Jennifer Schug, 2. v. rechts mit Michael Hübner, SPD-MdL, Eva-Maria Slaghekke und Philip Grabowski Stadtverband Letzte Meldung: Dorstener SPD stellt sich völlig neu auf

Jennifer Schug ist bereit, der SPD neues Leben einzuhauchen

Die letzte Kommunalwahl hat bei den Dorstener Sozialdemokraten tiefe Spuren der Enttäuschung hinterlassen. Jetzt hat Michael Baune erklärt, nicht wieder für den Vorsitz des Stadtverbandes zu kandidieren. Das Rätselraten, wer es denn machen will, ist seit gestern Abend zu Ende. Jennifer Schug, seit einiger Zeit aktiv in der Kommunalpolitik, wird im Juni (Stadtparteitag) für den dringend benötigten Neuanfang der Lippestadt-SPD kandidieren. Es bahnt sich aber auch auf weiteren Positionen ein kompletter Umbruch an. „Nur so wird die SPD mit neuem, unverbrauchten Elan aus der Defensive kommen“, ist sich ein Insider sicher. Ein Portrait über Jennifer Schug folgt in den nächsten Tagen. Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender  der Rhader SPD, zeigte sich nach der gestrigen Sitzung des Stadtverbandsvorstands, auf der die Personalfragen der Zukunft diskutiert wurden, sehr zufrieden. 

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 19.05.2016

 

Bundespolitik Frau Neumann und die SPD

Superwahljahr 2017 – die SPD weiß jetzt, woran sie ist

Erstaunt reiben sich viele aus der oberen Führungsetage der SPD die Augen. Neumitglied Susanne Neumann, Gewerkschafterin und Reinigungskraft, sagt einfach und unverstellt, warum es der SPD so schlecht geht. „Dem Volk aufs Maul schauen“, ein früheres Erfolgrezept der Sozialdemokraten, ist anscheinend verloren gegangen. Bei Anne Will hat sie Hannelore Kraft kennen- und schätzen gelernt, ist in die SPD eingetreten, trifft Sigmar Gabriel in Berlin und  bringt ihn mit ihrer Klarheit und Deutlichkeit aus der Fassung. „Mein Bauchgefühl sagt mir, dass die SPD in der Großen Koalition verliert“. Aber, sie ist überzeugt, dass es wieder aufwärts gehen kann.“ Dazu ist sie eingetreten und will künftig aktiv mithelfen, die soziale Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft deutlich zu verbessern, immerhin die Kernkompetenz der Sozialdemokratie, mit der früher Wahlen überzeugend gewonnen wurden. Von Susanne Neumann lernen, heißt, siegen lernen.

Ein Kommentar aus Rhade zur Lage der SPD

Veröffentlicht am 19.05.2016

 

Umwelt In eigener Sache: Vor 2 Tagen haben wir auf Glyphosat aufmerksam gemacht. Heute Topmeldung auf allen Kanälen

SPD: Glyphosat? Unsere Position ist klar: Nein!

Trotz des jüngsten Berichts, der eine Krebsgefahr durch das weltweit meistgenutzte, umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat verneint, bleibt die SPD bei ihrer ablehnenden Haltung. Denn die Risikobewertungen sind widersprüchlich. 
Immer mehr Menschen sorgen sich um die gesundheitliche Unbedenklichkeit unserer Lebensmittel. Die Debatte über Glyphosat verunsichert viele Menschen. Die eingesetzte Menge des Herbizids ist in der Landwirtschaft in den letzten Jahren immer weiter angestiegen – trotz Bedenken aus Wissenschaft und Bevölkerung. Die SPD nimmt diese Sorgen ernst. 

SPD-Ministerien bleiben beim Nein zu Glyphosat

Die Ministerien unter SPD-Leitung würden weiterhin die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat in der Europäischen Union (EU) ablehnen, sagte ein Sprecher von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) am Dienstag. 
Im Entwurf eines Glyphosat-Berichts zweier UN-Organisationen heißt es,

Veröffentlicht am 18.05.2016

 

Unser Mann in Berlin: Michael Gerdes Bundespolitik Warum bleibt ihr bei den Schwatten? Ein Brief aus Berlin

"Ihr müsst mal Tacheles reden!" - Michael Gerdes, SPD-MdB schreibt:

Liebe Rhaderin, lieber Rhader, 
bei einer SPD-Konferenz am Montag im Berliner Willy-Brandt-Haus hat Neumitglied Susanne Neumann durch ein erfrischend ehrliches Zwiegespräch mit Parteichef Gabriel auf sich aufmerksam gemacht. Befragt zum sinkenden Vertrauen in die SPD kommentierte Neumann: „Ihr müsst einfach mal Tacheles reden.“ Und mit Blick auf die teils harten Auseinandersetzungen in der Großen Koalition: „Warum bleibt Ihr dann bei den Schwatten?“. Tatsächlich müssen wir als SPD deutlicher werden, besser erklären, warum wir wie handeln. Und es ist wichtig, dass wir uns auf unseren Kern besinnen - die soziale Gerechtigkeit. Den Ruf „Raus aus der GroKo“ finde ich jedoch falsch. Die Koalition ist nicht optimal, aber sie ist besser als ihr Ruf. Ohne die SPD in der aktuellen Regierung gäbe es keinen Mindestlohn, keine Rente mit 63, keine Reform bei Leiharbeit und Werkverträgen. Das sind gute sozialdemokratische Projekte. Und weiter:

Veröffentlicht am 17.05.2016

 

Gesundheit Zoff in der GroKo

Jetzt geht es um Glyphosat. Glyphosat? 

Die Gemeinsamkeiten scheinen aufgebraucht. Die nächste Bundestagswahl (2017) rückt näher. Die Parteien suchen nach unverwechselbarem Profil. Die SPD macht da keine Ausnahme. Obwohl auf vielen Feldern in der Regierung erfolgreich, bleiben die Umfragewerte niedrig. Jetzt wollen die Sozialdemokraten "klarere Kante" zeigen, um sich von der Union abzusetzen. Ausgerechnet ein Unkrautmittel, dessen Zulassungsverlängerung in dieser Woche auf der Tagesordnung der EU steht, birgt gewaltigen Sprengstoff in sich. Bleibt die SPD nämlich bei ihrem NEIN, wird die Union heftig düpiert, die dafür ist. Die Folge wäre ein Koalitionskrach und eine deutsche Enthaltung in Brüssel. Nun aber zum Glyphosat, so der Name des weltweit am meisten eingesetzten Spritzmittels gegen Unkraut. "Krebserregend" sagen die einen, "unbedenklich" die anderen. Seit Jahren tobt darüber ein Gutachterstreit. Boshaft darf man sagen: "Wess' Brot ich ess', dess' Lied ich sing'". Ein Milliardengeschäft steht auf der Kippe. Und nun schlägt sich die SPD auf die Seite der Umweltschützer. Gut so. Leider sehr spät. Aber besser als nie. Die SPD zeigt Profil.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 16.05.2016

 

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