Vor 54 Jahren hat sich die DDR eingemauert
13. August 1961. Der DDR laufen die Bürger weg. Das Regime greift zu brutalen Maßnahmen. Eine Mauer wird mitten durch Berlin errichtet. Später folgen immer unüberwindlichere „Schutzanlagen“ entlang der kompletten Grenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik. Wer dennoch versucht zu fliehen, wird entweder erschossen, sprich ermordet oder landet für Jahre in Zuchthäusern unter absolut menschenunwürdigen Bedingungen. Geholfen hat es Ulbricht, Honecker und Co. letztlich nicht. 28 Jahre später ist die Mauer gefallen. Die DDR war Geschichte. Willy Brandt hat mit der Ostpolitik (Wandel durch Annäherung) gezeigt, wie Unrecht überwunden werden kann. Die folgende, friedliche Wiedervereinigung war der Beginn einer andauernden Erfolgsgeschichte. Dass heute Grenzschutzanlagen in Europa (Spanien, Ungarn, England … und USA (Grenze zu Mexiko) gebaut werden, um keinen Flüchtling reinzulassen, gehört zu den großen Widersprüchen der Neuzeit. Der heutige Jahrestag des deutschen „Mauerbaus“ könnte Anlass sein, darüber nachzudenken.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 14.08.2015
Johann Brzoza erfährt hohe Ehre in Polen
„Es gibt viel zu tun – packen wir es an“, so könnte das Motiv von Johann Brzoza, der einer von uns aus Rhade ist, lauten, um grenzüberschreitend zu helfen. Das macht er nun schon 15 Jahre. Unermüdlich. Seine Zielgruppe hat er im Nachbarland Polen gefunden. Das EU-Land gehört sicherlich zu den Aufsteigern in der Europäischen Union, ist aber verglichen mit unseren Gesundheits-, Sozial- und Rentenleistungen noch weit zurück. Und genau hier packt Johann, wie er überall in Rhade gerufen wird, tatkräftig an. Freizeiten für Behinderte, grenzüberschreitende Besuche mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Kleiderspenden, orthopädische Hilfsmittel, …, es gibt fast nichts, was Johann Brzoza auslässt, um praktische Nachbarschaftshilfe zu leisten. Unterstützt von vielen Helfern aus Rhade. Nun wurde er für sein Engagement hoch geehrt. Aus Zywiec kam die förmliche Einladung, sich ins Goldene Buch der Stadt einzutragen. Unter großer Anteilnahme wurde Johann Brzoza und seinem Freund Heinrich die Urkunde vor Ort vom Bürgermeister überreicht. Stolz und dankbar blicken die beiden Rhader auf diese Ehrung zurück. Wir von der Rhader SPD gratulieren sehr herzlich und sagen an dieser Stelle: DANKE!
Veröffentlicht am 13.08.2015
Hoonkesweg, Rhade, gegenüber Haus Nr. 18, siehe Foto:
Ein Stück Gehweg, das für eine künftige Entwicklung angelegt wurde, droht durch Nichtpflege "abgeschrieben" werden zu müssen. Besser, so ein Anlieger wäre, etwas jetzt zu tun und auch das dahinter liegende "Niemannsland" mit einzubeziehen.
Die Rhader SPD bittet die Verwaltung um Verbesserung des Wohnumfeldes und Sicherung des eigenen Vermögens.
Veröffentlicht am 12.08.2015
Kann die SPD Kanzler?
„Die SPD sollte auf einen eigenen Kanzlerkandidaten bei der nächsten Wahl (2017) verzichten“, so Torsten Albig, SPD-Ministerpräsident in Schleswig-Holstein vor einigen Wochen. Angesprochen auf die nach wie vor schlechten SPD-Umfragewerte, hat er, mehr augenzwinkernd als ernst gemeint, diese Äußerung gegenüber der Presse getan. Den daraufhin entstandenen Dominoeffekt hätte er natürlich vorhersehen müssen. Die CDU reagierte sofort mit der Meldung, dass Angela Merkel „wahrscheinlich“ für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stünde. Sigmar Gabriel musste dem Eindruck widersprechen, dass die SPD bereits aufgegeben habe. Nun hat er eine Diskussion zur Unzeit am Hut. Forderungen der Basis nach Urwahl des nächsten SPD-Kanzlerkandidaten tun ein Übriges dazu. Der langjährige Beobachter von außen wundert sich immer wieder, wie eigentlich erfahrene Profipolitiker durch unüberlegte Stellungnahmen die eigene Partei in die Defensive zwingen. Sie sollten als Lerneffekt mal einige Zeit ehrenamtlich an der Basis für ihre Partei arbeiten.
Ein kleiner Kommentar aus Rhade
Veröffentlicht am 11.08.2015
Reicht das, um zu überleben?
Zwei Klassen mit insgesamt 33 neuen Erstklässlern. So startet die Urbanus-Grundschule ins neue Schuljahr. Das sieht im Moment nicht gut aus. Der so genannte Schulentwicklungsplan sagt zwar, dass in den nächsten Jahren ausreichend I-Männchen in Rhade eingeschult werden, um die Schule im Ort vor der Schließung zu retten. Aber eine Garantie gibt es nicht. Das mussten andere Schulen in Dorsten (Wichernschule) bereits bitter erfahren. Der Demografiewandel, das heißt wir werden älter und weniger, ist auch in Rhade klar erkennbar. Wir müssen heute uns dafür einsetzen, dass Rhade auch morgen noch eine Grundschule hat. „Kurze Beine- kurze Wege“ muss unser Leitgedanke bleiben.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 10.08.2015