Heute beginnt die Weltklimakonferenz in Paris. In einem Namensbeitrag für spd.de sagt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, warum die Weltgemeinschaft nur einen möglichen Weg einschlagen kann:
Vierzehn der fünfzehn wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnung liegen im noch jungen 21. Jahrhundert. 2014 war das wärmste Jahr überhaupt. Im gleichen Zeitraum haben Extremwetterereignisse in allen Teilen der Erde zugenommen: Stürme, Hurrikans, Hitzewellen, Überschwemmungen und Dürren. Bei einem weiteren Anstieg der Erderwärmung wären die Folgen noch weitaus verheerender. Eine Erhöhung um mehr als zwei Grad, so sagt es die weltweite Klimaforschung, würde das Leben auf der Erde ernsthaft bedrohen. Schon heute erleben wir ein großes globales Gerechtigkeitsproblem. Für viele Menschen ist der Klimawandel bereits eine unmittelbare Bedrohung. Trinkwasser wird knapp, Böden vertrocknen und Wüsten breiten sich aus. Menschen verlieren ihre Heimat.
Weltgemeinschaft muss umsteuern
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Veröffentlicht am 30.11.2015
Mit dem Kopf durch die Wand – das geht gar nicht
Kinder sind unsere Zukunft! Kein Kind zurück lassen! Investition in Bildung zahlt sich immer aus! Kurze Beine, kurze Wege! Wer würde diese Schlagworte nicht unterschreiben? Dennoch kommt es in der Lippestadt immer wieder zu parteipolitischen Auseinandersetzungen um den richtigen Weg. Von außen betrachtet geht es um Prinzipienreiterei. Ausgetragen auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler. Die Verantwortung für diese Fehlentwicklung trägt die CDU, die die Mehrheit im Stadtrat zu organisieren weiß. Sekundiert von einem Bürgermeister und einem Schuldezernenten, die anscheinend parallel zu ihrem Rathausjob, christdemokratischen Prinzipen nie aus den Augen verlieren. Aber kann die Öffentlichkeit der kommunalen politischen Schul-Diskussion noch folgen? Fragen, die zurzeit von vielen Bürgern, also Wahlberechtigten gestellt werden, die am 13. Dezember über den Erhalt der Wichern-Grundschule abstimmen sollen, beweisen das Gegenteil. Die Dorstener Schulpolitik wird so kompliziert dargestellt, dass kaum einer noch durchblickt, durchblicken kann. Sollte man es nicht anders können, wäre nach der Qualifikation der Verantwortlichen zu fragen. Sollte aber System dahinterstecken, um …? Den Gedanken mag man nicht zu Ende denken. Denn im Mittelpunkt, siehe oben, sollen und müssen immer wieder unsere (Schul)Kinder stehen. Egal welches Parteibuch die Verantwortlichen mit sich führen.
Ein Kommentar aus Rhade
Veröffentlicht am 29.11.2015
Bundeswehr im Auslandseinsatz – ein besorgter Zwischenruf aus Rhade
„Terrorismus kann allein militärisch nicht besiegt werden, aber ganz ohne Militär wird es auch nicht funktionieren“, so sinngemäß Frank-Walter Steinmeier, angesehener und äußerst engagierter Außenminister (SPD) unseres Landes zur Entscheidung, vorgestern gegenüber der Presse und Öffentlichkeit, sich in Afghanistan, Syrien und Mali verstärkt zu engagieren. Engagieren heißt, die Bundeswehr in eine neue gefährliche Mission zu schicken. Noch klingt der Ausspruch (Peter Struck, SPD-Verteidigungsminister) im Ohr, „am Hindukusch wird auch unsere Freiheit verteidigt“. Ist seitdem die Welt sicherer geworden? Das Gegenteil muss (leider) nüchtern und emotionslos konstatiert werden. Die Spirale der Gewalt dreht sich immer schneller. Die gigantische Fluchtbewegung aus den Kriegsgebieten ist zwangsläufig die Folge. Am Ende wird es keinen Gewinner geben, aber viele komplett destabilisierte Länder, die ein neues Pulverfass für die Welt und uns darstellen. Gefragt sind also neue Ideen, eine neue Strategie, kurz, ein Neuanfang der Weltpolitik.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 28.11.2015
Für den Erhalt stimmen - Kurze Beine - kurze Wege
Die Stadt Dorsten verschickt jetzt die Abstimmungsbenachrichtungen für den Ratsbürgerentscheid am 13.12.2015. Die Bürgerinnen und Bürger haben nun das letzte Wort, ob die Wichern-Schule geschlossen wird oder nicht. Die SPD hat sich in allen Beratungen und Abstimmungen für den Erhalt der Grundschule an der Grenze zwischen Holsterhausen und Hervest-Dorsten eingesetzt.
Bitte beachten Sie, daß die Zahl der Wahllokale deutlich kleiner ist als bei sonstigen Wahlen (Rat, Landtag, Bundestag, Europaparlament). Sie haben aber nach wie vor die Möglichkeit, per Briefwahl abzustimmen.
Die SPD unterstützt weiterhin die Bürgerinitiative für den Erhalt der Wichernschule. Unsere Argumente und Überzeugungen:
Veröffentlicht am 27.11.2015
Die Gedanken sind frei –
Autoren sehen ihre Stadt unverkrampft und offen
Stolz und selbstbewusst wurde der neue Heimatkalender, der 75ste (!) Jahrgang des Heimatbundes der Herrlichkeit Lembeck und der Stadt Dorsten, jetzt vorgestellt. Ein Buch mit 282 Seiten, spannenden Texten und herrlichen Fotos. Hochwertig gedruckt und liebevoll gestaltet. Seit 75 Jahren ein interessanter Wegbegleiter vieler Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Und – viel mehr als der Begriff Kalender ausdrückt.
Ob Matthias Feller, Chef der Dorstener Sparkasse Vest und Gastgeber des Abends, Bürgermeister Tobias Stockhoff, Edelgard Moers, Vorsitzende des Heimatbundes oder Josef Ulfkotte, Mitglied der 5-köpfigen Redaktion, sie alle wurden nicht müde, den Machern des Lesebuchs ihren aufrichtigen Dank auszusprechen.
Ein roter Faden, diesmal war es die heimische Wirtschaft, zieht sich durch das gesamte Buch und zeigt einmal mehr, dass die Lippestadt vom Mittelstand geprägt ist. Während Tobias Stockhoff ausdrücklich dafür warb, die Stadt einschließlich ihrer 11 Stadtteile als eine, sich gegenseitig befruchtende Einheit zu betrachten, und Edelgard Moers die Rolle der Sponsoren, „ohne sie wäre die kontinuierliche Arbeit nicht möglich“, in den Mittelpunkt ihrer Stellungnahme stellte, konnte Josef Ulfkotte das neue Buch vor den erwartungsvoll harrenden Gästen inhaltlich aufblättern. Gewohnt souverän stellte er diesmal an den Anfang die Meinungsfreiheit, die ein wichtiges Element unserer Demokratie und Kultur ist und der sich die gesamte Redaktion gegenüber allen Autoren selbstverständlich verpflichtet fühlt. Passend untermalt von dem Trio OhWeh, das den Abend mit dem Lied „Die Gedanken sind frei“ einläutete.
Zum Inhalt:
Veröffentlicht am 26.11.2015