Die Woche ist um …
- Europa: Ist da überall zusammengewachsen was zusammen gehört?
- Deutschland: „Willkommenskultur“ könnte zum Wort des Jahres werden.
- Berlin: GroKo (Bund) öffnet die Geldschatulle, um Finanzlasten der Länder zu minimieren. Jetzt müssen die Euros auch 1:1 in den Kommunen ankommen!
- Wolfsburg: VW hat betrogen. VW erlebt den Super-GAU. VW schädigt den Wirtschaftsstandort Deutschland. Den Schaden werden die Mitarbeiter bezahlen. Wie immer, wenn das Management versagt.
- New York: Die Vereinten Nationen beschließen 17 Ziele bis 2030, um Kriege, Hunger, Armut und Klima „in den Griff“ zu bekommen. Gut so. Aber auch umsetzen.
- Dorsten 1: Flüchtlinge werden beeindruckend (Erstaufnahme) begrüßt und betreut. Neben den ehrenamtlichen Helfern und den vielen Spendern, muss das Team um Thomas Rentmeister, Sozialamt der Stadt Dorsten genannt werden.
- Dorsten 2: Die Mercaden feiern Richtfest. Jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß der Baumaßnahme. Der Riesenklotz riegelt die kleingliedrige Altstadt von der Kanalpromenade komplett ab. Gewollt war ursprünglich etwas anderes.
- Dorsten 3: CDU und Bürgermeister verrennen sich in der Schulpolitik. Der „Kampf“ um die Wichernschule (Grundschule) ist in der Sackgasse gelandet. Wer für „Kurze Beine, kurze Wege“ plädiert, muss Grundschulen „vor Ort“ erhalten. Also: Scheuklappen abnehmen.
- Rhade 1: Die Rhader SPD beschäftigt sich seit über 40 Jahren einmal im Monat öffentlich mit aktuellen Themen. Im September war es die Flüchtlingspolitik, im Oktober wird es der Dorstener Demografiewandel sein.
- Rhade 2: Die Rhader SPD ist auf www.spd-rhade.de täglich (global und lokal) aktuell. Berichte, Kommentare, Glossen … Ein gelungenes Beispiel eines lebendigen SPD-Ortsvereins.
- Zu guter Letzt: Der Papst fährt im Fiat 500 zum US-Präsidenten. Mehr als einfache Symbolik.
Veröffentlicht am 27.09.2015
SPD geführte Landesregierung sagt nein – Rhader SPD zufrieden
Jetzt hat die NRW-Landesregierung den Worten Taten folgen lassen. „Solange ich Ministerpräsidentin bin wird es in NRW kein Fracking geben“, so Hannelore Kraft vor einigen Monaten. Jetzt teilt Hans-Peter Müller, der auch für Rhade zuständige SPD-Landtagsabgeordnete mit, dass das Düsseldorfer Kabinett mit Hilfe des neuen Landesentwicklungsplans Fracking grundsätzlich ausschließen will. „Geht doch“, so die Rhader SPD, die sich frühzeitig an der Initiative „Stopp Fracking“ beteiligt hat. Auch die Mitglieder der noch vor Monaten aktiven überparteilichen Dorstener Initiative ENERGIE – KLIMA – UMWELT werden die Nachricht zufrieden entgegennehmen. Hat sich doch ihr Engagement gegen die gefährliche Technologie, bei der mit Hilfe von Hochdruck, Wasser und gefährlichen Chemikalien, Schiefergas in großen Tiefen gewonnen werden soll und dabei unser Grund- und Trinkwasser irreparabel gefährdet, augenscheinlich gelohnt. Der umweltpolitische Sprecher der Düsseldorfer SPD-Fraktion schreibt:
Veröffentlicht am 26.09.2015
CSU und Ungarn gehen „Patenschaft“ ein
Angela Merkel hat Größe und Humanität bewiesen. Die Bilder der Flüchtlinge, die in Ungarn „gestrandet“ sind und menschenverachtend und würdelos von den Polizisten und dem Militär behandelt werden, sind unerträglich. Verantwortlich: Victor Orban, Ministerpräsident und Rechtsaußen der EU. Die EU als Wertegemeinschaft versagt zu Zeit jämmerlich. Das ist aber ein anderes, deprimierendes Thema. Zurück zu den Brüdern im Geiste, Viktor und Horst. Orban beleidigt und verhöhnt die deutsche Regierung öffentlich und kümmert sich einen Dreck um Solidarität. Seehofer lädt ihn nach Bayern ein, signalisiert so seine Sympathie und tritt seiner Kanzlerin offen ans Schienbein. Peinlich und politisch unerträglich. Orban gehört in Deutschland die Rote Karte gezeigt, Seehofer bettelt regelrecht darum. Eine Belastung für die Große Koalition, in der die SPD eine wesentliche Rolle spielt. Dann bitte auch hier Klartext von oben!
Ein Kommentar aus Rhade
Veröffentlicht am 25.09.2015
ARD informiert über deutsche Waffenexporte – Dorstener Leserbrief zur MUNA
Mitten in unserer Stadt, in nächster Nähe zu großen Wohngebieten in Wulfen und Deuten, liegt eines der größten Munitionsdepots in Deutschland. Dass Deutschland der drittgrößte Waffenexporteur der Welt ist, also an allen Kriegen kräftig mitverdient und damit Mitverursacher der Flüchtlingsströme ist, gehört inzwischen zum „Allgemeinwissen“. Die ARD hat gestern dazu eine passende Dokumentation ausgestrahlt. Reinhold Grewer aus Deuten, SPD-Mitglied, zeigt wiederholt auf, dass das Handeln der „Globalplayer“ auch einen lokalen Bezug zu Dorsten hat. Seine Forderung, die MUNA endlich zu schließen, fasst er in einem bemerkenswerten Leserbrief an die Dorstener Zeitung zusammen. Der Wortlaut:
Veröffentlicht am 24.09.2015
Uhr tickt: Nach Kriegsflüchtlingen kommen Klimaflüchtlinge
Eine Fachveranstaltung der besonderen Art fand jetzt im Wissenschaftspark Gelsenkirchen statt. Die Umweltministerin persönlich referierte kurz, aber sehr eindringlich über das vom Kabinett beschlossene „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“.
Die Kernaussage, dass bis 2020 mindestens 40 Prozent CO2 eingespart werden müssen, um den dramatisch eingesetzten Klimawandel zu stoppen, ist inzwischen Allgemeingut geworden. Aber wie dahin kommen? Barbara Hendricks, souverän und unaufgeregt, aber spürbar engagiert:
- Der Weg ist mühsam und nicht ganz umsonst
- Die Zeit drängt, Klimaflüchtlinge wären die Folge des Nichtstuns
- Die fossilen Brennstoffe sind endlich, die schrittweise Dekarbonisierung ist ein Muss
- 100 Programmpunkte der Bundesregierung sind formuliert, um das Ziel zu erreichen
- Kommunen kommt ein Schwerpunkt bei der Umsetzung zu.
Die 50 Teilnehmer an der Veranstaltung, die Rhader SPD war auch vertreten, hörten gespannt, was Barbara Hendricks auch zur dreckigen Braunkohlegewinnung und Verstromung zu sagen hatte. Bekannterweise hat sich Sigmar Gabriel als Wirtschaftsminister gegen die weiterreichenden „Dekarbonisierungsvorschläge“ der Umweltministerin durchgesetzt:
Veröffentlicht am 23.09.2015