Michael Hübner hat gezeigt, wie „Landtag“ geht
Dorsten ist eine riesige Flächenstadt. Dennoch zu klein für einen eigenen Landtagswahlbezirk. Während Hans-Peter Müller den Norden abdeckt, vertritt Michael Hübner neben Gladbeck, auch den Dorstener Süden in Düsseldorf. Dass er das vorbildlich gemacht hat, bewies die einmütige Entscheidung Dorstener SPD an Michael Hübner, wieder anzutreten, um weiter zu zeigen, wie „Landtag“ vorbildlich geht. Die gestern veröffentlichten Umfragen zeigen, dass die SPD noch viel Potenzial nach oben hat. Sie muss aber eine Schippe drauflegen. „Wenn alle wären wie Hübner …“, so ein kritischer Betrachter der Parteienszene von außen. Die Pressemitteilung zur Nominierung lautet:
„Ich freue mich über das Vertrauen“
Auf seiner gestrigen Sitzung hat der Dorstener SPD-Stadtverbandsvorstand den amtierenden direkt gewählten Landtagsabgeordneten für Dorsten & Gladbeck, Michael Hübner, einmütig der erneuten Kandidatur zur Landtagswahl am 14.Mai 2017 zugestimmt. Hübners Kandidatur traf auf die Zustimmung aller Dorstener SPD Ortsvereine. Mit Michael Hübner hätte …
Veröffentlicht am 24.05.2016
Momentane Verkehrsführung mit Gefahrenpotenzial
Fragend steht der Fußgänger und Radfahrer in Höhe der Gaststätte Hinsken-Finke vor einer größeren Baustelle. Neue Wasserleitungen erfordern Absperrungen und Umwege. Der Weg zum Bahnhof ist dadurch gefährlich geworden. Gefährlich auch durch nervöse KFZ-Nutzer, die ebenfalls betroffen sind und einspurig durch die Baustelle geführt werden. Wartezeiten sind unumgänglich. Besonders wenn sich die Bahnschranken auch noch senken. Das verführt immer wieder zu waghalsigen Manövern. Eine mobile Fußgängerampel wurde inzwischen 75 Meter weiter westlich aufgestellt. So ganz viele, so die Beobachtung, nutzen sie nicht. Insbesondere die Fußgänger und Radfahrer, die das Ziel Stuvenberg/Kalter Bach haben. Und das sich der PKW-Verkehr zum Bahnhof inzwischen durch die südlich gelegenen Wohngebiete eine Alternative zur Lembecker Straße gesucht hat, wurde bereits an dieser Stelle angemerkt. „Es wäre wichtig, wenn die Polizei mal vor Ort wäre, um die Einhaltung der Verkehrsregeln zu überprüfen“, so ein genervter Anlieger. Auf Nachfrage von Hans-Willi Niemeyer wurde mitgeteilt, dass es noch einige Tage dauern wird, bis die Baustelle abgeschlossen ist. Unsere Hoffnung: bitte unfallfrei!
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 23.05.2016
Rhader Villa dem Verfall preisgegeben
Es gibt nicht viele Häuser in Rhade, die auch nach Jahrzehnten etwas Besonderes ausstrahlen. Sie heben sich deutlich von der vielfach im Ort erkennbaren Einheitsarchitektur ab. Es handelt sich um „die weiße Villa“ in der Lembecker Straße, direkt neben dem alten Sportplatz gelegen. Während auf dessen Gelände künftig neues Leben durch Wohnbebauung entstehen soll, scheint für das „Herrenhauses“ nebenan das „Todesurteil“ vorbestimmt zu sein. Obwohl in der Denkmalliste der Stadt Dorsten als erhaltenswert eingestuft, ist das unbewohnte Gebäude durch Vandalismus inzwischen schwer gezeichnet. Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender der Rhader SPD hat die Verwaltung gebeten, sich unbedingt vor Ort ein Bild zu machen. Auch wenn es ungeklärte Erbangelegenheiten gibt, so Niemeyer, muss das Gebäude zumindest so sicher abgesperrt werden, damit es zu keinen Unfällen durch „spielende Kinder“ kommt. Fazit: Entweder kommt in Kürze ein Prinz, der das Gebäude aus dem Dornröschenschlaf erweckt, oder es kommt der Bagger.
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 22.05.2016
Wie Politiker und die Öffentlichkeit hinters Licht geführt werden
Inzwischen hat das Thema Glyphosat, es handelt sich um das weltweit meist verkaufte Unkrautvernichtungsmittel, die Schlagzeilen der Weltpresse erreicht und die Parteien der GroKo entzweit. Die SPD hält sich an die Bewertung der Weltgesundheitsbehörde WHO, die das chemische Mittel als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft hat. Die Union vertraut dem Bundesinstitut für Risikobewertung, BfR, das das Gegenteil behauptet.
Zeit, zu hinterfragen, wie die Urteile/Gutachten zustande kamen
Die WHO hat zu Glyphosat eigene wissenschaftliche, unabhängige Untersuchungen und zusätzlich geforderte Fallstudien an Mäusen angestellt. Das Urteil: „Wahrscheinlich krebserregend“. Das BfR beruft sich auf diverse Studien, die es aber nicht selbst angefertigt oder in Auftrag gegeben hat. Es handelt sich um etliche, nicht öffentlich zugängliche Studien verschiedener Chemiekonzerne (!), die Glyphosat herstellen. Diese wurden vom BfR gesichtet und bewertet. Das Urteil des BfR ist mit dem Herstellerergebnis identisch! „Nicht krebserregend“.
Interessant ist, dass sich die EU-Kommission diesem Urteil anschließt und nicht dem abweichenden der WHO. Das heißt, dass sich die EU bei ihrer Empfehlung, Glyphosat nicht zu verbieten, ausdrücklich auf das deutsche Institut BfR beruft!
Dirk Hartwich
Bericht auf Grundlage eines umfangreichen Recherchebeitrags der Wochenzeitung DIE ZEIT vom 10. Dezember 2015, Nr. 50. Dossier- Titel: „Was ist da drin?“ von Anke Sparmann - http://www.zeit.de/2015/50/glyphosat-pflanzengift-krebs-gefahr-ernaehrung
Veröffentlicht am 21.05.2016
Geplante Bebauung „Alter Sportplatz“ wirft Fragen auf
Der Möglichkeit, einmal im Monat über die Entwicklung des eigenen Wohn- und Lebensraumes zu diskutieren, folgten knapp 20 Mitglieder der Rhader Sozialdemokraten. Schwerpunktthema diesmal war die geplante Bebauung des Alten Sportplatzes an der Lembecker Straße. Positiv aufgenommen wurde, dass die Verwaltung der Anwohnerabfrage folgte und die Bebauung in den jetzigen Grenzen des Geländes entwickeln will. Unzufrieden zeigten sich die Diskussionsteilnehmer dagegen über die mögliche verkehrliche Entwicklung im Kreuzungsbereich Erler-/Lembecker Straße. Bekanntlich wird der Bau einer Tankstelle in direkter Nachbarschaft zum neuen Baugebiet zu anderen Verkehrsströmen führen. „Wir wollen, dass das im Vorfeld öffentlich diskutiert und geregelt wird, so wie das im Rhader Rahmenplan versprochen wurde“, so der Tenor der Anwesenden. Überhaupt spielte die Zunahme des Durchgangsverkehrs eine wesentliche Rolle beim Meinungsaustausch. Hinweise, dass sich nicht wenige Autofahrer neue Wege (zum Bahnhof) durch Wohngebiete suchen, beispielhaft wurde die Xantener Straße genannt, sollen weiter thematisiert werden.
„An der 800-Jahrfeier Rhades im kommenden Jahr wird sich die örtliche SPD selbstverständlich mit einem eigenen Beitrag beteiligen“, so Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender, nach der Aussprache über das geplante Jubiläumsfest.
Breiten Raum nahm auch das Engagement der Rhader-/Lembecker Flüchtlingshilfe ein, die vorbildlich sei und jegliche Unterstützung verdient habe. Ein zufriedener Vorsitzender zog dieses Fazit am Ende des Treffens, bat aber gleichzeitig darum, den Termin am 9. Juni ebenfalls wahrzunehmen.
Veröffentlicht am 20.05.2016