Heidrun Römer, Vors. des Seniorenbeirates zu Gast
Wir werden weniger und älter, wir werden grauer und hilfsbedürftiger. Eine Entwicklung, die mit dem Begriff Demografiewandel umschrieben ist. Was tun? Abwarten und Tee trinken? Dass das nicht reicht, dämmert inzwischen allen, die mitbekommen, was Pflege im Alter heißt. Kurz: Ohne Hilfe aus der Familie und von außen geht es nicht. Heidrun Römer, ehrenamtliche Vorsitzende des Seniorenbeirates wird am Donnerstag, 8. Oktober um 19.30 Uhr im Gasthaus Pierick, Lembecker Straße, Rhade, genau darüber informieren.
Flüchtlinge, die ein Bleiberecht (GG) haben, müssen schnell und nachhaltig integriert werden. Eine Chance. „Die deutsche Sprache zu erlernen, ist sicherlich die wesentlichste Integrationsaufgabe“, so Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender, der Rhader SPD. Und weiter: „Wir unterstützen alle Maßnahmen, die in dieser Hinsicht erfolgversprechend sind. Ich hoffe, auf eine gute Beteiligung am Donnerstag. Die beiden angebotenen Diskussionsthemen sind nämlich kein Widerspruch“.
Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 02.10.2015
- Frage: Schulpolitik sollte nie auf dem Rücken der Schüler und Eltern ausgetragen werden. Ist der Schulfrieden im Bereich Wichern-Grundschule nachhaltig gestört?
Dirk Groß: Das bisherige Bemühen um einen Schulkonsens im Grundschulbereich bleibt nachhaltig gestört, wenn der Bürgermeister und die CDU die Belange der Schulkinder weiterhin so rigoros und mit Tunnelblick den Sparzwängen unterordnen. Die stets guten Anmeldezahlen für die Wichernschule sprechen für sich. Ebenso sind nicht alle Möglichkeiten für anderweitige Minderausgaben ausgereizt, so zum Beispiel die Nutzung aller leerstehender Räume an der Augustaschule/Wichernschule für Förderschüler.
- Frage: Der Schuldezernent Lars Ehm (CDU) beklagt sich über den Schulentwicklungsplan der Nachbargemeinde Schermbeck wegen der unterstellten Abwerbung von Dorstener Schülern. Wäre die Stärkung der eigenen Schullandschaft durch eine eigene Exzellentoffensive nicht die bessere Antwort?
Veröffentlicht am 01.10.2015
CSU-Parole entwickelt Eigendynamik
Wer die Lufthoheit über der den Stammtischen oder in den Bierzelten erringen will, sagt solche Sätze, muss sich aber auch an diesen selbst messen lassen. Damit war aber nicht VW, der ADAC oder die Deutsche Bank gemeint, sondern, kurz und knapp, ausschließlich die Ärmsten der Armen.
„Wer betrügt fliegt“, diese CSU-Polemik wird Horst Seehofer und seinem „Hofstaat“ noch lange nachhängen. Jetzt ist Ursula von der Leyen (CDU) aufgefallen. Sie soll, so der Vorwurf, bei ihrer Doktorarbeit betrogen, nicht nur geschummelt haben. Nach der in Stein gemeißelten CSU-Logik müsste sie jetzt „fliegen“. Mal sehen, bzw. hören, ob aus Bayern entsprechende Forderungen zu vernehmen sind.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 30.09.2015
Entweder wir schaffen das, oder wir werden abgeschafft
Alle Krisen dieser Welt werden dramatisch vom nicht mehr schleichenden, sondern galoppierenden Klimawandel überlagert. Wie verantwortungslos ist das eigentlich, wenn wir unseren relativen Wohlstand heute ausleben, aber den nächsten Generationen „verbrannte Erde“ hinterlassen? Die SPD-Fachveranstaltung „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ versuchte vor einigen Tagen im Wissenschaftspark GE, mit Beteiligung der Umweltministerin Barbara Hendricks, eine Antwort zu finden. Klar wurde, dass die Zielvorgabe der Bundesregierung (GroKo) über die Länder und Kommunen, alle Bürgerinnen und Bürger erreichen muss. NRW, so Norbert Meesters (MdL), Umweltpolitischer Sprecher der SPD in Düsseldorf, ist auf dem richtigen Weg und in vielen Bereichen Vorreiter und Vorbild. So wird in einigen Wochen eine so genannte Nachhaltigkeitsstrategie im Landtag eingebracht und öffentlich diskutiert werden. Kommunale Klimaschutzkonzepte, Dorsten hat mit Unterstützung engagierter Bürger ebenfalls verbindliche Rahmenbedingungen beschlossen, sind inzwischen Bestandteil jeder fortschrittlichen Kommune. Die Verbindlichkeit ist aber das Problem. Wenn das, was landauf, landab zum Thema schon erarbeitet und dokumentiert wurde, wirklich umgesetzt würde, dann wären wir schon viel weiter. Konkret für Dorsten heißt das: Ohne einen Klimaschutzbeauftragten wird das Lippestadt-Klimaschutzkonzept ein Schubladenpapier bleiben.
Eigener Bericht. Vergl. dazu den Text (Teil 1) vom 22.09.2015
Veröffentlicht am 29.09.2015
Online-Lexikon über Dorsten erschienen
Waren es früher umfangreiche Nachschlagewerke in Buchform, die als unentbehrliche Unterstützung dienten, um Wissen und Hintergrundinformation zu vergrößern, bzw. zu vertiefen, reicht heute ein Klick online – schon steht das gewünschte Suchergebnis zur Verfügung. Wer kennt nicht Wikipedia? Jetzt hat Wolf Stegemann, Dorstener Autor vieler Publikationen, eine Lücke in Dorsten geschlossen. Das digitale Nachschlagewerk www.dorsten-lexikon.de ist ans Netz gegangen. Über 2300 Begriffe sind bereits eingestellt, von A wie Aak, hier handelt es sich um das erste in Dorsten gebaute Lippeschiff, über L wie Lampen, Hans, dem langjährigen Dorstener Bürgermeister, bis Z wie Zuwanderung, eine interessante Dorstener Geschichte über die Befindlichkeit der Bürger Fremden gegenüber.
Eine beeindruckende kommunale Begriffe-Sammlung, ehrenamtlich mit vielen Helfern und Unterstützern zusammengestellt, die nicht abgeschlossen ist, sondern ständig erweitert und aktualisiert wird. Ab sofort kann also jeder Internetnutzer kostenlos darauf zurückgreifen. Wichtig und selbstverständlich ist, dass bei Übernahme eines Textes, eines Bildes der Urheber genannt werden muss: Zum Beispiel:
Entnommen: Dorsten-Online-Lexikon.
Veröffentlicht am 28.09.2015