Allgemein Die Woche ist um …

  • Flüchtlingsdrama: Die TV-Bilder sind erschütternd. Wir schaffen das – aber nicht mehr alleine.
  • UN: Seit 20 Jahren wird über den zerstörerischen Klimawandel verhandelt. Im Dezember wollen 193 Staaten endlich einen verbindlichen Vertrag in Paris unterschreiben.
  • EU: Die selbsternannte Wertegemeinschaft der 28 wird ganz anders aus der Flüchtlingskrise herauskommen, als sie sehendes Auges „reingeschlittert“ ist.
  • Berlin: Die schwarze Null, sprich, keine neuen Schulden,  soll trotz der Flüchtlingshilfe stehen - ohne Steuererhöhungen. Anfangs sollte die deutsche Wiedervereinigung auch aus der Portokasse finanziert werden. Ältere erinnern sich, was daraus geworden ist.
  • Dorsten 1: Tolle Hilfsbereitschaft in den 3 Erstaufnahmeeinrichtungen
  • Dorsten 2: Die neue Woche wird spannend. Bleibt die Wichernschule erhalten? Über 6000 Pro-Unterschriften. Rat und Verwaltung werden Farbe bekennen müssen. Die SPD steht auf Seiten der Bürgerinitiative.
  • Zu guter Letzt: Die erste Mannschaft des DFB ist nach mehreren Niederlagen auf einem Abstiegsplatz angelangt. Kenner der Szene haben das frühzeitig vorhergesehen. Ein Trainerteam, das nicht miteinander harmoniert, keine Kondition der Spieler, an der  Passgenauigkeit fehlt es, unfaires Einsteigen im Spiel und ein Verband (FIFA), der eher einer kriminellen Bankerkaste oder Mafia zuzurechnen ist, als dem Fußballspiel. Kurz: Zu viele Amateure „aufm Platz“  Der Abstieg, verbunden mit einem Neuanfang und frischen, unverbrauchten Spielern, wäre die logische Folge.

Veröffentlicht am 25.10.2015

 

Jugend Da war doch mal was …

Wird „Fall Paul“ ausgesessen oder aufgearbeitet?

Ein Meister des Aussitzens, ging es um unbequeme Sachverhalte, war sicherlich der langjährige Bundeskanzler Kohl. Aber auch Angela Merkel wird immer wieder vorgeworfen, lange, manchmal zu lange, abzutauchen, um erst dann, wenn sich der „Himmel aufgeklart“ hat, sich zu positionieren. Dass diese Strategie bis in die Kommunalverwaltungen ausstrahlt, kann am Dorstener „Fall Paul“ festgemacht werden. Anfangs konnte gar nicht schnell genug die Öffentlichkeit „eingebunden“ werden. Tenor: Wir haben nichts falsch gemacht, wir haben nichts zu verbergen. Heute ist eine erstaunliche Zurückhaltung festzustellen. In dieser Woche hat der zuständige Jugendhilfeausschuss getagt. Ein entsprechender Tagesordnungspunkt fehlte, obwohl gefordert. In der kommenden Woche – Ratssitzung. Die Tagesordnung ist umfangreich, „Paul“ fehlt. Obwohl der Staatsanwalt im Rathaus ermittelt, obwohl der beauftragte private Träger aus der öffentlichen Kritik nicht heraus kommt, obwohl in den Nachbarstädten äußerst selbstkritisch mit den umstrittenen „pädagogischen“ Auslandserziehungsprogrammen umgegangen wird, sieht die Dorstener Verwaltung zur Zeit keinen öffentlichen Gesprächsbedarf. Um den Eindruck des Aussitzens zu vermeiden, gehört der "Fall" solange auf jede Rats-Tagesordnung, bis ein Schlussstrich gezogen wierden kann. Was spricht dagegen?

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 24.10.2015

 

Gesellschaft Die Gewinner des Flüchtlingsdramas

Goldgräberstimmung in vielen Branchen

Ohne die vielen ehrenamtlich helfenden Bürger, die Herz, Zeit und eigene Mittel einbringen, wäre die wichtige Botschaft, „Wir schaffen das“, schon lange Makulatur. Ohne die engagierten hauptamtlichen Mitarbeiter in den kommunalen Verwaltungen, wäre die Betreuung, Registrierung und Unterbringung der Flüchtlinge nie und nimmer zu stemmen. Ohne die vielen professionellen Unternehmen, die sich ihren Aufwand natürlich vom Staat vergüten lassen, müsste auch Angela Merkel und Co. kapitulieren. Diese 3. Gruppe, die u. a. aus Immobilienmaklern, Bauunternehmern, Sicherheitsunternehmen und Wohlfahrtsverbänden besteht, verdient sich zurzeit eine „goldene Nase“. Wohnraum knapp – Mieten und Vermittlungsgebühr rauf. Container ausverkauft – lange Lieferzeiten und 4-facher Preis. Sicherheitsdienste und Wohlfahrtsverbände – jeder neue Flüchtling lässt den Umsatz/Gewinn steigen. Während die ehrenamtlichen Helfer reich an Erfahrung werden, definieren die anderen Akteure Reichtum ganz anders.

Eigener Bericht. Quelle u. a. ZEIT Nr. 42 „ Die Goldgrube“

Veröffentlicht am 23.10.2015

 

Wie geht es hier weiter, wenn ich nach Schermbeck will? Kommunalpolitik Hinweisschilder stiften Verwirrung

Bürgerhinweis 

Am Bahnübergang Feldstraße/Schlehenweg zeigen rotweiße Hinweisschilder den vielen Radlern, wohin die Reise weiter gehen könnte. Dass da etwas verwirrend ist, zeigt das Foto deutlich. Während die Information „Borken/Heiden“, sowie „Dorsten/Lembeck“ klar ist, lässt  das 3. Schild „Schermbeck/Rhade Bahnhof“ Fragen offen. Ein kleines Zusatzschild, um den Weg entlang der Bahntrasse zu nehmen, würde die offensichtliche Verwirrung auflösen. Der Bürgerhinweis an die SPD wurde inzwischen an die Verwaltung weitergeleitet.

Veröffentlicht am 22.10.2015

 

Bundespolitik Ein SPD-Minister beeindruckt nachhaltig

Heiko Maas spricht Klartext - „Rechte sind bei uns nicht integriert“

Ruhig, sachlich, aber klar, schnörkellos und direkt. So präsentiert sich der Justizminister seit Wochen in der Öffentlichkeit. So auch am letzten Sonntag bei Günter Jauch. Er lässt den Rechten, die als besorgte Bürger gestartet sind, sich aber zu Sorgenbürgern entwickelt haben, keinen Spielraum für Hetze und Aufwiegelung zu strafbaren Handlungen. Gut so. Oder besser: Endlich zeigt der Staat, in Person des Justizministers, dass Rechtsradikalität sofort verfolgt und bestraft werden muss. Heiko Maas hat mit seinem öffentlichen Auftreten viel Sympathie gewonnen. Ein Minister, der immer stärker wird. Sigmar Gabriel hat mit der überraschenden Berufung des saarländischen SPD-Landesvorsitzenden zum Bundesminister, ein „glückliches Händchen“ bewiesen.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 21.10.2015

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 008473213 -