mitgliederzahlen sinken, die Altersstruktur ist steigend, die Anzahl der Aktiven sinkt, die letzten Wahlergebnisse waren nicht schlecht, aber auch nicht gut. Kurz: die Stimmung ist nicht mitreißend. Es gibt aber auch Lichtblicke und Optimismus. Das beweisen gerade jüngere Parteimitglieder, die jetzt bereit sind, den schwerfällig gewordenen „Tanker SPD“ in Dorsten zu steuern und in Fahrt zu bringen. Ein seltener Glücksfall in diesen schwierigen Zeiten für alle demokratischen Parteien. Auf der Kommandobrücke könnte künftig mit Jennifer Schug eine Steuerfrau stehen, die als Quereinsteigerin beste Voraussetzungen mitbringt, den Kurs vorzugeben. Dazu muss sie sich ein Wunschteam zusammenstellen können, das an einem Strang zieht. Es liegt also heute an den Delegierten der 8 Dorstener SPD-Ortsvereine, dieses komplette Team um Jennifer Schug zu wählen. Der personelle Neuanfang ist alternativlos. Und ein letzter Wunsch geht an alle ehrenamtlichen SPD-Funktionäre in unserer Stadt, die in den letzten Jahren die Verantwortung dankenswerter Weise getragen haben: Unterstützt bitte alle neuen Kandidatinnen und Kandidaten uneigennützig, die sich heute zur Wahl stellen. Im Interesse unser stolzen Sozialdemokratischen Partei, die auch hier endlich wieder Nummer 1 werden muss.
GLÜCK AUF SPD-DORSTEN
Veröffentlicht am 11.06.2016
„Volles Haus“ bei Niemeyers Staffelstab-Übergabe
Das hätte sich Hans-Willi Niemeyer nicht träumen lassen. 30 Besucher, darunter 23 stimmberechtigte wollten dabei sein, um zu danken und neue personelle Weichen der Ortsvereinsarbeit zu stellen. Bevor die Wahl unter Leitung von Swen Coralic (SPD-Wulfen) eingeläutet wurde, erinnerten Jürgen Heinisch und Dirk Hartwich in Wort und Bild an die vielen Aktivitäten, die die Rhader SPD in der seit 2002 andauernden Vorsitzenden-Zeit von Hans-Willi Niemeyer „auf die Beine gestellt“ hat. Zusätzlich wirkte er noch 5 Jahre parallel als „Chef“ des SPD-Stadtverbandes Dorsten. Und die Bilanz war beeindruckend. Lang anhaltender Beifall zeigte, dass sein Engagement gewürdigt wurde. Es sind zwar große Schuhe, in die sein anschließend einstimmig gewählter Wunschnachfolger Christoph Kopp schlüpfen muss, „aber der Vertrauensbeweis wird mir helfen, die Aufgabe gemeinsam mit allen Mitgliedern unseres Ortsvereins zu bewältigen“.
Beeindruckt von der Rhader Atmosphäre zeigte sich auch Jennifer Schug, designierte SPD-Stadtverbandsvorsitzende, die sich den Ortsvereinsmitgliedern persönlich und überzeugend vorstellte. Nur 3 Tage später, nämlich am Samstag, wünscht sie sich auch so einen einmütigen Vertrauensbeweis der Delegierten aus den 8 Dorstener SPD-Ortsvereinen. Alle Redner in der Aussprache wünschten ihr nicht nur Erfolg, sondern sagten auch die volle Unterstützung für die interessante und schwierige ehrenamtliche Parteiarbeit im neuen geplanten Team zu. Als Überraschungsgast erschien dann noch Hans-Peter Müller, MdL, um sich bei Hans-Willi Niemeyer für die gute Zusammenarbeit mit einem Geschenk zu bedanken.

Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 10.06.2016
Weichen für die Zukunft – aber auch ein Blick zurück
Heute, Gasthaus Pierick, großer Saal, 19.30 Uhr: Hans-Willi Niemeyer eröffnet pünktlich die Juni-Versammlung, um die Tagesordnung aufzurufen. So wie monatlich 14 Jahre lang. Nun möchte er den Staffelstab des Vorsitzenden weitergeben. Mit Christoph Kopp steht sein Wunschkandidat bereit. Bevor es aber zur Neuwahl kommt, wird es einen spannenden Rückblick, nicht nur der letzten 14 Jahre des rührigen Ortsvereins, geben.
Veröffentlicht am 09.06.2016
Dorstener SPD wählt neuen Stadtverband und lädt zum Empfang
Die Einladung im Wortlaut: Am kommenden Samstag (11.6.) findet ab 10 Uhr der Parteitag der Dorstener SPD im soziokulturellen Stadtteilzentrum LEO statt. Wichtige personelle Weichenstellungen stehen an, gilt es doch, einen neuen Stadtverbandsvorstand zu wählen, nachdem der bisherige Vorsitzende Michael Baune bereits vor geraumer Zeit erklärt hatte, aus Zeitgründen nicht wieder anzutreten.
„Erkennbar jünger und weiblicher“ soll der neue Vorstand werden, dies von Baune bereits vor zwei Jahren bei seiner letzten Wiederwahl benannte Ziel scheint nunmehr Gestalt anzunehmen und erleichtert es ihm, mit gutem Gefühl den Staffelstab an der Parteispitze übergeben zu können. Mit Jennifer Schug gibt es eine aussichtsreiche Kandidatin für den Stadtverbandsvorsitz und auch die Jusos werden mit Philip Grabowski und Eva-Maria Slaghekke, die sich zum zweiten bzw. zum dritten Mal als stellvertretende Vorsitzende zur Wahl stellen, ihren Platz im Vorstand finden.
Ab 12 Uhr schließt sich der Jahresempfang des SPD Dorsten an den Parteitag an. Highlight des Empfangs wird der Besuch des Wirtschaftsministers des Landes NRW, Garrelt Duin, auf dem ehemaligen Zechengelände Fürst Leopold werden. Wie stellt sich das Land die weitere Kooperation mit den Kommunen bei der Bewältigung des Strukturwandels in der Montanindustrie vor? Wie gestaltet sich eine gelungene Revitalisierung von Altstandorten des Bergbaus? Was gilt es insbesondere in Bezug auf die Zeche Fürst Leopold noch zu optimieren und welche Rolle kann das Land spielen? Welche Bedeutung kommt der interkommunalen Zusammenarbeit im Bereich der Entwicklung und Vermarktung von Gewerbeflächen zu? Diese und weitere Fragen …
Veröffentlicht am 09.06.2016
Parteispitze wird jünger und weiblicher
Die politischen Parteien haben es nicht leicht. Selbst auf der kommunalen Ebene weht den ehrenamtlichen Aktiven der Wind ins Gesicht. Sie sollen alles wissen, sich ständig engagieren, die eigenen Politprofis verteidigen, die konkurrierenden schonungslos „angreifen“. Aber natürlich sollen sie auch kompromissbereit, sympathisch und zurückhaltend sein. Kein Wunder, dass die allgemeine Parteienstruktur 2 unübersehbare Merkmale aufweist: Die Mitglieder werden weniger und älter. Umsteuern ja, aber wie? Unzählige Gutachten mit kreativen Vorschlägen liegen wie Blei in den Schubladen der Parteizentralen. Nicht wenige Politikforscher machen sich große Sorgen um das Funktionieren unserer Demokratie. Jetzt will die Dorstener SPD umsteuern und den Trend umkehren. Ein Neuanfang mit neuem Personal und neuem Schwung. Der Ansatz ist richtig und dringend nötig. Die „alte“ Garde der Dorstener SPD, die seit vielen Jahren den „Karren“ gezogen und sich dabei viele Verdienste erworben hat, ist gut beraten, dem neuen jungen Team, das am 11. Juni zur Wahl steht, den Weg frei zu machen und künftig uneigennützig zuzuarbeiten. Dann kann, dann wird es gelingen, die Dorstener SPD auch für neue und junge Mitglieder wieder attraktiv zu machen. Ein Portrait der Bewerber um Jennifer Schug, die bereit ist, künftig der Lippestadt-SPD vorzusitzen, folgt.
Veröffentlicht am 08.06.2016